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Informationen aus der Kirche

Informationen aus der Kirche (2)

Was: Es ist eines der drei der Gottesmutter Maria gewidmeten Hochfeste

Wann:  Es wird immer am 15. August begangen.

Bezeugt ist dieses Fest seit der Mitte des 5. Jahrhunderts. Während die ostkirchliche Theologie hier von der Entschlafung (dormitio) Marias spricht, setzt die westkirchliche den Akzent auf die Aufnahme (assumptio) Mariens in den Himmel.

Worum geht es: Die katholische Kirche gedenkt an diesem Tag der leiblichen Aufnahme der Gottesmutter nach ihrem Tod in den Himmel. Dabei soll - nach religiöser Überlieferung  -  der Körper Mariens nach ihrem Entschlafen zum Himmel emporgehoben worden sein. Andere Berichte erzählen davon, dass die Apostel Jesu, als sie Maria in ihrem Grab aufsuchen wollten, dieses verlassen vorfanden und statt dem Leichnam Blüten und Kräuter dort vorfanden.

Brauchtum: Zwei Brauchtumselemente sind mit diesem Feiertag verbunden:

Die Kräutersegungen und die Schiffsprozessionen.

In zahlreichen Pfarren werden in den Gottesdiensten Kräutersegnungen vorgenommen. Diese Heilpflanzen werden mit nachhause genommen und sollen wirkmächtig sein gegen Krankheit und Schutz bieten vor Unwetter und Unheil.

Große Schiffsprozessionen werden an diesem Tag am Wörthersee und am Bodensee abgehalten. Sie ziehen nach wie vor Massen von Gläubigen an, die mit Boten und im Gebet versunken mit Maria über die Seen fahren.

Was ist nun richtig: Maria Himmelfahrt– oder Mariä Himmelfahrt?

Die ursprünglich richtige Bezeichnung ist Mariä Himmelfahrt. Der Umlaut hat seine Begründung im Lateinischen. Es versteckt sich hier nämlich der Genitiv. Es heißt „Himmelfahrt von Maria“ (zweiter Fall), drum Mariä Himmelfahrt. Inzwischen ist auch die Bezeichnung Maria Himmelfahrt   gebräuchlich geworden.

Fronleichnam ist nicht nur ein Hochfest im katholischen Kirchenjahr in Österreich, sondern auch ein gesetzlich gebotener Feiertag. Begangen wird dieser am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitssonntag, dem Sonntag nach Pfingsten. Heuer ist dies der 31. Mai.

Das heutigen Wort Fronleichnam leitet sich vom lateinischen „corpus christi“ ab, das im Mittelhochdeutschen mit vrôn (des Herrn) lîcham (Leib) übersetzt wurde. Gefeiert wird dabei die leibliche Gegenwart unseres Herrn Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie nach dem Vorbild des letzten Abendmahls.

Zur Theologie und geschichtlichen Entwicklung des Festes

Die Urkirche lebte vom und aus dem Wort des Herrn sowie von der Vergegenwärtigung seiner Heilstaten, allen voran seinem Tod und seiner Auferstehung. Dass die gewandelten Gaben außerhalb der Eucharistie Verehrung finden, war der Urkirche gänzlich fremd. Dieses Verständnis entwickelte sich erst im Laufe des Mittelalters. Die Begegnung mit Christus wird fortan mehr im Schauen der eucharistischen Gestalten gesehen als im Vollziehen der aufgetragenen Feier.

Um 1200 wurde in Paris erstmals das gewandelte Brot in der Eucharistiefeier dem Volk gezeigt. Auf Drängen der Augustinernonne Juliane von Lüttich, die 1209 mehrmals die Vision hatte, dass ein Fest zu Ehren der Eucharistie fehle, führt Bischof Robert von Lüttich ein solches Fest in seiner Diözese ein.

1264 wird durch Papst Urban IV. dieses Fest in den Status eines Feiertags der Gesamtkirche erhoben.

Brauchtum

Heute werden zu Fronleichnam in Österreich die Prozessionsroute mit Birkenzweigen und Bildern aus einzelnen Blütenteilen ausgeschmückt. Das Zentrum der Prozession ist die Monstranz, die von einem Priester getragenen wird und den Leib Christi symbolisiert. Von ihr aus werden bei den einzelnen Altären, die gerne in Wiesen und Feldern aufgestellt werden, Segenssprüche in alle Himmelsrichtungen des Landes gesprochen und Fürbitten verlesen.

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