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Bei einem ungeschmückten Altar leitete Militärbischof  Werner Freistetter die Fastenzeit ein. „Mit dem Aschenkreuz bekennen wir uns zu Christus“ führte er aus.

 

„Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider“ lautete der Titel der Lesung aus Joel 2, 12-18 und der Kehrvers „Erbarme dich meiner, o Gott, erbarme dich meiner.“ nahm der Bischof als Einleitung zu seiner Predigt: „Wenn es in unsrer Gesellschaft heißt: Tue Gutes und rede darüber!‘ sagt uns Christus eher, wir sollten dies im Verborgenen machen, wenn es unbemerkt bleibt, hat es doch große Auswirkungen dank der drei Elemente der Fastenzeit: Fasten, beten, Almosen geben“, so der Bischof.

Und weiter: „Mit dem Fasten werden wir frei von Abhängigkeiten, im Unerfüllten verweilen mündet ins Gebet! Weg vom Lärm, in Stille und Demut zu verweilen führt uns zur Liebe des Nächsten. Das Herz öffnet sich für die Bedürfnisse der Menschen. Die Fastenzeit ist eine große Übung der christlichen Einstellung mit einem frohen Gesicht als Kinder Gottes. Die Asche ist der Tod, aber auch die Verheißung für neues Leben als Mittel der Reinigung. Das Kreuz mit der Asche bringt uns zu Christi Tod und Auferstehung, wir verlieren nichts, wenn wir fasten, wir leben dann so, wie Gott es gewollt hat!“

Danach erteilte der Bischof das Aschenkreuz an die Gläubigen.

Text: S. Claus

Am ersten Fastensonntag, am 10. März 2019, beauftragte Militärbischof Freistetter Vizeleutnant Andreas Binder zum Akolythen. Freistetter: „Akolythen-Dienst ist wichtiger Dienst in der Kirche.“

„Der Akolythen-Dienst ist ein wichtiger Dienst in der Kirche“, das betonte Militärbischof Freistetter bei der Akolythen-Beauftragung von Vizeleutnant Andreas Binder am Sonntag in der St. Georgs Kathedrale in Wiener Neustadt. Die Beauftragung fand im Rahmen der Heiligen Messe am ersten Fastensonntag statt.

In seiner Predigt erwähnte Militärbischof Werner Freistetter den gleichzeitigen Beginn der Fastenzeit und den Anfang von Jesus öffentlichem Wirken in den Lesungen. Während das Volk Israel die Befreiung aus Ägypten in der ersten Lesung feiert, wird Jesus im Evangelium vom Geist der Taufe in die Wüste geführt. Das erinnere, so der Bischof, an das Soldatendasein, denn bevor er in den Einsatz gesendet werde, müsse er eine Überprüfung aller erlernten Fertigkeiten bestehen. „Jesus, der schon geschwächt war, übersteht alle Versuchungen durch die Offenheit für das Wort Gottes, wodurch er sich nur vor Gott niederwirft.“ Am Schluss forderte der Bischof dazu auf, das Wort an sich herankommen zu lassen, denn es erfasst alle: „Jesus rette uns!“

Akolyth ist der „Begleiter“ des Priesters

Der Begriff Akolyth kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Begleiter“ oder „Gefolgsmann“. Vordergründig begleitet der Akolyth den Priester beim eucharistischen Opfer. Dieser Dienst ist nicht mehr eine Durchgangstufe zum Priestertum wie vorher, sondern es dürfen ihn auch Laien ausführen. Er gehört zum gemeinsamen allgemeinen Priestertum durch die Taufe und ist vom hierarchischen Priestertum dem Wesen nach verschieden. Am Altar sollen die Akolythen zur Gabenbereitung Wasser und Wein zum Altar bringen.

 

Text: S. Claus

Maximilianische Kirchenmusik in der St. Georgs-Kathedrale der Theresianische Militärakademieam Sonntag. In seiner Predigt schildete Militärbischof Freistetter, wie Christus uns sein Gesetz ins Herz gesetzt hat und dass Er uns die Verheißung bringt. Der "gute Baum" aus dem Evangelium" sind wir alle!
Zum Proprium der Messe wurden Teile des Choralis Constantinus von Heinrich Isaac mit der Schola Arrigensis unter Leitung von Georg Wais vorgetragen. Der Choralis Constantinus ist eine Vertonung der gregorianischen Eigengesänge der Messe nach einem Graduale in Konstanz und enthält etwa 375 meist vierstimmige Kompositionen, die Heinrich Isaac (1450-1517) in den Jahren 1508 bis 1509 geschrieben hat.
Im Anschluss gab es dann traditionell gute Krapfen bei der Agape.

Bericht. S. Claus/Militärakademie

70Wr. Neustadt; In der Vesper zum Fest der Kreuzerhöhung am Mittwoch in der St. Georgs Kathedrale in Wiener Neustadt beauftragte Militärbischof Werner Freistetter Josef Juster zum Lektor.

Der Neubeauftragte trug daher auch die Lesung im Gottesdienst vor. Aufgabe des kirchlichen Lektors ist nicht nur das Verkünden von Schrifttexten bei Gottesdiensten und deren Auslegung in Leben und Lehre; es gehört auch die Vorbereitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf die Feier der Sakramente dazu. Diakon Johannes Fichtenbauer und Diakon. Wilhelm Hold assistierten dem Bischof, die Militärseelsorger wurden durch Oliver Hartl und die Zivilseelsorger Gereon Gschwandtner aus dem Wr. Neuststädter Neukloster vertreten.

Jahrgangs- und Ausbildungskameraden des Beauftragten, seine Familie und die Gläubigen sangen die Vesper, unterstützt von einem kirchenmusikalischen Ensemble unter der Leitung von Ines Schüttengruber. An die Seite der Vesper aus dem Gotteslob traten drei Arien aus Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion, die auf das Geheimnis des Kreuzes als Zeichen der den Hass überwindenden Liebe ausgerichtet sind.

Foto: Privat

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