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Der Hl. Martin - eine Persönlichkeit mit vielen Facetten.

Der Heilige Martin Der Heilige Martin Bild: Militärpfarre Burgenland
Am 11. November feiert die katholische Kirche den Gedenktag des Hl. Martins.  Er ist der Patron der Bettler, der Geächteten, der Reisenden, der Kriegsdienstverweigerer, der Reiter und des Burgenlandes. Und – was viele nicht wissen – er ist der erste Heilige, der, obwohl er kein Martyrium erlitt, die Verehrung der Christen erfuhr. 
 
Wer war dieser Mann, von dem die Kirche auch noch nach 1700 Jahren spricht und Kinder Lieder über ihn singen?
Martin von Tours wurde vor etwas mehr 1.700 Jahren in Stein am Anger, dem damaligen Sabaria in Pannonien als Sohn eines römischen Tribuns geboren. Seine Jugendjahre verbrachte Martin im italienischen Pavia, der Heimat seines Vaters. Dort kam er auch mit dem Christentum in Kontakt.
Bereits mit 15 Jahren trat Martin auf Wunsch seines Vaters in das römische Heer ein, kam zur Reiterei und wurde bereits drei Jahre später Offizier. Sein Dienst im römischen Heer brachte ihn nach Amiens. Dort ereignete sich auch das „Mantel-Wunder.“ Der Legende nach ritt Martin an einem frostigen Winterabend auf ein Truppenlager bei Paris zu. Am Weg dorthin traf er auf einen nur dürftig bekleideten Bettler, der ihn um ein Almosen bat. Martin sah die Not des Mannes. Und da er weder Geld noch Essen bei sich hatte, zog er sein Schwert, nahm seinen Offiziersmantel, teilten diesen mit dem Schwert und gab dem Bettler die Hälfte des Mantels. In der darauffolgenden Nacht, so erzählt es die Legende weiter, hatte Martin einen Traum, in dem ihm Jesus erschien, umwandet mit der einen Hälfte seines Mantels und folgendes zu seinen Engel sagend: „Seht, das ist der noch nicht getaufte Katechumenen Martin, er hat mit den Mantel geschenkt und die Liebestat vollbracht“.
 
Ergriffen von dieser Begegnung, ließ Martin sich taufen und er quittierte seinen militärischen Dienst. Er wurde Schüler des berühmten Bischofs Hilarius von Poitiers, empfing die Priesterweihe, zog sich danach als Eremit auf eine Insel bei Genua zurück. 360 gründete er als Einsiedler in Ligugè das erste Kloster Galliens. In Franken machte Martin von sich Reden aufgrund seiner großen Hilfsbereitschaft und seines asketischen Lebensstils.
 
Als 372 der Bischof von Tours starb, wurde Martin dessen Nachfolger – wenn auch nicht ganz freiwillig. Er wollte dieses Amt nicht annehmen, versteckte sich, wurde aber von dem Geschnatter der Gänse „verraten“. Martin lebte infolge aber weiter im Kloster. Am 8. November des Jahres 397 starb Martin im Alter von etwa 80 Jahren.
 
Die Wirkmächtigkeit von Martin und seine Heiligsprechung
Über die Mantelteilung hinaus gibt es noch viele Berichte über seine Taten. Ihm werden zu seinen Lebzeiten Krankenheilungen und Auferweckungen von Toten nachgesagt.
Schon bald nach Martins Tod wurde er als Heiliger verehrt. Der Grund darin liegt in seiner Lebensweise auf und für andere hin und in seiner asketischen Lebensweise.
 
Brauchtümer rund um den Hl. Martin
In Österreich sind mit dem Fest des Heiligen Martins am 11. November drei Brauchtümer eng verbunden: das traditionelle Ganslessen, das Martiniloben und die Laternenumzüge der Kinder, bei denen sie das Laternenlied und verschiedene Martinslieder singen, die heute noch in vielen von uns verankert sind.
 

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