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Informationen aus der Kirche

Informationen aus der Kirche (4)

Leopold III auch genannt der Heilige, der Milde oder der Fromme wurde 1073 in Gars am Kamp oder Melk geboren und starb am 15. November 1136 in Klosterneuburg. aus dem Haus der Babenberger, war von 1095 bis 1136 Markgraf der bairischen Marcha orientalis (Ostarichi). Seit 1485 ist er Heiliger der römisch-katholischen Kirche. Er wurde zum Landespatron von Österreich im Allgemeinen sowie von Wien, Niederösterreich und, gemeinsam mit dem heiligen Florian, von Oberösterreich im Besonderen.

Neben dem Beinamen "der Heilige" trug er auch die Bezeichnungen "der Fromme" und "der Milde". Diese Namen verdiente er sich durch seine großzügigen Gaben und Tätigkeiten in Wien und Niederösterreich. Neben der Landeserschließung war er vor allem ein eifriger Gründer von Klöstern.

Dabei steht an erster Stelle das Stift Klosterneuburg, das 1108 unter seiner Schirmherrschaft gegründet wurde (die sog. Schleierlegende berichtet davon). Klosterneuburg wuchs mit seiner Unterstützung in wenigen Jahren zur Residenz heran.

Weitere Klöster, die auf den Hl. Leopold zurück gehen, sind das Stift Heiligenkreuz sowie das Kloster Klein-Mariazell. Hier stand neben der Landerschließung auch die Förderung der Bildung im Vordergrund. Auch die Münzprägestätte in Krems und der dadurch entstandene Kremser Pfennig gehen auf den Hl. Leopold zurück.

Brauchtum

Der Leopoldi-Tag wird seit der Heiligsprechung im Jahr 1485 immer am 15. November begangen (in Anlehnung an sein Todesdatum 15. November 1136). Das Zentrum der Festlichkeiten ist Klosterneuburg. Dort gab es zunächst große Bankette mit Tänzen und Turnieren, die heute noch nach altem Brauch nachgestellt und gefeiert werden. Dazu ist aus dem alten Fest inzwischen ein Jahrmarkt entstanden, bei dem die Besucher als Höhepunkt im Stift Klosterneuburg beim Fasselrutschen das berühmte Tausendeimerfass hinab rutschen.

In Wien und Niederösterreic haben am 15. November alle Schüler und Schülerinnen frei zudem haben Ämter und Behörden an diesem Tag jedoch geschlossen.

Martinus wurde 316 in Szombathely im heutigen Ungarn geboren und starb im Jahr 397 in Candes bei Tours. Er wurde am 11. November in Tours unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt. Heute wird er am 11.November vielerorts verehrt und gilt als einer der bekanntesten Heiligen der Katholischen Kirche. Aufgrund seiner Vita- er diente als Offizier in der Römischen Armee- ist Martin Schutzpatron der Soldaten gilt aber auch als Schutzheiliger der Reisenden und der Armen und Bettler sowie der Reiter, im weiteren Sinne auch der Flüchtlinge, Gefangenen und Abstinenzler. Martin ist zudem Schutzpatron Frankreichs und der Slowakei. Er wird als Landespatron des Burgenlandes und als Patron der Stadt Mainz, des Eichsfelds sowie als Patron des Mainzer Doms verehrt.

Ein Schlüsselmoment machte ihn weltberühmt: Vor den Toren Armiens zerschnitt er mit dem Schwert seinen Mantel und teilte ihn mit einem Bettler, der ohne ihn erfroren wäre. In der Nacht erschien ihm Christus - in der Gestalt des Bettlers, wie um zu sagen: "was du dem geringsten meiner Brüder getan hast, das hast du mir getan." Bald darauf empfing Martin die Taufe.

Seinen Militärdienst beendete Martin und er wurde Schüler des berühmten Bischofs Hilarius von Poitiers, empfing die Priesterweihe und gründete um 360 als Einsiedler in Ligugè das erste Kloster Galliens. Als die Bürger des 100 Kilometer entfernten Tours einen neuen Bischof brauchte, wollten sie niemand anderen als den Einsiedler aus Poitiers. Der wollte zwar nicht, doch die (Martins-) Gänse sollen ihn in seinem Versteck verraten haben. Ab Juli 372 war Martin Bischof von Tours, lebte aber weiter im Kloster.

Brauchtum

Martins Verehrung schlägt sich auch im Brauchtum nieder. Da Martins Leichnam in einer Lichterprozession mit einem Boot nach Tours überführt wurde, feiern vor allem die Kindergärten ein „Laternenfest“. In Österreich findet rund um den Martinstag zudem vielerorts ein „Martiniganslessen“ bei dem ein Gänsebraten als Festessen verspeist wird.

 

0730 Uhr:    Gottesdienst mit Militärbischof Werner Freistetter in der Michaelerkirche

 

0900-1700 Die Katholische Militärseelsorge im ökumenischen Militärseelsorgezelt am Michaelerplatz.

 

0900 Uhr:            Beginn der Leistungsschau

0900 Uhr:            Kranzniederlegung durch den Bundespräsidenten am Heldenplatz

0930 Uhr:            Kranzniederlegung durch die Bundesregierung am Heldenplatz

1030 Uhr:            Angelobung der Rekrutinnen und Rekruten am Heldenplatz

1130 – 1200 Uhr:              Fallschirmlandung Mittelstraße Heldenplatz

1215 – 1700 Uhr:              Vorführungen der Garde, Militärstreife & Militärpolizei, Miliz und dem Jägerbattallion 25 etc. auf der Mittelstraße Heldenplatz bzw. Freyung

1200 – 1500 Uhr:              Tag der offenen Tür beim Bundespräsidenten

0800 – 1600 Uhr: Tag der Schulen. Das Bundesheer gibt interessierten jungen Menschen Einblicke.

0800 – 1600 Die Katholische Militärseelsorge im ökumenischen Militärseelsorgezelt am Michaelerplatz.

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