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Soldatenwallfahrt 2008 - Ins Dorf der Friedensstifter

25.000 Soldaten aus 40 Nationen – unter ihnen knapp 1.100 aus Österreich – kamen im Jubiläumsjahr zur 50. Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes. Sie stand im Zeichen des Einsatzes für den Frieden.

Beim feierlichen Abschlussgottesdienst forderte Kardinal Schönborn die Soldaten auf,„Verteidiger des Lebens“ zu sein. Zuvor hatte der Kardinal gemeinsam mit Verteidigungsminister Norbert Darabos das Österreich-Zelt im „Dorf der Friedensstifter“ besucht, in dem eine Ausstellung über den selig gesprochenen Wehrdienstverweigerer Franz Jägerstätter zu sehen war. Darabos würdigte Jägerstätter und legte ein Bekenntnis zur Militärseelsorge ab.
 
Ganz im Zeichen des Gebets und des Einsatzes für Frieden stand die 50. Internationale Soldatenwallfahrt in Lourdes.
 
25.000 Pilger in Uniform
Kühle Temperaturen und zeitweise strömender Regen konnten die Stimmung der wettererprobten Soldaten nicht trüben: Zum größten militärischen Treffen Europas waren 25.000 Soldaten und weitere 5.000 Pilger gekommen. „Seid Verteidiger der Schwachen, der Kranken, der Alten, der Behinderten, des ungeborenen Lebens“, rief Kardinal Christoph Schönborn, der den großen Abschlussgottesdienst zelebrierte, den Soldaten aus 40 Nationen zu: „Wahrer Friede ist immer die Frucht von Gerechtigkeit.“
Die österreichische Präsenz zeigte sich beim Abschlussgottesdienst auch durch die musikalische Gestaltung: Die Gardemusik und die Militärmusik Burgenland waren angetreten, verstärkt durch „Ars Musica“ unter der Chorleitung des Wiener Dommusikus Thomas Dolezal, der eigens zu diesem Anlass eine neue Messe komponiert hatte.
Darabos bekennt sich zur Militärseelsorge

Minister Darabos zu Besuch im Zeltlager
Am Tag zuvor hatte der Kardinal gemeinsam mit Verteidigungsminister Norbert Darabos das Österreich-Zelt im „Dorf der Friedensstifter“ besucht. Darabos: Das österreichische Bundesheer habe sich in den vergangenen Jahren zu einer Friedensarmee entwickelt, die in von Krieg und Not bedrohten Teilen der Welt mit derzeit 1.500 Soldaten ihren Beitrag für mehr Frieden leiste. Die Wallfahrt nach Lourdes passe ausgezeichnet in diese „Friedensphilosophie“ des Heeres, so der Minister.
 
In der unterirdischen Basilika Pie X. leitete Schönborn die Feier der Taufe und Firmung von rund 100 Soldaten. 30 Militärangehörige aus aller Welt wurden vom Wiener Erzbischof getauft und dann gemeinsam mit 70 weiteren gefirmt. Unter den Firmkandidaten waren auch zwei Österreicher.
 
Im Mittelpunkt der Abschlussfeier stand ein Hilfsprojekt für den Kosovo: Die Übergabe einer in Lourdes gesegneten Marienikone soll dort der Auftakt für eine neue Gesprächsinitiative zwischen Muslimen und Katholiken im Kosovo werden.
 
Quelle: Aus "Der Sonntag", Nr. 22 vom 1. Juni 2008. 
 
 
 

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