Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.
Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf den Webseiten von mildioz.at einverstanden sind.

 

Diözese

Aktuelles aus der Diözese

Ein Bericht von ADir Walter Schaufler
   
Die Militärseelsorge des Österreichischen Bundesheeres hat gemeinsam mit der Erzdiözese Wien eine Wallfahrt nach Rom ausgerichtet. In der Zeit von 1. bis 3. Mai 2009 begaben sich rund 1000 Pilger mit Kardinal Christoph Schönborn und Militärbischof Christian Werner an der Spitze,  im Rahmen des Paulusjahres, auf die Spuren des Apostelfürsten.
 
Die Gardemusik des Österreichischen Bundesheeres hat mit einem Blasorchester die liturgischen Feiern musikalisch umrahmt. Neben den Feierlichkeiten in den berühmtesten Kirchen Roms, war jene im Petersdom ein Höhepunkt für die Gardemusiker. Nur selten hat ein österreichischer Musiker die Gelegenheit im Zentrum der katholischen Kirche zu spielen.
 
Auf Initiative der österreichischen Militärseelsorge wurde in Rom auch ein Benefizkonzert der Gardemusik für die Erdbebenopfer von L´Aquila gegeben. Die gesammelten Spendengelder werden vom in Rom lebenden österreichischen Pater Johannes Paul Abrahamowicz, Prior von St. Paul vor den Mauern, an bedürftige Opfer in L´Aquila weitergegeben.
Als Zeichen der gelebten Verbundenheit zwischen der päpstlichen Schweizer Garde und der österreichischen Garde spielten die Österreicher den berühmten Kollegen ein Platzkonzert im Vatikan.

Dieser außergewöhnlichen Geste der Besucher, folgten der österreichische Botschafter im Vatikan, Martin Bolldorf, sowie Militärbischof Christian Werner.
  
Das Institut für Religion und Frieden, in Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Internationale Politik, veranstaltete am 22. April 2009 in der Landesverteidigungsakademie in Wien einen Studientag zum Thema: „Soft und/oder Hard Power: Die EU auf dem Weg zur Militärmacht?“. Ziel der Tagung war es, sicherheitspolitische und ethische Aspekte der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu erörtern.
 
Ein Bericht von Dr. Gerhard Marchl
   
Dr. Franco Algieri, Forschungsdirektor des Austria Institut für Europa- und Sicherheitspolitik in Maria Enzersdorf bei Wien skizzierte in seinem Eingangsreferat das Spannungsverhältnis zwischen Soft und Hard Power, wobei er zunächst diese beiden vom Amerikaner Joseph Nye geprägten Begriffe erklärte: Während Hard Power auf Machtausübung durch Drohung und Belohnung beruhe, ziele Soft Power zwar auch auf die Beeinflussung anderer ab, jedoch auf Basis von Anziehungskraft der eigenen Kultur, politischen Werte und Außenpolitik.
 
Die EU verfüge sowohl über Hard Power, wenn sie beispielsweise andere Staaten mit Sanktionen belege, als auch über Soft Power, also über Werte, die für andere Staaten und Akteure attraktiv seien. Allerdings, so kritisierte Algieri, handle auch die EU nicht immer im Sinne ihrer eigenen Werte. Letztlich gelte es auch für die EU Smart Power anzustreben, also eine Kombination aus Hard und Soft Power.
 
Dr. Gunther Hauser vom Institut für Strategie und Sicherheitspolitik an der Landesverteidigungsakademie befasste sich in seinem Beitrag mit den Neuerungen, die der Vertrag von Lissabon im Bereich der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik bringt. Sein Hauptaugenmerk richtete er auf die sog. Beistandsverpflichtung in Artikel 42 des künftigen EU-Vertrages, wonach im Falle eines bewaffneten Angriffs auf einen Mitgliedstaat die anderen „ihm alle in ihrer Macht stehende Hilfe“ schuldeten. Dies, so Hauser, schließe aber nicht zwingend militärische Mittel ein. Anders gelagert sei die Solidaritätsklausel, die ebenfalls im Vertragswerk enthalten ist: Bei Terroranschlägen oder Naturkatastrophen würden nötigenfalls auch jene militärischen Mittel mobilisiert, die die Mitgliedstaaten der Union bereitgestellt haben.
 
Univ. Prof. Dr. Heinz Gärtner vom Österreichischen Institut für Internationale Politik ging von einer neuen Partnerschaft zwischen den USA und Europa durch Präsident Obama aus. Dieser habe schon in seiner Rede in Berlin im August 2008 gemeint, dass alle Partner ein Recht auf Mitentscheidung hätten, sich aber auch beteiligen und Opfer bringen müssten. Explizit aber habe Obama bisher nicht mehr europäische Truppen für Afghanistan gefordert. Gärtner geht davon aus, dass die Jahre 2009/2010 nicht zuletzt auch wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise einen enormen Wandel in den internationale Beziehungen bringen werden, selbst wenn die USA die stärkste Macht bleiben dürften. Allerdings würden die USA künftig weniger einseitig vorgehen und somit den Europäern entgegenkommen. Das Schlagwort könnte lauten: „Multilateral wenn möglich, unilateral wenn nötig.“
 
Dr. Jochen Rehrl, tätig im Büro für Sicherheitspolitik im Verteidigungsministerium, gestaltete einen Überblick über das bisherige Engagement Österreichs im Rahmen der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Das Land habe von Anfang an einen aktiven Beitrag geleistet und sich an den meisten militärischen Einsätzen der EU beteiligt, wenn auch tendenziell mit zahlenmäßig eher bescheidenen Mitteln. Auch zu den zivilen Missionen (vor allem Polizeimissionen) habe das Land im Regelfall beigetragen. Hier sei allerdings die Zusammenarbeit zwischen zuständigen Ministerien in Wien (Verteidigung, Inneres, Äußeres, Justiz) zu verbessern, um künftig schneller auf Anfragen reagieren zu können. Österreich, so Rehrl abschließend, werde sich auch in Zukunft aktiv an der Weiterentwicklung der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik beteiligen.
 
Monsignore Miroslaw Wachowski widmete sich in Vertretung des verhinderten Msgr. Michael W. Banach (Ständiger Vertreter des Heiligen Stuhls bei der OSZE, der IAEO und der CTBTO) den sicherheitspolitischen Herausforderungen in Europa aus der Sicht der Katholischen Kirche. Er betonte eingangs, dass die Katholische Kirche mit dem Vatikan als Mitglied der internationalen Staatengemeinschaft die einzige Religionsgemeinschaft weltweit sei, die diplomatische Beziehungen aufnehme und sich im Rahmen der internationalen Gemeinschaft einbringe. Dieser einzigartige Status beruhe auf der geschichtlichen Entwicklung und der hohen moralischen Autorität des Papsttums.
In seinen bilateralen und multilateralen Beziehungen lasse sich der Heilige Stuhl von folgenden Prinzipien leiten: Vorrang der menschlichen Person, ihrer Würde und Rechte; die Förderung und nötigenfalls Verteidigung des Friedens, die sich u.a. anhand des Einsatzes des Papstes für Frieden im Nahen Osten zeige; Unterstützung demokratischer Strukturen; Errichtung einer internationalen Ordnung, die auf Gerechtigkeit und Recht beruht; Gleichheit der Nationen, auch in der Solidarität miteinander. In diesem Zusammenhang betonte Wachwoski, dass Krieg niemals als Mittel der Konfliktaustragung akzeptiert werden könne.
Eine besondere sicherheitspolitische Herausforderung aus der Sicht des Heiligen Stuhls sei die Förderung der Religionsfreiheit. Diese könne nicht nur zum Wohl jedes einzelnen Staates beitragen, sondern auch zum internationalen Frieden.
 
Dr. Heinz-Gerhard Justenhoven, Direktor des Instituts für Theologie und Frieden in Hamburg, befasste sich in seinem Beitrag mit ethischen Gesichtspunkten der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Eingangs erinnerte er daran, dass die europäische Einigung ein Friedensprojekt ist. Es sei dadurch gekennzeichnet, dass die Mitgliedstaaten souveräne Rechte gemeinsamen europäischen Institutionen übertragen würden. Justenhoven verwies zudem darauf, dass die EU nicht zuletzt mit der Grundrechtecharta über eine explizite Wertebasis verfüge. Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Menschenrechte seien auch im EU-Vertrag als gemeinsame Werte festlegt.
Im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik, wo sich die Mitgliedstaaten die Letztentscheidung noch vorbehalten, sei die Union laut Justenhoven ethisch dazu verpflichtet, zum umfassenden Weltfrieden beizutragen. Auf dem Weg zu diesem Ziel müsse sie nicht nur einen kooperativen Multilateralismus fördern, sondern vor allem darauf achten, dass Konflikte im Sinne der Gerechtigkeit bewältigt werden. Damit die EU diesen Weg beschreiten und international mehr Gewicht gewinnen kann, ist für Justenhoven die Überwindung der einzelstaatlichen Interessen auch im Bereich der Sicherheitspolitik nötig.
 
Dr. Gerhard Marchl vom Institut für Religion und Frieden der Katholischen Militärseelsorge nahm eine ethische Bewertung eines Militäreinsatzes der EU vor, nämlich der Operation Artemis. Diese hatte im Jahre 2003 die Aufgabe, schwere Menschenrechtsverletzungen in der Stadt Bunia in der kriegsgeplagten Demokratischen Republik Kongo abzustellen. Marchl ging nun der Frage nach, ob diese EU-Kriseninterventionstruppe ethisch ausreichend legitimiert war. Er kam zum Schluss, dass die Operation nicht nur erfolgreich, sondern ethisch gerechtfertigt gewesen sei und den Werten der EU entsprochen habe. Allerdings sei die EU danach vorerst nicht bereit gewesen, sich dauerhaft politisch und militärisch zu engagieren, um im gesamten Kongo einen umfassenden Frieden herzustellen. Seit 2005 jedoch habe die EU wieder mehr Verantwortung übernommen und sei u.a. wieder mit zivilen Missionen im Land präsent.
 
 
Die Kontaktstelle für Weltreligionen der Österreichischen Bischofskonferenz und das Institut für Religion und Frieden veranstalteten am 21. April 2009 in der Diplomatischen Akademie in Wien ein Symposium zum Thema „Die religiöse Vielfalt im Nahen und Mittleren Osten. Dialogkultur und Konfliktpotential an den Ursprüngen“.
 
Ein Bericht von Mag. Christian Wagnsonner
   
Univ. Prof. Dr. Dietmar Winkler, der Leiter des Fachbereichs Bibelwissenschaft und Kirchengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg, gab einen Einblick in die komplexe Situation der christlichen Kirchen im Nahen Osten, zu denen eine Vielzahl orthodoxer, orientalisch-orthodoxer und unierter Kirchen sowie die Kirche des Ostens (Assyrer) gehören. Als sich der Islam im 7. Jahrhundert in der Region ausbreitete, verschwanden die christlichen Kirchen nicht, sie behielten ihre Liturgie, ihre Sprache und Kultur.
 
Auch nach der später erfolgten Arabisierung blieben beträchtliche Teile der Bevölkerung christlich, erst der Erste Weltkrieg mit den darauf folgenden Konflikten markierte einen gravierenden Einschnitt: Immer mehr Christen verließen die Region, eine Tendenz, die sich in den letzten Jahren alarmierend verstärkt hat: Im vergangenen Jahrzehnt sind etwa 4-5 Millionen Christen ausgewandert, aufgrund anhaltender Repression und Diskriminierung, aber etwa auch aufgrund der besseren wirtschaftlichen Perspektiven eines Lebens im Westen.
 
Univ. Prof. Dr. Stephan Procházka vom Institut für Orientalistik der Universität Wien erläuterte, wie es zu den ersten Spaltungen der islamischen Gemeinde kam, aus denen später Sunniten, Schiiten und Charidschiten hervorgingen. Es ging dabei nicht um religiöse Streitfragen, sondern um politische Herrschaftsansprüche, eine innerislamische und innerarabische Angelegenheit. Die Anhänger des vierten Kalifen Ali, eines Schwiegersohns des Propheten Mohammeds, mussten zunächst klein beigeben, sein Sohn Hussein kam mit seinen Kampfgefährten bei der berühmt gewordenen Schlacht bei Kerbala ums Leben. Ab dieser Zeit ging es nicht mehr nur um Politik, die Schia wird zu einer religiös-politischen Strömung, der heute etwa ein Zehntel aller Muslime angehören. Ein gemeinsames religiöses Auftreten ist sehr problematisch – wegen der konfliktbelasteten Vergangenheit und einiger Unterschiede, die vor allem die religiöse Praxis, die Verehrung der ersten Führer (Imame) und die hohe Bedeutung eines eigenen geistlichen Standes bei den Schiiten betreffen.
 
Em. Univ. Prof. Dr. Werner Ende vom Orientalischen Seminar der Universität Freiburg sieht eine erstaunliche Aktualität dieses frühislamischen Konflikts zwischen Schiiten und Sunniten in heutigen Konflikten.
Diese Konflikte, in denen es eigentlich um ganz andere politische oder wirtschaftliche Fragen geht, werden oft mit Rückgriff auf Slogans aus der frühislamischen Konfliktgeschichte ausgetragen: Da spielt dann etwa der Verdacht eine Rolle, dass die Schiiten bei ihren Riten die Prophetengefährten (besonders die ersten drei rechtgeleiteten Kalifen) beleidigen.
 
Dass Schiiten von ihrer Tradition manchmal zu Verschweigen und Verstellung angehalten werden, fördert das Misstrauen zusätzlich; und in der Frömmigkeit der Schiiten spielen die Niederlage bei Kerbala (gegen die späteren Sunniten) mit den Gefühlen von Trauer und Hass nach wie vor eine große Rolle. Extremistische Agitation und Anschläge (etwa auf das Grab Alis) lassen das Misstrauen noch wachsen. Ende sieht aber dennoch auch Grund zur Hoffnung: Eine Mehrheit der Muslime ist der Ansicht, dass die eigentlichen Probleme nur durch gemeinsames Vorgehen gelöst werden können, und als äußeres Zeichen kamen im 20. Jh. wieder Mischehen zwischen Schiiten und Sunniten auf.
 
Em. Univ. Prof. Dr. Udo Steinbach, der langjährige Leiter des Deutschen Orient-Instituts in Hamburg, sprach über „Die heutige religio-politische Komplexität und ihre (inter)nationalen Austragungsräume“. In den letzten Jahrzehnten ist Religion wieder politisch wirksam und Gewalt im Namen der Religion, aus Religion heraus, wieder ein häufiges Phänomen geworden.
 
Es hat sich gezeigt, dass westliche Paradigmen zur Modernisierung in der islamischen Welt (z. B. Sozialismus) nicht gegriffen und die Probleme des Nahen Ostens nicht gelöst haben.
 
Der Versuch, den Islam für die Lösung der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Probleme zu instrumentalisieren, ist ein neues und auch beängstigend modernes Phänomen, das eine genaue Analyse der Rahmenbedingungen notwendig macht. Zunächst konzentriert sich dieser Versuch, der mit Begriffen wie Fundamentalismus oder Islamismus nur unzureichend bezeichnet wird, auf Veränderung innerhalb der islamischen Welt. Zentrales Ereignis sei die islamische Revolution im Iran gewesen. Ein Theologe mobilisierte die Massen und gründete den Staat auf ein von ihm geschaffenes Prinzip. Supranational angelegt, sollte diese Revolution die ganze islamische Welt umfassen, dann vielleicht auch die ganze Welt. Aber die Revolution kam nicht voran. Was dann kam, war lediglich der Terror, zunächst und mit besonderer Brutalität in Algerien. Später richtete sich der Terror auch gegen den Westen, v.a. gegen die USA, die mit einem global war on terrorism antworten. Was über die neue Bedeutung von Religion gesagt wurde, gilt auch besonders für den Palästinakonflikt: Er ist gerade dabei, in eine religio-politische Dimension abzugleiten, aus der er kaum mehr herausgeholt werden kann, auf jüdischer wie auf palästinensischer Seite. Die einzig sinnvolle Marschrichtung kann nur sein zu versuchen, die Religion wieder aus dem politischen Raum herauszuholen. Ansätze dazu gibt es bereits (etwa gerade im Iran). Mit seinen provokanten Aussagen an der Universität in Regensburg wollte der Papst vermutlich v. a. die islamischen Intellektuellen herausfordern, endlich Stellung zu beziehen zu Islam, Politik und extremistischer Gewalt – und hatte Erfolg damit. Steinbach sieht die Zukunft des Islam nicht in der Gewalt, sondern in einer gesellschaftlichen Differenzierung bis hin zu Säkularisierung.
 
Univ. Prof. Dr. Jörgen Nielsen vom Zentrum für Europäisches Islamisches Denken an der Universität Kopenhagen fragte nach Stand und Zukunft der interreligiösen Beziehungen und des interreligiösen Dialogs: „Interreligiöse Verhältnisse suchen ihre künftige Gestalt. Monotheismen am Prüfstand – damals und heute“. In vielen Konflikten spielt Religion heute die Rolle eines Identitätsmarkers, es geht dabei nicht um Unterschiede in den religiösen Inhalten. In den letzten Jahrzehnten wurden christlich-islamische Dialogbemühungen intensiviert, vor allem nach Samuel Huntingtons Theorie vom „Kampf der Kulturen“ (1993/1996) und den Anschlägen vom 11. September 2001.
 
Die Initiative zum Dialog ging auch oft von islamischer Seite bzw. von Regierungen und politischen Institutionen aus. Diese Politisierung des interreligiösen Dialogs ist eine recht problematische Entwicklung. Positiv hervorzuheben ist, dass es heute Dialognetzwerke gibt, die bewirken, dass sich bei auftretenden Krisen, die irgendwie das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen betreffen, Vertreter beider Religionen sofort zusammensetzen. Noch vor einigen Jahrzehnten war dies nicht der Fall.
Die Kontaktstelle für Weltreligionen der Österreichischen Bischofskonferenz und das Institut für Religion und Frieden veranstalteten am 21. April 2009 in der Diplomatischen Akademie in Wien ein Symposium zum Thema „Die religiöse Vielfalt im Nahen und Mittleren Osten. Dialogkultur und Konfliktpotential an den Ursprüngen“.
 
Ein Bericht von Mag. Christian Wagnsonner
   
Univ. Prof. Dr. Dietmar Winkler, der Leiter des Fachbereichs Bibelwissenschaft und Kirchengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg, gab einen Einblick in die komplexe Situation der christlichen Kirchen im Nahen Osten, zu denen eine Vielzahl orthodoxer, orientalisch-orthodoxer und unierter Kirchen sowie die Kirche des Ostens (Assyrer) gehören. Als sich der Islam im 7. Jahrhundert in der Region ausbreitete, verschwanden die christlichen Kirchen nicht, sie behielten ihre Liturgie, ihre Sprache und Kultur.
 
Auch nach der später erfolgten Arabisierung blieben beträchtliche Teile der Bevölkerung christlich, erst der Erste Weltkrieg mit den darauf folgenden Konflikten markierte einen gravierenden Einschnitt: Immer mehr Christen verließen die Region, eine Tendenz, die sich in den letzten Jahren alarmierend verstärkt hat: Im vergangenen Jahrzehnt sind etwa 4-5 Millionen Christen ausgewandert, aufgrund anhaltender Repression und Diskriminierung, aber etwa auch aufgrund der besseren wirtschaftlichen Perspektiven eines Lebens im Westen.
 
Univ. Prof. Dr. Stephan Procházka vom Institut für Orientalistik der Universität Wien erläuterte, wie es zu den ersten Spaltungen der islamischen Gemeinde kam, aus denen später Sunniten, Schiiten und Charidschiten hervorgingen. Es ging dabei nicht um religiöse Streitfragen, sondern um politische Herrschaftsansprüche, eine innerislamische und innerarabische Angelegenheit. Die Anhänger des vierten Kalifen Ali, eines Schwiegersohns des Propheten Mohammeds, mussten zunächst klein beigeben, sein Sohn Hussein kam mit seinen Kampfgefährten bei der berühmt gewordenen Schlacht bei Kerbala ums Leben. Ab dieser Zeit ging es nicht mehr nur um Politik, die Schia wird zu einer religiös-politischen Strömung, der heute etwa ein Zehntel aller Muslime angehören. Ein gemeinsames religiöses Auftreten ist sehr problematisch – wegen der konfliktbelasteten Vergangenheit und einiger Unterschiede, die vor allem die religiöse Praxis, die Verehrung der ersten Führer (Imame) und die hohe Bedeutung eines eigenen geistlichen Standes bei den Schiiten betreffen.
 
Em. Univ. Prof. Dr. Werner Ende vom Orientalischen Seminar der Universität Freiburg sieht eine erstaunliche Aktualität dieses frühislamischen Konflikts zwischen Schiiten und Sunniten in heutigen Konflikten.
Diese Konflikte, in denen es eigentlich um ganz andere politische oder wirtschaftliche Fragen geht, werden oft mit Rückgriff auf Slogans aus der frühislamischen Konfliktgeschichte ausgetragen: Da spielt dann etwa der Verdacht eine Rolle, dass die Schiiten bei ihren Riten die Prophetengefährten (besonders die ersten drei rechtgeleiteten Kalifen) beleidigen.
 
Dass Schiiten von ihrer Tradition manchmal zu Verschweigen und Verstellung angehalten werden, fördert das Misstrauen zusätzlich; und in der Frömmigkeit der Schiiten spielen die Niederlage bei Kerbala (gegen die späteren Sunniten) mit den Gefühlen von Trauer und Hass nach wie vor eine große Rolle. Extremistische Agitation und Anschläge (etwa auf das Grab Alis) lassen das Misstrauen noch wachsen. Ende sieht aber dennoch auch Grund zur Hoffnung: Eine Mehrheit der Muslime ist der Ansicht, dass die eigentlichen Probleme nur durch gemeinsames Vorgehen gelöst werden können, und als äußeres Zeichen kamen im 20. Jh. wieder Mischehen zwischen Schiiten und Sunniten auf.
 
Em. Univ. Prof. Dr. Udo Steinbach, der langjährige Leiter des Deutschen Orient-Instituts in Hamburg, sprach über „Die heutige religio-politische Komplexität und ihre (inter)nationalen Austragungsräume“. In den letzten Jahrzehnten ist Religion wieder politisch wirksam und Gewalt im Namen der Religion, aus Religion heraus, wieder ein häufiges Phänomen geworden.
 
Es hat sich gezeigt, dass westliche Paradigmen zur Modernisierung in der islamischen Welt (z. B. Sozialismus) nicht gegriffen und die Probleme des Nahen Ostens nicht gelöst haben.
 
Der Versuch, den Islam für die Lösung der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Probleme zu instrumentalisieren, ist ein neues und auch beängstigend modernes Phänomen, das eine genaue Analyse der Rahmenbedingungen notwendig macht. Zunächst konzentriert sich dieser Versuch, der mit Begriffen wie Fundamentalismus oder Islamismus nur unzureichend bezeichnet wird, auf Veränderung innerhalb der islamischen Welt. Zentrales Ereignis sei die islamische Revolution im Iran gewesen. Ein Theologe mobilisierte die Massen und gründete den Staat auf ein von ihm geschaffenes Prinzip. Supranational angelegt, sollte diese Revolution die ganze islamische Welt umfassen, dann vielleicht auch die ganze Welt. Aber die Revolution kam nicht voran. Was dann kam, war lediglich der Terror, zunächst und mit besonderer Brutalität in Algerien. Später richtete sich der Terror auch gegen den Westen, v.a. gegen die USA, die mit einem global war on terrorism antworten. Was über die neue Bedeutung von Religion gesagt wurde, gilt auch besonders für den Palästinakonflikt: Er ist gerade dabei, in eine religio-politische Dimension abzugleiten, aus der er kaum mehr herausgeholt werden kann, auf jüdischer wie auf palästinensischer Seite. Die einzig sinnvolle Marschrichtung kann nur sein zu versuchen, die Religion wieder aus dem politischen Raum herauszuholen. Ansätze dazu gibt es bereits (etwa gerade im Iran). Mit seinen provokanten Aussagen an der Universität in Regensburg wollte der Papst vermutlich v. a. die islamischen Intellektuellen herausfordern, endlich Stellung zu beziehen zu Islam, Politik und extremistischer Gewalt – und hatte Erfolg damit. Steinbach sieht die Zukunft des Islam nicht in der Gewalt, sondern in einer gesellschaftlichen Differenzierung bis hin zu Säkularisierung.
 
Univ. Prof. Dr. Jörgen Nielsen vom Zentrum für Europäisches Islamisches Denken an der Universität Kopenhagen fragte nach Stand und Zukunft der interreligiösen Beziehungen und des interreligiösen Dialogs: „Interreligiöse Verhältnisse suchen ihre künftige Gestalt. Monotheismen am Prüfstand – damals und heute“. In vielen Konflikten spielt Religion heute die Rolle eines Identitätsmarkers, es geht dabei nicht um Unterschiede in den religiösen Inhalten. In den letzten Jahrzehnten wurden christlich-islamische Dialogbemühungen intensiviert, vor allem nach Samuel Huntingtons Theorie vom „Kampf der Kulturen“ (1993/1996) und den Anschlägen vom 11. September 2001.
 
Die Initiative zum Dialog ging auch oft von islamischer Seite bzw. von Regierungen und politischen Institutionen aus. Diese Politisierung des interreligiösen Dialogs ist eine recht problematische Entwicklung. Positiv hervorzuheben ist, dass es heute Dialognetzwerke gibt, die bewirken, dass sich bei auftretenden Krisen, die irgendwie das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen betreffen, Vertreter beider Religionen sofort zusammensetzen. Noch vor einigen Jahrzehnten war dies nicht der Fall.
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
   
Wr. Neustadt, St. Georgs-Kathedrale: Der Militärbischof für Österreich und Titularbischof von Wiener Neustadt zelebrierte die Ölweihmesse mit seinen Priestern, die ihre Bereitschaft zum priesterlichen Dienst erneuerten. Bei diesem feierlichen Hochamt in der Karwoche weiht der Bischof die heiligen Öle, die bei der Spendung der Sakramente Taufe, Firmung, Krankensalbung, Priester- und Bischofsweihe gebraucht werden. Die Salbung eines Menschen mit Öl versinnbildlicht seine Erwählung durch Gott und bringt Segensfülle, Stärkung und Heil(ung) zum Ausdruck.
 
Am Anfang der Chrisam-Messe begrüßte der Rektor der Georgs-Kathedrale Seine Exzellenz Mag. Christian Werner sowie seine zahlreichen Mitbrüder und wünschte allen Gläubigen, dass das Bild Christi in ihrer Seele aufstrahle. Die Lesung aus dem Propheten Jesaja machte bereits den Sinn der Liturgie deutlich: „Der Geist Gottes ruht auf mir und der Herr hat mich gesalbt“.
 
In seiner Ansprache betonte der Bischof, dass es ein Fest für alle Christen sei, da alle bei der Taufe und bei der Firmung mit Chrisam gesalbt worden sind, nur die Priester werden es noch ein drittes Mal auf der Innenfläche der Hände bei der Priesterweihe. Er verlangte von seinen Priestern, im Auftrag Jesu wie beim letzten Abendmahl, dass sie heilig werden, eine Heiligkeit, die der Herr von den Priestern will, worauf sie dann mit „Ich bin bereit“ antworten werden. Er dankte seinen Mitbrüdern für ihren Dienst und ihre Verpflichtung überall und stets den Geist Christi zu verbreiten als treue Diener des Evangeliums.
 
Die musikalische Gestaltung durch Ars Musica brachte unter anderem den Genuss der Missa Quadragesimalis a-moll von Michael Haydn.
 
Ein Bericht von Gfr Mag. Christian Zulus  
 
Friedrich Josef Popp, Militärdiakon der Militärpfarre beim Militärkommando Wien, Vizeleutnant in Ruhe, Geistlicher Assistent der Katholischen Männerbewegung im Dekanat Schwechat, ist am 13. Februar im 74. Jahr seines Lebens und im 23. Jahr seines Diakonberufes in Gottes Frieden heimgerufen worden. Popp wurde am 9. Februar 1936 in Keingöpfritz im Bezirk Waidhofen an der Thaya geboren. Im April 1955 trat er in die Österreichische Bundesgendamerie ein. 1957 bis 1975 diente er als Soldat im Österreichischen Bundesheer, zuletzt als dienstführender Unteroffizier in Zwölfaxing. Im Oktober 1975 begann er seine Mitarbeit in der Pfarre Himberg. Nach erfolgreichem Abschluss der Theologischen Kurse der Erzdiözese Wien wurde Friedrich Popp am 21. September 1986 durch Militärvikar Bischof Zak zum Diakon geweiht. Von 1977 bis zu seiner Pensionierung 1994 war er als Militärpfarradjunkt an der Militärpfarre beim Militärkommando Wien tätig.
 
Bis zum völlig unerwarteten Ausbruch seiner schweren Krankheit war unser Fritzl Popp als Militärdiakon an der Wiener Militärpfarre voll aktiv, wie die Fotos seines letzten Dienstes am 19. Oktober 2008 als Diakon in der Militärpfarrkirche von Wien zeigen. Dies war eine ganz besondere Festmesse, da diese mehrere Sakramentenspenden in sich vereinigte: Doppeltaufe, Eucharistie, Firmung und Goldene Hochzeit (Vzlt i.R. Andreas und Christine Bachmaier). Ein militärisches Begräbnis gehörte zu Militärdiakons Popp letztem Wunsch.
 
Das Requiem wurde am 24. Februar um 11 Uhr unter der Leitung von Militärgeneralvikar Msgr. Dr. Franz Fahrner auf dem Wiener Zentralfriedhof in der Dr.-Karl-Lueger-Gedächniskirche unter Konzelebration der Priester der Militärseelsorge und mit vielen hundert Trauergästen würdevoll gefeiert. In seiner bewegenden Predigt hob Militärgeneralvikar Dr. Fahrner unseres Fritz Popps herausragende Vorbildfunktion in drei verschiedenen Lebensbereichen als Familienvater, „Spieß“ beim Bundesheer und Diakon hervor. Die Beisetzung erfolgte mit allen militärischen Ehren im Familiengrab.
 
Am Sonntag, den 15. März 2009 um 18 Uhr wird der hwst. Militärbischof Mag. Christian Werner einen Seelengottesdienst für den Verstorbenen in der Militärpfarrkirche Wien, Fasangartengasse 101 / Objekt 5, 1130 Wien (Zufahrt: Würzburggasse 8), zelebrieren.
Ein Bericht von Vizekanzler Walter Schaufler, ADir   
 
Am 13. März werden es fünf Jahre sein, dass Kardinal König uns in die Ewigkeit vorausgegangen ist. Das Leben, auch das Leben der Kirche ist weitergegangen, hat sich verändert. Unverändert geblieben sind die großen Fragen der Menschen, in der Kirche und auch außerhalb der Kirche nach dem Woher, dem Wohin und dem Wozu. Kardinal König hat Zeit seines Lebens versucht, darauf - gemeinsam mit den ihm anvertrauten Menschen - eine Antwort aus dem Glauben zu finden. Das Beispiel seines Lebens und seine Liebe zur Kirche hat vielen Menschen Mut gemacht und tut dies auch noch heute.
 
Für die Katholische Militärseelsorge ist das Gedenken an Kardinal Franz König besonders durch seine Verbindung zum Österreichischen Bundesheer geprägt.
 
Kardinal König und das Bundesheer
 
Vor 50 Jahren wurde Kardinal König erster Militärvikar, "Vicarius Castrensis", der Zweiten Republik und gab der Militärseelsorge damit entscheidende Impulse
 
Vor genau 50 Jahren - am 21. Februar 1959 - wurde die Militärseelsorge in Österreich mit der Ernennung von Kardinal Franz König zum ersten Militärvikar der Zweiten Republik auf eine neue zukunftsträchtige Basis gestellt.
 
Als Kardinal König seine zusätzlich Funktion als Leiter der Militärseelsorge übernahm, konnte diese gerade einmal auf eine etwas mehr als zweijährige Geschichte in der Zweiten Republik zurückblicken.
 
Mit den Staatsvertrag vom 15. Mai 1955 und dem Gesetz über die immerwährende Neutralität wurde die Aufstellung eines Bundesheeres beschlossen; von Anfang an versuchte auch die katholische Kirche die Militärseelsorge neu aufzubauen.
 
Die Bischofskonferenz betraute den Salzburger Domkapitular Johann Innerhofer mit der Errichtung der Militärseelsorge, der Ministerrat stimmte am 4. Oktober 1956 der Errichtung zu.
 
Mit dem 15. Oktober 1956 traten die ersten vier Militärseelsorger ihren Dienst an.
 
Nachdem am 21. Dezember 1957 die österreichische Bundesregierung die Anerkennung des Konkordats von 1933 beschlossen hatte, konnten auch die darin vorgesehenen Regelungen zur Militärseelsorge umgesetzt werden. Unterstanden die Militärseelsorger bis dahin direkt der Bischofskonferenz, so wurde nun eine eigenständige Militärseelsorgestruktur eingerichtet. Kardinal König wurde am 21. Februar 1959 von Johannes XXIII. zum "Vicarius Castrensis" des österreichischen Bundesheeres ernannt. Prälat Innerhofer stand Kardinal König fortan als Provikar und damit Stellvertreter zur Seite und war für die laufenden seelsorglichen Belange im Bundesheer verantwortlich.
 
Kardinal König bemühte sich um den Aufbau einer pastoralen Struktur für ganz Osterreich, den Einsatz fähiger Seelsorger und den Bau von Kirchen und Kapellen im Bereich des Bundesheeres. Auch die Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes war dem Wiener Erzbischof und Militärvikar ein großes Anliegen. Schon im Jahr 1960 nahmen etwa 1.400 österreichische Soldaten vom einfachen Soldaten bis zum General daran teil. Mit dabei war auch Kardinal König. Oft zelebrierte er auch selbst Feldmessen und hatte für die persönlichen Anliegen der Bundesheerangehörigen ein offenes Ohr.

1968 ersuchte Kardinal König in einem Schreiben an Paul VI., ihn wegen arbeitsmäßiger Überlastung von der Aufgabe als Militärvikar des österreichischen Bundesheeres zu entlasten. König schlug den damaligen Diözesanbischof von St. Pölten, Franz Zak, als seinen Nachfolger vor und diesem Vorschlag wurde auch entsprochen. Paul VI. bestellte den St. Pöltner Bischof im Mai 1969 zum neuen Militärvikar.
Mit der apostolischen Konstitution "Spirituali Militum Curae" vom April 1986 gab Johannes Paul II. der Militärseelsorge weltweit neue Impulse. Das bedeutete u.a. auch für Österreich die Errichtung eines "Militärordinariats" (Militärdiözese), einer Rechtsform, die im Wesentlichen den Territorialdiözesen gleicht.
 
Als ersten Militärbischof von Österreich ernannte Johannes Paul II. schließlich im November 1986 den damaligen Sekretär der Bischofskonferenz, Alfred Kostelecky. Nach dessen Tod hat seit 1994 Christian Werner dieses Amt inne.
 
Die österreichische Militärdiözese umfasst derzeit rund 100.000 Katholiken. Neben 19 auf die Bundesländer verteilten Militärpfarren gibt es derzeit drei "Pfarren" in Einsatzgebieten des Bundesheeres.
(Quellen: Kathpress; Kardinal König-Stiftung)
Links: www.kathweb.at; www.kardinalkoenig.at
 
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
   
Wr. Neustadt, St. Georgskathedrale: Am 19. Februar 2009 zelebrierte der Militärbischof für Österreich, Mag. Christian Werner zusammen mit Militärgeneralvikar Dr. Franz Leander Fahrner, Dekanatspfarrer Mag. Peter Papst und Akademiepfarrer Mag. Siegfried Lochner das feierliche Requiem im Gedenken an seinen Vorgänger Militärbischof Dr. Alfred Kostelecky und Militärdekan Prälat Alfred Hahn. Die musikalische Gestaltung übernahm die Choralschola der Hofburgkapelle, die am Nationalfeiertag ein Konzert zur Ehren Kaisers Maximilian in der Militärakademie geben wird.
 
Bereits vor 15 Jahren verstarb der erste Militärbischof von Österreich, Dr. Alfred Kostelecky, und vor 13 Jahren der langjährige Militärseelsorger der Militärakademie, Prälat Alfred Hahn. Auf diese außergewöhnlichen Priesterpersönlichkeiten, die ein tiefes Gottvertrauen hatten, ging der Militärbischof in seiner Ansprache ein. „Der Tod wird durch Jesus relativiert“ fügte er fort, „alles dreht sich um Christus und um seine Liebe, um den Gott der Lebenden, aus dieser Erfahrung haben sie gelebt“. Der Bischof durfte dann Eucharistie feiern, denn „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“ Wie immer ministrierten Zöglinge des Miitärrealgymnasiums.
 
Musikalisch umrahmt wurde das Requiem von der Choralschola der Hofburgkapelle unter der Leitung des Ordinarius für Gregorianik an der Universität für Musik in Wien, Prof. Cornelius Pouderoijen OSB.
Die Choralschola der Hofburgkapelle, die sich ausschließlich aus ehemaligen Sängerknaben zusammensetzt, singt seit 1952 die Gregorianischen Gesänge der sonntäglichen Gottesdienste in der Wiener Hofburgkapelle. Dank dieser kontinuierlichen Aufgabe entwickelte sich die Schola zu einem international anerkannten Vokalensemble, das auf der Suche nach einer zeitgemäß ansprechenden Interpretation auch den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Erforschung der großen Tradition der Gregorianik Rechnung trägt.
 
Am 26. Oktober 2009 wird sie ein Festkonzert zur 550. Wiederkehr des Geburtstages von Kaiser Maximilian I. in der St. Georgskathedrale geben: „Geistliche Musik am Hof von Maximilian I.“
Ein Bericht von Militärsuperior Mag. Peter Papst 
  
Im Jubiläumsjahr hat die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten (AKS) bei der Dekanatspfarre an der Landesverteidigungsakademie und bei der Militärpfarre beim Militärkommando Wien am 11. Februar 2009 zu einer Festveranstaltung eingeladen, zu der  die Mitglieder der AKS und die Militärpfarrgemeinderäte der beiden Militärpfarren sowie eine sehr große Schar von Soldaten und Zivilisten,  gekommen sind.
 
Zum Festgottesdienst in die Stiftskirche waren zahlreiche Ehrengäste der Einladung gefolgt. Stellvertretend für die zahlreich erschienen hochgeehrten Herrn Generale konnte der „Hausherr“, General Mag. Raimund Schittenhelm sowie Sektionschef Mag. Rainer Holenia und GenLt Mag. Christian Segur-Cabanac begrüßt werden. Weiters war anwesend eine Abordnung der Parlamentarischen Bundesheerbeschwerdekommission mit dem Amtsführenden Vorsitzenden, Präsident Anton Gaál. Die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich, Luitgard Derschmidt, Laienrats-Präsident Wolfgang Rank, Laienrats-Ehrenpräsident Ernst Waldstein konnten zur Jubiläumsfeier begrüßt werden.
 
Den Festgottesdienst feierte Militärbischof Mag. Christian Werner in Konzelebration mit Militärgeneralvikar Monsignore Dr. Franz Fahrner, dem Dekanatspfarrer an der Landesverteidigungsakademie Militärsuperior Mag. Peter Papst, dem Militärpfarrer von Wien Militäroberkurat Dr. Harald Tripp, dem Leiter des Institutes für Religion und Frieden Bischofsvikar Monsignore Dr. Werner Freistetter und Prälat Rudolf Schütz.
 
Militärbischof Werner dankte in seiner Predigt allen, die zum Aufbau der AKS beigetragen und deren Ziel mitgetragen und verwirklicht haben und verwies auf das Zweite Vatikanische Konzil, wo gesagt wird, dass „die Gläubigen, und genauer noch die Laien, an der äußersten Front des Lebens stehen“.
 
Der Festgottesdienst wurde kirchenmusikalisch in bewährter Weise durch die Gardemusik des Österreichischen Bundesheeres, dem Bläserquintett und die Orgel der Stiftskirche ausgerichtet.
 

Ein Bericht von Obst i.R. Michael Haubl
Der zweite Teil der Festveranstaltung, der Festakt in der Sala Terrena der Landesverteidigungsakademie, war dem Rückblick „40 Jahre AKS“ durch Obst i.R. Michael Haubl gewidmet  und dem Festvortrag „Unsere Kirche, Europa und wir Soldaten“ (Entwicklungen, Spannungen, Tendenzen) durch General i.R. Prof. Mag. Ernest König, langjähriger Präsident der weltkirchlichen Vereinigung „Apostolat Militaire International“ A.M.I.).
Abschließend wurde die Festschrift „40 Jahre Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten in Wien, 1969-2009“ durch Obst i.R. Michael Haubl präsentiert und an die Festgäste verteilt. Die Feierlichkeiten zu „40 Jahre Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten“ fanden mit einem Buffet-Empfang einen gemütlichen Abschluss.
 
 
Die Predigt von Militärbischof Mag. Christian Werner:
Meine Herrn Generale, Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten!
Liebe Angehörige der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten!
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
 
Am heutigen liturgischen Gedenktag „Unsere Liebe Frau in Lourdes“, an dem wir 40 Jahre Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten feiern dürfen, hörten wir das Evangelium vom Wunder bei der Hochzeit zu Kana. In diesem Wunder leuchtet Gottes Herrlichkeit auf, Gottes Macht, die in der Person des Jesus von Nazareth gegenwärtig ist.
 
Blicken wir kurz auf die Worte dieses Evangeliums: Als damals bei der Hochzeit zu Kana der Wein ausging und Jesus sein erstes Wunder wirkte – er tat dies auf die Fürbitte seiner heiligen Mutter Maria! -, da muss den Hochzeitsgästen und insbesondere den Brautleuten die Überfülle der göttlichen Liebe bewusst geworden sein. Wenn Gott schenkt, dann tut er es in großzügiger Weise, wie es hier angesichts der Menge des zu Wein gewordenen Wassers überdeutlich geworden ist. Überdies war es nicht irgendein gewöhnlicher Wein, den Jesus Christus durch sein wunderbares Wirken bereitstellte, sondern tatsächlich der edelste und beste „Tropfen“, den die Brautleute und Gäste je getrunken hatten. Die Hochzeitsgäste kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn mit diesem ersten wunderbaren „Zeichen“ hatte Jesus seine Herrlichkeit geoffenbart, „und seine Jünger glaubten an ihn“ (Joh 2, 11b).
 
Im tiefsten Sinn symbolisiert die Fülle des hochzeitlichen Weines jene Liebe, die uns Gott schenkt und mit der er nicht nur die Brautleute bei einer Hochzeit sondern auch uns als Angehörige der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten jeweils aufs tiefste beschenkt und erfüllt. Wer sich selbst verschenkt und sein Leben zu einer Gabe macht für Gott und die Mitmenschen, der erfährt den Reichtum der göttlichen Liebe: „Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, gehäuftem, überfließendem Maß wird man euch beschenken; denn nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt“, heißt es bei Lukas (6, 38).
 
Wie sieht die Situation der Gesellschaft in der heutigen Zeit aus? Immer wieder hören wir von zerbrochenen Familien, von Streit und Auseinandersetzung, von Scheidung, von familiärer und häuslicher Gewalt und anderen unschönen Dingen. Es scheint tatsächlich, dass da und dort in unserer Gesellschaft der „Wein der Liebe“ auszugehen droht. Nicht wenige Betroffene fühlen sich überfordert. Woran kann das liegen, und wo finden wir Abhilfe?
Der letzte Grund dafür scheint tatsächlich darin zu liegen, dass sich viele Menschen von Gott getrennt haben, der die Quelle der Liebe ist und der die menschliche Liebe zur Vollendung führt. Wenn man auf Dauer nur auf die eigenen Kräfte baut, dann ist man bald überfordert. Dieser hohe Anspruch der Nächstenliebe, den ihr versucht als Angehörige der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten täglich vor Ort zu verwirklichen, kann nur in jener Weise gelebt werden, wo der persönliche Glaube gefestigt ist.
 
Eine wichtige Quelle dazu ist die Mitfeier der heiligen Messe: Denn in der heiligen Eucharistie beschenkt uns Jesus Christus mit seiner Liebeshingabe, die er allen Menschen in der Kirche erweist. Wir feiern das Opfer des ewigen Bundes der Liebe, welches in Tod und Auferstehung Christi vollendet wurde und in der heiligen Messe sakramental gegenwärtig wird.
 
Und schließlich ist auch das Gebet zu nennen: wenn ihr als Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten regelmäßig betet, dann wird die Liebe zum Nächsten immer wieder die Kraftquelle finden, um sich vor Ort zu bewähren, ja um jeden Tag noch stärker und noch tiefer zu werden. Nützen wir doch diese Kraftquelle, die uns der liebe Gott selbst gibt!
 
Liebe Freunde der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten! Fragen wir uns, was ist der Sinn dieses offensichtlichen Wunders, das Jesus im heutigen Evangelium gewirkt hat! Sicher, er wollte den Menschen helfen. Doch sein Tun ist zugleich immer Zeichen für Höheres und Unsichtbares. Im menschlichen Leben zeigt Jesus uns die Größe und Herrlichkeit Gottes. Hier geschieht Offenbarung. Wunder sind Zeichen, die uns hinweisen auf den, der uns einlädt, in sein himmlisches Reich einzutreten. Auch wir sind eingeladen zu glauben und zu vertrauen. Gott schenkt seine Gaben in Fülle. Er verlässt uns nicht.
 
Seien wir bereit, uns an die Worte zu halten, die Maria auch uns zum heutigen Festtag sagt: „Was er euch sagt, das tut!“ Als Angehörige der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten sind wir dazu besonders aufgerufen Jesus nachzufolgen, auf seine Worte zu hören und sie in unserem persönlichen Leben umzusetzen. Darauf kommt es an, und darin liegt unser Heil. Hier erfahren wir, wie froh uns die Botschaft des Glaubens machen kann. Gott verheißt uns Leben in Fülle.
 
Wir dürfen auch darauf vertrauen, dass uns die heilige Gottesmutter Maria vom Himmel her in Liebe begleitet und unsere Not immer wieder dem Herrn vorträgt. Vertrauen wir darauf, dass Gott auch in unserem Leben immer wieder „Wunder“ wirkt!
 
Wie viel gibt es doch, was wir aus eigener Kraft nicht schaffen, wo uns geholfen werden muss! Wie sehr sind wir auf die rettende Liebe Gottes angewiesen, um unser Leben in rechter Weise zu ordnen und in Glaube und Liebe auf Gott hinzulenken. Dass uns das immer besser gelingt – im Alltag, in Arbeit und Freizeit, in Freud und Leid – dafür wollen wir beten. Auf die Allmacht und Güte Gottes sollen wir immer wieder neu vertrauen, bis wir eintreten dürfen in den himmlischen Hochzeitssaal, wo uns das ewige Leben geschenkt wird!
 
Abschließend darf ich euch in dieser Stunde Dank sagen, für euren unermüdlichen Einsatz im Weinberg Gottes. Meinen großen Dank all jenen,
- die vor 40 Jahren zum Aufbau der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten beigetragen haben
- die in diesen vielen Jahren die Aufgaben und Ziele der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten so treu mitgetragen und verwirklicht haben
- den Seelsorgern, die euch dabei begleitet haben
- und unseren Kameraden, die bereits in die Ewigkeit abberufen worden sind.
 
Wie auch das 2. Vatikanische Konzil sagt, stehen die Gläubigen, und genauer noch die Laien, an der äußersten Front des Lebens; die Kirche ist durch sie das Lebensprinzip der menschlichen Gesellschaft.
 
Ich wünsche euch zu eurem Jubiläum, das in das Gedenkjahr des großen Apostelfürsten Paulus fällt, weiterhin einen großen apostolischen Eifer und viel Freude bei der Verwirklichung eurer vielfältigen Aufgaben. Es ist oftmals eine sehr schwierige Aufgabe, und doch eine sehr schöne und erfüllende Aufgabe!
Amen.
Garde-Soldaten im Dienst der Nächstenliebe!
 
Ein Bericht von Obstlt Alexander Eidler 
  
Auch heuer unterstützten wieder 40 Soldaten der Garde die Dompfarre St. Stephan beim Krankenfest am Samstag vor dem Gedenktag der Erscheinung der Gottesmutter in Lourdes. Bereits eine Stunde vor Beginn des Gottesdienstes wurden von unseren Gardisten die Kranken und Betagten an den Eingängen des Domes empfangen. Sie verteilten die, im Rahmen der Internationalen Soldatenwallfahrt organisierten, originalen Prozessionskerzen aus Lourdes sowie die Gottesdienst-Texte an die Teilnehmer des Krankenfestes. Die Soldaten geleiteten die Besucher einfühlsam und herzlich an die vorgesehenen Plätze vorne im Dom. „Darf ich Sie nach vorne geleiten?“ – eine Frage, die viele froh auf den Gottesdienst einstimmte!
 
Während der Heiligen Messe mit Weihbischof Dr. Franz Scharl übernahmen die Soldaten zeremonielle Aufgaben für den festlichen Rahmen, sei es beim Weitergeben des Lichtes zur Lichterprozession oder bei der Unterstützung des Ablaufes während der Krankensalbung nach dem Gottesdienst.
 
Die Soldaten, unter ihnen Katholiken, Muslime sowie orthodoxe und evangelische Christen, entsprechend der Zusammensetzung heutiger Garde-Kompanien, leisteten diesen Dienst freiwillig in ihrer Freizeit: „Denn zum Helfen sind wir gerne bereit!“
 
Ein gelungener Einsatz, ganz im Sinne des Leitgedankens der Botschaft des Heiligen Vaters zum Weltfriedenstag 2009 – „Die Not bekämpfen – den Frieden schaffen!“

Pfingsten

Pfingsten

Pfingsten - ein Fest, das jedes Jahr wiederkehrt, fest verankert in der christlichen Tradition ist, aber dessen Bedeutung sich bis...

Weiterlesen

Fronleichnam

Fronleichnam

Fronleichnam ist nicht nur ein Hochfest im katholischen Kirchenjahr in Österreich, sondern auch ein gesetzlich gebotener Feiertag. Begangen wird dieser...

Weiterlesen

Neuigkeiten aus Lourdes...

Neuigkeiten aus Lourdes...

Wir werden auch in diesem Jahr wieder ausgiebig von der 61. Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes berichten. Auf unserer Webseite finden...

Weiterlesen

Empfehlungen

Militärbischof Dr. Werner Freistetter …

Militärbischof Dr. Werner Freistetter  zum Apostolischen Administrator für die Diözese Gurk ernannt

Apostolischer Administrator wird seiner Aufgabe mit Sensibilität und Sorgfalt nachgehen. Wien, 28. Juni 2019. Der Apostolische Nuntius, Erzbischof Pedro Lopez Quintana, hat mich darüber informiert, dass mich der Heilige Vater, Papst... Weiterlesen

Fronleichnam

Fronleichnam

Fronleichnam ist nicht nur ein Hochfest im katholischen Kirchenjahr in Österreich, sondern auch ein gesetzlich gebotener Feiertag. Begangen wird dieser am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag, dem Sonntag nach Pfingsten. Heuer... Weiterlesen

Pfingsten

Pfingsten

Pfingsten - ein Fest, das jedes Jahr wiederkehrt, fest verankert in der christlichen Tradition ist, aber dessen Bedeutung sich bis heute bei weitem nicht so leicht erschließt wie das des... Weiterlesen

7 Gaben

7 Gaben

Die 7 Gaben des Hl. Geistes Immer wieder „Sieben“: Die Sieben findet sich etliche Male in der Bibel, es ist ein altes biblisches und vorbiblisches Symbol, das für Fülle und Vollkommenheit... Weiterlesen

Ich glaube an den Heiligen Geist…

Ich glaube an den Heiligen Geist…

Wie oft hat man diesen Satz im Glaubensbekenntnis schon ausgesprochen, aber wie wenig hat man darüber reflektiert, wie selten wurde bewusst gefragt, wer oder was dieser Geist ist. Der Heiligen... Weiterlesen

Mit Maria durch den Mai

Mit Maria durch den Mai

Warum wird sie gerade im Mai so verehrt? Maria, die Mutter Jesu, eine einzigartige, eine bemerkenswerte Gestalt: Sie ist über alle Grenzen hinweg bekannt, von ihr wurden unzählige Portraits gemalt, sie... Weiterlesen

Neuigkeiten aus Lourdes...

Neuigkeiten aus Lourdes...

Wir werden auch in diesem Jahr wieder ausgiebig von der 61. Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes berichten. Auf unserer Webseite finden Sie tagesaktuelle Berichte, für Fotos, Videos und Stimmungsbilder folgen Sie... Weiterlesen

Von Ostern auf Pfingsten zu!

Von Ostern auf Pfingsten zu!

Die Zeit von der Auferstehung bis Christi Himmelfahrt. Das ist der Zeitraum von 40 Tagen, in dem die Kirche daran erinnert, dass Jesus Christus immer wieder seinen Jüngern erschien und... Weiterlesen

So entstand die Soldatenwallfahrt

So entstand die Soldatenwallfahrt

Die jährlich stattfindende Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes entstand 1958 aus einer gemeinsamen Initiative französischer und deutscher Militärseelsorger. Heute ist sie die größte Friedenskundgebung von Soldatinnen und Soldaten in den europäischen... Weiterlesen

60 Jahre Internationale Soldatenwallfahr…

60 Jahre Internationale Soldatenwallfahrt: Damals und heute!

1958-2018: 60 Jahre Soldatenwallfahrt. Vizeleutnant Richard Payer ist 1958 als 20-jähriger Zugführer bei der ersten Internationalen Soldatenwallfahrt dabei gewesen. Heuer, bei der 60. Jubiläumswallfahrt, wird er wieder mitfahren. Ein Erinnerungsbericht... Weiterlesen

Fastenzeit 2019

Fastenzeit 2019

Mit dem Aschermittwoch beginnt die kirchliche Fastenzeit. Er ist somit der erste Tag der österlichen Bußzeit und nicht der letzte des Faschings. Die Fastenzeit - das ist die 40-tägige Vorbereitungszeit... Weiterlesen

30 Jahre Militärordinariat

30 Jahre Militärordinariat

"Ganz nah bei den Menschen und zugleich im Militär beheimatet sein": Das zeichnet mit den Worten von Militärbischof Werner Freistetter die heimische Militärseelsorge aus. Der Bischof eröffnete mit seinen Grußworten... Weiterlesen

Festgottesdienst zum Weltfriedenstag 200…

Weiters war anwesend eine Abordnung der Parlamentarischen Bundesheerbeschwerdekommission und der Militärkommandant von Wien Bgdr Mag. Franz Reiszner, sowie der Verteidigungs- und Militärattache der Republik Kroatien. Mit Militärbischof Mag. Christian Werner konzelebrierten... Weiterlesen

Bildergalerien

30 Jahre Militär...
Altarweihe in der...
Lourdes 2018
Requiem für Kaise...
Weltjugendtag 201...
Bischofskonferenz...