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Militärseelsorge: Neue Kooperation Österreich-Serbien geplant

Militärbischof Freistetter zu Vorgesprächen in Belgrad - "Eine gemeinsame europäische Zukunft muss Serbien miteinschließen" Militärbischof Freistetter zu Vorgesprächen in Belgrad - "Eine gemeinsame europäische Zukunft muss Serbien miteinschließen" Foto: Kathpress

Österreich und Serbien wollen im Bereich der Militärseelsorge künftig kooperieren. Das hat Militärbischof Werner Freistetter im Interview mit "Kathpress" angekündigt. Freistetter war vergangenen Freitag und Samstag in Belgrad, wo er im serbischen Verteidigungsministerium mit den Zuständigen für die Militärseelsorge zum Austausch zusammen kam. "Die Seelsorge im serbischen Militär, sowohl orthodox, katholisch wie auch muslimisch, ist noch sehr neu. Insofern sind unsere Partner sehr froh, wenn sie von unserer bereits langjährigen Erfahrung profitieren können", so Freistetter. Demnächst würden Gespräche aufgenommen, wie die Zusammenarbeit konkret ausgestaltet werden kann.

Freistetter nahm in Belgrad u.a. auch an einer internationalen Friedenskonferenz zur Thematik der europäischen Identität teil. Er orte in Serbien sehr wohl den Wunsch zu mehr europäischer Einheit, sagte er im Anschluss. Freilich ringe man zum einen immer noch um die eigene Identität, zum anderen sei innerhalb Europas ein gewisses West-Ost-Gefälle nicht zu leugnen, so der Bischof über die großen aktuellen Herausforderungen. "Die Menschen hoffen hier jedenfalls sehr auf eine europäische Zukunft", so das Resümee des Militärbischofs, und er stellte fest: "Eine gemeinsame europäische Zukunft muss Serbien miteinschließen."

Am vergangenen Samstag stand der Bischof u.a. mit Kardinal Christoph Schönborn und dem Belgrader katholischen Erzbischof Stanislav Hocevar in der katholischen Kathedrale in Belgrad einem Gedenkgottesdienst aus Anlass des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren vor. Im Anschluss leitete er den liturgischen Teil beim Gedenken auf dem Friedhof Novo Groblje. In einem eigenen Bereich mit Kapelle sind 640 österreichisch-ungarische Soldaten, die zwischen 1914 und 1915 bei den Kämpfen um Belgrad gefallen sind, begraben. An der Gedenkfeier nahmen nicht nur militärische und diplomatische Abordnungen aus Serbien, Österreich und Ungarn teil, sondern auch aus vielen anderen Staaten, darunter u.a. Frankreich, USA, Kanada, Bulgarien, Tschechien und Griechenland.

Im Anschluss an den Gedenkakt suchten Freistetter, Schönborn und Hocevar das Denkmal für die serbischen Gefallenen auf und beteten für diese. Wie die Bischöfe mehrmals betonten, gelte das Gedenken "allen Opfern des Krieges".

Bischof Freistetter bekräftigte gegenüber "Kathpress" einmal mehr seinen Wunsch, dass von seinem Besuch in Belgrad ein "starkes Zeichen für den Aufbruch in eine gemeinsame europäische Zukunft" ausgehen möge. Er würde es begrüßen, so Freistetter, wenn Serbien rasche Schritte in Richtung Europäischer Union unternimmt.

 

via: Kathpress

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