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Militärbischof Freistetter: „Der Grenzbereich zwischen Naturwissenschaft und Religion weckte mein Interesse.“

Die Naturwissenschaft stellt die Menschheit immer wieder vor gewaltige Herausforderungen, ist Werner Freistetter überzeugt. Tagung zur Förderung des Interreligiösen Dialogs am Donnerstag, 8. März im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg zum  Thema „Glauben heißt nichts wissen“ suchte Annäherung zwischen Glauben und Wissenschaft.

„Der Grenzbereich zwischen Naturwissenschaft und Religion weckte mein Interesse“, sagte Militärbischof Werner Freistetter anlässlich der Tagung zur Förderung des Interreligiösen Dialogs „Glaube heißt nichts wissen“ im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg. In seiner Begrüßung erinnerte er sich an seinen Physik- und Mathematikunterricht in der Schule. Er war zwar in diesen Fächern in der Schule nicht gut. Ihn habe aber fasziniert, wie der Lehrer in der Maturklasse erklärte, wie der Wechsel von der klassischen Mechanik zur Relativitäts- und Quantentheorie vor sich ging. Dieser Grenzbereich weckte Freistetters Interesse. Religion und Naturwissenschaften seien Themen, die die Menschen heute beschäftigen und bewegen. Es kommen philosophische Fragen auf, was menschliche Erkenntnis und Willensfreiheit seien; wie die Realität aussehe. Die praktische Anwendung der Naturwissenschaften stelle die Menschheit immer wieder vor gewaltige Herausforderungen. Militärbischof Werner Freistetter: „Ich erinnere mich, wie enthusiastisch die friedliche Nutzung der Atomkraft in den 60er Jahren begrüßt wurde.“

Siegfried Scherer: „Religion erfasst eine Wirklichkeit.“
Die Naturwissenschaft kann weder die Welt erklären und noch ethischen Fragen beantworten, sagte Siegfried Scherer, Professor für Mikrobielle Ökologie an der Technischen Universität München. Gott wohne nicht in den unbeantworteten Fragen der Evolutionsbiologie. „Gott entzieht sich unserem intellektuellem Zugriff.“ Durch etwa Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften und Glaube könne die Welt aber viel besser erfasst werden, ist der Wissenschaftler überzeugt. Die Naturwissenschaft alleine sei daher nicht der einzige Zugang zur Wirklichkeit: „Wir brauchen die Religion, um die Gesamtheit der Welt zu erfassen und zu verstehen.“ Der Mensch brauche Gewissheit, weil er wissen möchte, ob es Gott tatsächlich gibt, so Siegfried Scherer. Menschen aus verschiedenen Religionen müssen respektiert werden, fordert er. Sie alle seien auf der Suche nach der Wahrheit, wo auch immer sie vorkommt.

Reinhold Esterbauer: „Religion ist ein Handycap, das stärkt.“
Für Reinhold Esterbauer vom Institut für Philosophie an der Universität Graz habe der Mensch mit der Evolutionstheorie eine Verortung verloren. Er sei damit nicht mehr im Zentrum des Universums und der Natur. Gott sei als Wirkmacht in der Welt von heute obsolet, so der Wissenschaftler. Dieser sei ein Vagabund am Rande des Universums und habe keine Orientierung mehr, Ihm fehle der "Kompass".

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