45Im Rahmen der Feldlagerwoche feierten die Soldaten des VR1 und des HSZ mit vielen zivilen Teilnehmern eine Feldmesse.

Am Abend des 20. Juli feierte Militärdekan Christian Thomas Rachlé im Feldlager mit den Soldaten des Versorgungsregiments 1 aus Gratkorn und den Spitzensportlern des Heeressportzentrums Graz eine Messe unter freiem Himmel.

Dabei waren über hundert Soldatinnen und Soldaten und ebenso viele zivile Teilnehmer aus der Region. Offizielle Vertreter von St. Margarethen, wie Bürgermeister Johann Glettler und Feuerwehrkommandant Johann Maier, waren ebenso anwesend wie der Kommandant des Versorgungsregiments Oberst Maximilian Trares und eine Abordnung des Kameradschaftsbundes. Nach der Messe gab es ein großes Lagerfeuer, die Soldaten grillten und für alle Anwesenden gab es eine Agape.
Das gesamte Feldlager konnte besichtigt werden und so gewannen die zivilen Gäste auch Einblicke in die militärischen Abläufe.

Foto: Privat

80Ein etwas anderer Ferienaktionstag der MilPfarre NÖ3 im Zusammenwirken mit der AKS und dem Aufklärungsbataillon 4 für die Youngsters.

30 Kinder und 12 Begleitpersonen kamen am 20. Juli auf Einladung der AKS im Rahmen der Kinderferienaktion zu einem sehr abwechslungsreichen Ferientag. Schon kurz nach 08:00 Uhr startete die Gruppe aus Stronsdorf und Umgebung mit einem Autobus in Richtung Radetzky-Kaserne in Horn. Dort wartete eine speziell auf sie abgestimmte Führung durch die Kaserne: Diese begann mit dem Gruppenfoto beim T54, der von den Kids richtig eingenommen und erklettert wurde, der Besichtigung der Panzer- und Räderwerkstatt, ein Hineinschauen- und Hineinsitzendürfen in den Iveco-Mannschaftstransporter, ein Besuch bei der Kaderpräsenzeinheit und natürlich durfte auch nicht bei diesem Rundgang der Besuch im Mannschaftsspeisesaal und im Soldatenheim fehlen. Für die Burschen von ganz großem Interesse und ein richtiges Highlight war die Waffenkammer. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an OStWm Christian Angenbauer und StWm Johannes Hirsch, die sehr auf die Jugendlichen eingegangen sind und auf kurzweilige Art diese Führung zum Erlebnis machten.

Im Schulschlussgott79esdienst ging es auch darum, sich annehmen zu können, wie man ist, um den Nächsten zu lieben, wie sich selbst. Bischofsvikar Dr. Alexander Wessely war begeistert, man spüre, dass es den Militärgymnasiasten etwas daran liegt und die Vorbereitungen der Professorin Dr. Marianna Komáromi seien vorbildlich. 

„Der liebe Gott schreibt uns nicht die Klausur, aber den Weg können wir mit Gottvertrauen anders gehen!“ war die etwas unerwartete Einstieg des Bischofsvikars für seine Ansprache beim Schulschlussgottesdient in der St. Georgs-Kathedrale am 30. Juni 2017. „Wenn wir denken, es geht uns schlecht, mit dem, was wir aus unserem Alltag machen, dann schauen wir einfach auf Schüler in Afrika, die haben keine Zeit zum Sudern!“ Ein besonders tragisches Erlebnis für ihn sei heuer die Bestattung von Kleinkindern gewesen, aber alle Tragik werde in Gott aufgelöst. Mit einem anschaulichen Bild eines 100 €-Scheins, egal ob er zerknuddelt oder schmutzig sei, werde jeder ihn nehmen, weil man seinen Wert erkenne.

Patroziniumsfest

Jul 14, 2017

78, Patroziniumsfest in der Sodatenkirche in der Belgier- KaserneSoldatenkirche Belgierkaserne Seliger Engelbert Kolland

Am 7. Juli 2017 fand das diesjährige Patroziniumsfest in der Soldatenkirche Belgierkaserne Graz unter Anwesenheit vieler Kommandanten, Militärpfarrgemeinderäte, Soldaten, Bedienstete und Pensionisten zum Gedenken an den Seligen Engelbert Kolland statt. Unter anderem waren vom Kommando Landstreitkräfte der stellvertretende Kommandant, Brigadier Robert Prader, und der Chefs der Stabsarbeit Generalmajor Heinrich Winkelmayer, sowie vom Versorgungsregiment 1 der Kommandant, Oberst Maximilian Trares anwesend. Den Festgottesdienst hielt Militärdekan Martin Steiner, Militärseelsorger bei der Auslandseinsatzbasis in Götzendorf,  assistiert vom  Diakon Oberstleutnant Michael Marfjana, der auch das Evangelium verkündete.

Der Truppenbesuch 77, Feldwoche und Militärseelsorge: Kein Widerspruch, sondern gern gesehen und eine willkommene Abechslung.von Militärdekan Alfred Weinlich bei der Feldwoche der Wach- und Sicherungskompanie des Luftunterstützungsgeschwaders aus Langenlebarn.
 
„Das Ohr am Herzen der Truppe zu haben und auch den Weg nicht zur ihr ins „Gemüse“ zu scheuen“. Das sind zwei von vielen Maximen, nach denen Militärdekan Weinlich seinen Dienst verstanden wissen möchte. Wenn „seine“ Rekruten Ausbildung machen, dann lässt er es sich nicht nehmen, dort auch persönlich aufzuschlagen.
Diesmal war es Allentsteig, wo die Grundwehrdiener der Wach- und Sicherungskompanie des Luftunterstützungsgeschwaders hinverlegt wurden. Von Gefechtsdienst, dem Erlernen und Einüben von Gefechtsformationen bis hin zum Leben im Feld reichte das Ausbildungsprogramm.
Höhepunkt war der Stationsmarsch über 15 km, wo das Erlernte abgeprüft, die körperliche Leistungsfähigkeit gecheckt wurde und wo Kameradschaft – die Rücksichtnahme auf und die Hilfe für den anderen – einen besonderen Stellenwert bekam und in dieser Zeit das erste Mal so richtig für die jungen Männer erfahrbar wurde. Am Ende dieses doch sehr anstrengenden Wett-und Überprüfungstages schlug Militärdekan Weinlich bei dieser zwar sehr müden, aber hoch motivierten Truppe auf. Er nahm sich Zeit. Zeit zum Zuhören, Zeit für Gespräche, Zeit für aufbauende Gedanken. So wird Seelsorge erfahrbar, spürbar und ein sich einprägender Moment in der Präsenzdienstzeit.
 
Foto: Militärpfarre NÖ4

76aStabskompanie der Garde lud Klienten und Klientinnen des „Verein Balance“ in die Maria-Theresien-Kaserne ein.

„Ich möchte mit meinen Soldaten helfen und einfach Gutes tun“, so sei die Idee geboren worden, Menschen die es im Leben nicht so leicht haben, eine Freude zu machen, betonte Oberleutnant Ahmet ElBadry. Deswegen lud die Stabskompanie der Garde die Klientinnen und Klienten der Tagesstätte Balance am 3. Juli zu einem ausführlichen Rundgang durch die Maria-Theresien-Kaserne im 13. Wiener Bezirk ein. Das Angebot wurde von den Besuchern begeistert angenommen und viele Fragen gestellt. So konnte im Sanitätstrakt der eigene Blutdruck gemessen werden und in der KFZ-Werkstätte selbst Hand angelegt und Radmuttern nachgezogen werden. Als Abschluss des gelungenen Einblicks, wurde gemeinsam im Hof der Kaserne Eis gegessen.
„Wir wollten auch ein Zeichen setzen“, so ElBadry. Während die anderen Kompanien der Repräsentationseinheit des Bundesheeres stets im „Rampenlicht“ stehen, arbeiten die Soldaten der Stabskompanie in vielen Bereichen im Hintergrund und sorgen für einen reibungslosen Betrieb. Das merkte man auch beim Rundgang, der perfekt durch die Kompanie vorbeireitet wurde.

68, Bischof Freistetter bei seinem Besuch bei Autcon 26/EuforVon 6. bis 8. Juni besuchte Militärbischof Werner Freistetter die österreichischen Soldatinnen und Soldaten in Bosnien-Herzegowina.

Militärbischof Werner Freistetter wurde durch den Oberst des Generalstabs Manfred Taschler in die politische Lage im Einsatzraum eingewiesen und konnte in vielen Einzelgesprächen einen guten Überblick über die Situation der rund 300 in Bosnien und Herzegowina stationierten österreichischen Soldatinnen und Soldaten erhalten. Dabei wurde dem Militärbischof die Vielfalt des Kontingents in seinen Aufgaben präsentiert.
Ein Besuch beim COMEUFOR, Generalmajor Anton Waldner im HQ EUFOR sowie eine Eucharistiefeier mit den österreichischen Soldatinnen und Soldaten bildeten den Höhepunkt des Pastoralbesuches des Militärbischofs.

 

75, Foto von Bischof ZakSt. Pöltner Bischof war zwischen 1969 und 1985 auch als Militärvikar für Österreich tätig
Am 30. Juni hätte Bischof Franz Žak seinen 100. Geburtstag gefeiert. Neben seinem Amt als Diözesanbischof von St. Pölten, das er ab 1961 innehatte, bestellte ihn Papst Paul VI. am 8. Mai 1969 als Nachfolger des Wiener Erzbischofs Kardinal Franz König zum Militärvikar für Österreich. In seiner Zeit als Militärvikar setzte er sich mit großer Hingabe für die seelsorgliche Betreuung der Soldaten ein. Ebenso erließ er im Jahr 1977 die Statuten des Ordens des Heiligen Georg als kirchliche Auszeichnung des Militärvikars. Sein Wahlspruch lautete Juste, pie, fortiter („Gerecht, fromm, tapfer“). Alfred Kostelecky folgte ihm 1986 als erster Militärbischof nach der Neuordnung der Militärseelsorge durch die Apostolischen Konstitution Spirituali Militum Curae nach.

Žak war Konzilsteilnehmer: Zwischen 1962 und 1965 nahm Žak am Zweiten Vatikanischen Konzil in Rom teil. Das Konzil bezeichnete er immer wieder als „das größte Ereignis seines Lebens“. Es wurde richtungsweisend für alle Bereiche seines bischöflichen Wirkens.

1991 reichte er als St. Pöltner Diözesanbischof aus Altersgründen seinen Rücktritt ein. Am 27. Mai 1992 wurde ihm vom niederösterreichischen Landeshauptmann Siegfried Ludwig  das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.

Franz Žak verstarb am 28. Jänner 2004, beigesetzt wurde er am 11. Februar in der Bischofsgruft des St. Pöltner Doms.

Foto: MilDioz

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