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87bDie Rochusmesse und der damit verbundene Rochuskirtag im burgenländischen Kaisersteinbruch, die durch den Kommandanten des Militärhundezentrums Oberst Otto Koppitsch und den Militärpfarrer von Burgenland Militärdekan Alexander Wessely vor einigen Jahren wiederbelebt wurden, sind im Laufe der Jahre zum festen Bestandteil im Jahresablauf der Militärpfarre Burgenland geworden, und stellen - neben der stets um den Welttierschutztag stattfindenden „Wallfahrt der Kreaturen“ – die zweite große Veranstaltung des Militärhundezentrums in Zusammenarbeit mit der Militärpfarre dar.

86 Militärseelsorger auch "abseits" der KasernenMilitärbischof Freistetter: Nach langer Suche im Westen Österreichs "nun zwei ausgezeichnete Seelsorger" gefunden.

In Salzburg und Tirol werden ab 1. September mit Richard Weyringer und Johannes Peter Schiestl zwei neue Militärpfarrer ihren Dienst antreten. Weyringer beginnt seinen Dienst in der Militärpfarre Salzburg 2, Schiestl in der Militärpfarre Tirol. Militärbischof Werner Freistetter zeigte sich über seine beiden neuen Geistlichen sehr erfreut: "Besonders im Westen des Landes haben wir lange gesucht und nun diese beiden ausgezeichneten Seelsorger für die Militärseelsorge gewinnen können", so der Bischof wörtlich. Ein großes Dankeschön richtete er an die Heimatdiözesen der beiden, die Erzdiözese Salzburg und die Diözese Innsbruck.
Da die spezifische Situation des Bundesheeres gerade auch für Seelsorger besondere Herausforderungen mit sich bringt, ist es oft nicht leicht, geeignete Personen für diesen Dienst zu finden. Richard Weyringer ist als ehemaliger Soldat des Jagdkommandos bestens mit dem österreichischen Bundesheer vertraut. Außerdem war er bereits für die Militärdiözese seelsorglich tätig. Und auch Johannes Peter Schiestl habe er als sehr engagiert kennengelernt, so Bischof Freistetter.

85aAbschlussgottesdienst der Lehrgangsteilnehmer der Heerestruppenschule in Allentsteig
 
"Wie Weihrauch steige mein Gebet vor dir auf..." Unter diesem Motto stand der Gottesdienst der am Ende des aktuellen Lehrganges der Heerestruppenschule, welcher bei der letztwöchigen institutsübergreifenden Übung ihren militärischen Höhepunkt hatte. Auf der großen Wiese hinter der Truppenübungsplatzkirche traten die Lehrgangsteilnehmer an um Gott für den unfallfreien Lehrgangs- und Übungsverlauf zu danken. "Nicht alles in unserem Leben ist selbstverständlich," so Militärdekan Alexander Wessely, der letztlich auch Militärseelsorger des Kommandos der Heerestruppenschule ist.
"So lade ich euch in dieser Feierstunde, bei dieser Feldandacht ein ganz konkret an jemanden zu denken der euer Gebet braucht, an den ihr denken wollt. Ich lade euch ein an einen verstorbenen in ganz besonderer Weise zu denken.

84, Kinder läuten der Glocken in der Militärpfarre WienHeute läuteten um 15 Uhr alle Kirchenglocken Österreichs fünf Minuten lang. Gerade zur Sterbestunde Jesu wollte so die Bischofskonferenz auf das Schicksal von Millionen Menschen - darunter unzählige Kinder - gerade in Ostafrika hinweisen, die vom Hungertod betroffen sind.
Auch die Militärpfarrkichen in Österreich beteiligten sich an dieser Aktion. In der Militärpfarre Wien, wo gerade der temporäre Kindergarten für Kinder von Bediensteten des Bundesheeres aus dem Raum Wien angeboten wird, durften Kinder - nachdem ihnen kindgerecht der Sinn dieser Aktion erklärt wurde -  zusammen mit dem Pfarradjunkten von Wien, Markus Kleinlercher die Kirchenglochen betätigen. "In Ostafrika sind fast 23 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen," so Bischofsvikar Alexander Wessely, "die Alarmglocken müssen wirklich weltweit klingen, wenngleich es natürlich nicht beim Glockengeläut bleiben darf. Die Kinder hier haben den Sinn der Aktion verstanden.
Eine Botschaft die nur all zu menschlich ist: `Niemand soll hungrig zu Bett gehen, oder gar verhungern müssen`. Die Kinder haben es verstanden, ich hoffe, die Erwachsenen auch."

Foto: Privat


... der Kaderanw83ärterausbildung Transportwesen in Zwölfaxing.

Vor einiger Zeit bekam Leutnant Jan Prinz, stellvertretender Kommandant der Nachschub- und Transportkompanie des Stabsbataillons 3 in Mautern, von Bischofsvikar Militärdekan Alexander Wessely eine Statue des hl. Christophorus geschenkt. Und schon damals entstand der Plan, diese im Rahmen einer Abschlussfeier der Kaderanwärterausbildung 2 für Transportwesen rund um den Gedenktag des hl. Christophorus ...(24. Juli) zu segnen.
Am vorletzten Tag des Kaderanwärterkurses wurde auf dem Gelände der Burstyn-Kaserne ein Feldgottesdienst gefeiert. Vor der Segnung der Christophorus-Statue griff Militärkurat Oliver Hartl den Wahlspruch der Kompanie auf: "Logistik ist nicht frei von Kampf". Dies haben die KursteilnehmerInnen wohl in den verschiedensten Hinsichten erlebt, "und es ist nicht schlecht, einen Orientierungspunkt in diesen Herausforderungen zu haben. Ein solcher kann der hl. Christophorus und diese Stunde des Innehaltens sein", so die Worte von Militärkurat Hartl.
Im Anschluss an den Feldgottesdienst wurden schließlich noch die Fahrzeuge gesegnet, um danach zum geselligen teil überzugehen. "Logistik ist nicht frei von Kampf" - zumindest am gestrigen Abend konnten die Kameradinnen und Kameraden die Strapazen und Mühen von Ausbildung und Auftrag vergessen....

Foto: Privat

Militärpfarre unterstützt Christophorus-Sammlung, die für Mobilität in den Ländern des Südens sammelt.

Anlässlich des Christophorus-Sonntag, dem 24. Juli 2016, feierte der Rektor der Stiftskirche Militärdekan Peter Papst mit den Gläubigen den Sonntagsgottesdienst und segnete im Anschluss daran die zur Fahrzeugsegnung bereitgestellten Fahrzeuge und ihre Fahrer. Pro unfallfreiem Kilometer einen Zehntel-Cent für ein Missions-Auto: Bei der Christophorus-Sammlung werden Autofahrer um ein Zeichen der Solidarität mit den Ländern des Südens gebeten. Aus dem Spendenerlös werden Fahrzeuge für Pastoral und Entwicklung in Afrika, Lateinamerika und Asien finanziert. Die diesjährige Sammlung steht unter dem Motto „Fahrzeuge in aller Welt, Maultiere für Frauen in Haiti“.
Haiti: Schwierige Lebensbedingung für Kleinbauern

Im gebirgigen Gelände nahe der Hafenstadt Jacmel im Süden Haitis leben arme Familien. Bei dem schweren Erdbeben, das Haiti 2010 heimsuchte, wurden ihre Häuser sehr in Mitleidenschaft gezogen. Während sich die Hilfe auf das fast zur Hälfte zerstörte Jacmel konzentrierte, blieben die Kleinbauern auf sich alleine gestellt. Sie gründeten eine Bauernkooperative namens „Benjamin“ und produzieren seither gemeinsam Gemüse und Obst.
Für die Vermarktung sind traditionellerweise die Frauen zuständig. Aber es ist mit viel Mühe verbunden, die Produkte auf den Markt zu bringen. Einerseits führt in dem steilen Gelände keine Straße zu den Häusern und Anbaugebieten, andererseits wäre jedes Fahrzeug mit untragbaren Kosten verbunden. Darum gehen Frauen mehrmals pro Woche mit schweren Lasten auf dem Kopf über weite und steile Wege in die Stadt.
Maultiere für Frauen

Die Kooperative „Benjamin“ setzt nun auf eine konkrete Unterstützung der Frauen, indem sie ihnen Maultiere zur Verfügung stellt. Die Tiere, deren Anschaffungspreis bei umgerechnet etwa 500 Euro liegt, sind für den Warentransport in dem gebirgigen Gelände hervorragend geeignet. Die MIVA unterstützt diese Initiative und möchte aus dem Erlös der diesjährigen ChristophorusAktion viele der benötigten Mulis finanzieren. Dabei ist „Benjamin“ nicht das einzige derartige Projekt in Haiti; auch in anderen Gegenden, in denen Straßen und Fahrzeuge fehlen, sind Maultiere die willkommene Alternative.

82bDas Kreuz bei der Spittelwaldkapelle - Der "Rote Herrgott" kehrt zurück?


Der Truppenübungsplatz Bruckneudorf beherbergt viele Kapellen, Marterl und Wegkreuze. Am markantesten sind wohl das weiße Kreuz am Beginn des Weges zur Spittelwaldkapelle und der "Rote Herrgott" am Ende des Weges in Richtung Panzerwiese. Um diesen "Roten Herrgott ranken sich auch viele Legenden (Eine davon hier im Anhang) und auch verschiedene Entstehungsgeschichten, die allerdings nun doch neu geschrieben werden müssen. Denn DIESES Kreuz stand nicht - wie stets behauptet wird - IMMER hier.
Im Zuge der Forschungsarbeiten zum Jubiläum 150 Jahre Bruckneudorf wurden Bilder entdeckt, die den "Roten Herrgott" und zwei (leider verschollene) Sandsteinstatuen neben der Spittelwaldkapelle zeigen.
"Nun wäre es natürlich schön das Gesamtensemble bei der Spittelwaldkapelle wieder herzurichten, " so Militärdekan Alexander Wessely, "aber natürlich können wir den "Roten Herrgott" nicht versetzten, denn schließlich hat er auch auf dem jetzigen Aufstellungsort seine Geschichte." Und so war es ein glücklicher Zufall, dass der Militärpfarrer ein drei Meter großes Kreuz mitsamt gusseisernem Corpus auf einem Flohmarkt entdeckte. "Man wundert sich, was man alles am Flohmarkt findet, für uns ist dieser Fund aber ein Glücksfall, denn schließlich ist das Kreuz in einer ähnlichen Größe wie der "Rote Herrgott", so Wessely.
Schließlich wurde das Kreuz, dass jetzt von Militärpfarrgemeinderäten generalsaniert und bei der Spittelwaldkapelle im Zuge der Renovierung der Kapelle aufgestellt werden wird, aus Stockerau geholt. Ein Projekt mit Geschichte, passend im Jubiläumsjahr "150 Jahre Brucker Lager".

"Schwarza Manda"

Jul 27, 2017
... kommen 2019 nach Wr. Neustadt.
 
Am 12. Jänner 1519 starb Kaiser Maximilian I. in Wels und wurde auf eigenen Wunsch in der Georgskirche der Wr. Neustädter Burg beigesetzt. In dieser Kirche war er auch 1459 getauft worden. Aus diesem Anlass und in Kombination mit der niederösterreichischen Landesausstellung ist das Rektorat der nunmehrigen Georgskathedrale eine Kooperation mit dem Volkskundemuseum Tirol/Hofkirche Innsbruck eingegangen.
Mit fachlicher Beratung durch Direktor Mag. Karl Berger wird der bekannte osttiroler Krippenbauer Bernhard Vorotschnig zwei Modelle anfertigen: Einmal die Hofkirche mit dem leeren Grabmonument, den berühmten ‚Schwarzen Mandan/Weiban‘, den Heiligenstatuten und den Cäsarenbüsten. Zum Zweiten die Georgskathedrale mit dem freigestellten Maxmiliansmonument unter den Altarstufen sowie den Figuren in der ursprünglich geplanten Aufstellung im Mittelgang als Leichenprozession. So wird den Besuchern der Kathedrale der ursprüngliche Plan Kaiser Maximilians für seine Grablege dreidimensional vorgestellt werden können.
Die Vorbesprechung für den Modellbau unter Zuhilfenahme kunsthistorischer Dokumente und des Lokalaugenscheins wurde am 26. Juli 2017 von Kirchenrektor Stefan Gugerel mit den Tiroler Partnern in der Hofkirche bzw. im Volkskundemuseum durchgeführt.

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