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126Diakon Hauptmann Richard Hörtnagl führte die gemeinsame Adventkranzsegnung für die Garnisonen Absam und Innsbruck, sowie für den Truppenübungsplatz Lizum-Walchen durch.
Er segnete im Kommandogebäude Fenner-Dankl auch Laternen und Teelichter für die Kanzleien in der Adventzeit. Die musikalische Umrahmung stellte ein Ensemble der Militärmusik Tirol und sorgte für die feierliche Stimmung.

Foto: Privat

117„Advent ist nicht Facebook…“, „Advent ist chillig…“, „Advent ist Vorglühen…“, Plakate mit diesen und vierundzwanzig weiteren Sprüchen zieren seit Beginn des Advent die Schaukästen und „Schwarzen Bretter“ in den Kasernen Österreichs. 
 
Doch sind diese Sprüche die ganze Botschaft? Nein! Man muss weiter lesen und auch – wie so oft – auf das Kleingedruckte achten. „Advent ist nicht Facebook, sondern face-to-face. Persönliche Begegnung, die berührt.“ „Advent ist chillig. Eine Zeit zum gemeinsamen Zusammensitzen und feiern- auch im kirchlichen Sinne.“, „Advent ist ein Vorglühen auf das stimmungsvolle Fest der Geburt Christi.“
 
Die Plakate (die federführend von Hilmar Grutschnig aus dem Referat für Öffentlichkeitsarbeit und Medien erarbeitend wurden) sollen den Betrachter aufmerksam machen und den Blick auf das Wesentliche lenken. Die Plakate werden ab 1. Dezember auch auf der offiziellen Facebook-Seite der Militärdiözese gleichsam als Adventkalender veröffentlich werden: Zum, Betrachten, zum Meditieren, zum Nachdenken und zum Ausbrechen aus dem Alltagsstress. Denn „Advent ist Aufatmen … und kein Ersticken aus dem Alltagsstress.“

Bild: ÖA/Grutschnig

119St. Pölten: In vielen christlichen Haushalten finden sich in dieser Zeit Adventkränze. Doch was viele vielleicht nicht wissen: So alt ist dieser Brauch noch gar nicht.

Seine Geschichte beginnt im Jahr 1839 als reiner Zählkranz, gefertigt aus einem alten Wagenrad mit 19 kleinen roten und 4 großen weißen Kerzen. Der Hamburger Erzieher und Theologe Johann Hinrich Wichern (1808-1881) fertigte diesen für ungeduldig auf das bevorstehende Weihnachtsfest wartende Kinder an. Seit 1860 wird der Kranz mit Tannengrün geschmückt, mit Anfang des 20. Jahrhunderts gehört er zum deutschen Adventbrauchtum. In Österreich und Süddeutschland ist dieser Brauch überhaupt  erst nach 1930 eingeführt und übernommen worden. Mit der Segnung dieser Kränze, dem Heimtragen dieser und dem Entzünden der ersten Kerze zuhause beginnt für viele dann auch „sichtlich“ die Adventzeit.

Sehr feierlich  - nämlich mit Klängen der Militärmusik Niederösterreich - wurde dieses Jahr die Adventkranzsegnung  von der Militärpfarre NÖ1 in St. Pölten durch Diakon Ludwig Winkler durchgeführt. Auf drei „Dinge“ wies er im Besonderen hin: 

• Sich Zeit nehmen für sich und den anderen.
• Die Vorfreude auf das bevorstehende Fest leben und größer werden lassen.
• Das Kommen des Herrn zulassen und diesem „advenio“ den Raum lassen, um das zu verstehen, was in dieser Heiligen Nacht eigentlich passiert ist: Er ist Mensch geworden, so wie wir es sind. „Sehen und verstehen wir dies“, so Diakon Winkler, „dann bekommen wir wieder ein Gefühl dafür,  was Advent bedeutet“.

124"Rorate caeli desuper". (Jesaja 45,8) am 2. Dezember 2016

Eines der Charakteristika der Adventzeit sind die Roraten, die in den Kirchen gefeiert werden. „Rorate caeli desuper, et nubes pluant justum!" So lautet der lateinische Eröffnungsvers aus dem Buch Jesaja (Jes 45,8), mit dem diese Messen von der Tradition her beginnen: „Taut, ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen“. Liest man bei Jesaja weiter, so heißt es: "Die Erde tue sich auf und bringe das Heil hervor, sie lasse Gerechtigkeit sprießen. Ich, der Herr, will es vollbringen.“.

Ursprünglich verarbeiteten die Menschen in und mit diesen Rorate-Rufen die Ungerechtigkeit und die zerstörerische Energien, die auf Erden herrschten (Krieg, Gewalt, Unheil, etc.). Man betete zu Gott, damit dieser endlich seinen Gerechten (Jesus) schickt, der alles neu macht  und erwartete hoffnungsvoll seine Wiederkunft.  In Rorate-Messen ehren die Gläubigen auch Maria, als jene, die "Ja!" gesagt hat zur Botschaft des Engels und so das Heil Wirklichkeit werden ließ.
Diese speziellen Messen in den ersten Wochen des Advents  sind geprägt von der Erwartung, dass Christus am Ende der Zeiten wieder kommen wird und werden nur bis zum 16. Dezember gefeiert. In den Tagen ab dem 17. Dezember steht die unmittelbare Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, der ersten Ankunft Gottes, im Zentrum. 

 

Kirchgänger als Frühaufsteher

„Der Christ ist gerufen, konkret in den irdischen Wirklichkeiten zu wirken, indem er sie mit dem Licht erhellt, das von Gott kommt!“ schrieb Papst Franziskus auf Twitter. Mit diesem Auftrag füllte sich die Seitenkapelle der St. Georgs-Kathedrale. Mit den Worten des Propheten Jesaja „Tauet Himmel, von oben! Ihr Wolken es regnet den Gerechten“ startete um 6.30 Uhr am Mittwoch, dem 13. Dezember, in der St. Georgs-Kathedrale die Rorate Messe in der dunklen, nur von Kerzen beleuchteten Kathedrale. Rektor. Stefan Gugerel hielt die meditative Feier, die musikalisch an der Orgel von Prof. Serge Claus und an der Geige von Hartmut Kirchmayr umrahmt wurde.

Der Messe folgte das gemeinsame Frühstück der Gottesdienstgeher im Speisesaal der Militärakademie, damit diese nicht nur geistig sondern auch körperlich gestärkt in den Tag starten können.

Rorate-Messen sind eine Hilfe den geistlichen Charakter des Advents wiederzuentdecken, und die Gemeinschaft zu erfahren, die mit dem Miteinander-Mahl-halten der Christen von Anfang an verbunden war.Den Ursprung haben Rorate-Messen in Votivmessen, als Danksagung und zu Ehren Marias, die im Advent als Mutter des Herrn eine besondere Rolle einnimmt.


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