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„Ich komme nicht als Herr, sondern als euer Mitbruder.“

„Woher komme ich, wohin gehe ich und wofür sind wir da" - das war der Leitsatz von Kardinal König „Woher komme ich, wohin gehe ich und wofür sind wir da" - das war der Leitsatz von Kardinal König Christopher Erben

Kardinal König - ab 1959 Österreichs erster Militärvikar der Zweiten Republik. In dieser Zeit schuf er die weiteren Grundlagen für die Militärseelsorge und setzte wichtige Impulse, die bis heute wirken. Vor 15 Jahren - am 13. März 2004 - verstarb Kardinal Franz König. Für die Katholische Militärseelsorge ist das Gedenken an Kardinal Franz König besonders durch seine Verbindung zum Österreichischen Bundesheer geprägt.

Nach dem Staatsvertrag 1955 wurde die Militärseelsorge in Österreich wieder ins Leben gerufen und vier Militärseelsorger damit betraut. Es fehlte aber noch eine Leitung, Papst Johannes XXIII. bestellte 1959 den Wiener Erzbischof von Wien, Franz König. Er wurde somit zum „Vicarius Castrensis“ (Militärvikar) des Österreichischen Bundesheeres ernannt. Als Provikar zur Seite gestellt wurde ihm der Salzburger Domkapitular Prälat Johannes Innerhofer, der sich den militärseelsorgerischen Tätigkeiten annahm. Im April 1960 wurde das Militärvikariat als eigene Dienststelle im Österreichischen Bundesheer eingerichtet.

Weiterentwicklung der Seelsorge
Erzbischof Franz König war die österreichische Beteiligung an der Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes ein großen Anliegen. Im Jahre 1960 nahm er mit über 1.400 Soldaten daran teil. Die Anliegen der ihm anvertrauten Soldaten waren ihm wichtig; er zelebrierte Feldmessen - etwa anlässlich der Einweihung von Kasernen, Fahnen oder Standarten. In dieser Zeit entstanden viele Kirchen und Kapellen in den einzelnen Garnisonen. Sein Verdienst ist die Ernennung der St. Georgs-Kirche in Wiener Neustadt zu einer Tochterkirche des Laterans in Roms. Auch setzte er sich in seiner Funktion als Militärvikar für die seelsorgerische Betreuung des Heeresspital in Wien-Stammersdorf ein; ebenso bemühte er sich um ein Zusammenwirken der evangelischen und katholischen Christen beim Militärgottesdienst.

Welche Fragen bewegten ihn?
„Woher komme ich, wohin gehe ich und wofür sind wir da?“ Mit dieser Fragestellung setzte sich Kardinal König zeit seines Lebens auseinander. Er war stets ein Suchender, den seine Neugier und Offenheit antrieb. Kraft schöpfte er durch seinen starken Glauben, der es ihm ermöglichte, auch andere Überzeugungen zu akzeptieren und mit Andersgläubigen ins Gespräch zu kommen, wie sein früherer Pressesprecher, Erich Leitenberger, einmal sagte. Die Religion war für König der Schlüssel zu einem guten Leben. Zu seiner Amtseinführung am 17. Juni 1956 im Stephansdom sagte er in seiner Predigt: „Ich komme nicht als Herr, sondern als euer Mitbruder.“ Er sei dem Ruf, neuer Erzbischof in Wien zu werden, nur „schweren Herzens“ gefolgt, vertraue jedoch auf die Gnade Gottes und die Unterstützung durch seine Mitarbeiter, sagt er. Eine Menschenmenge applaudierte und jubelte ihm zu, als er durch sie hindurchschritt. Im Dezember 1958 ernannte ihn Papst Johannes XXIII. zum Kardinal.

Wer folgte ihm nach?
Kardinal König wollte nicht nur passende Militärseelsorger finden, die in seinen Augen dafür geeignet erschienen, sondern auch ein administratives Umfeld in den Bundesländern schaffen, in dem sich die katholische Militärseelsorge weiterentwickeln konnte. In den Folgejahren knüpfte Kardinal König auch Kontakt zum deutschen Militärgeneralvikar Georg Werthmann. Im Jahre 1968 ersuchte Kardinal König Papst Paul VI. um die Entlastung von den Aufgaben im Österreichischen Bundesheer. König schlug den damaligen Diözesanbischof von St. Pölten, Franz Žak, als seinen Nachfolger vor und diesem Vorschlag wurde auch entsprochen. Paul VI. bestellte ihn im Mai 1969 zum neuen Militärvikar.

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