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Mit einer internationalen Messfeier in der unterirdischen Basilika Pius X. ist am Sonntag die 61. Soldatenwallfahrt nach Lourdes zu Ende gegangen. Bis zu 15.000 Militärangehörige aus rund 40 Nationen waren in den südfranzösischen Wallfahrtsort gekommen. Aus Österreich waren rund 450 Pilger mit dabei. Militärbischof Werner Freistetter zog gegenüber "Kathpress" eine positive Bilanz der Friedenswallfahrt, die zur Völkerverständigung beiträgt. "Wir haben in Lourdes eine wunderbare Soldatenwallfahrt erlebt, mit Momenten der Gemeinschaft, der Feier und des Gebets", so der Bischof. Die Wallfahrt stand unter dem Motto "Suche Frieden und jage ihm nach".

Vor allem auch bei den jungen Soldaten habe er gemerkt, "wie sie durch die Begegnung mit sich selbst aber auch durch die Begegnung mit Maria und durch sie mit dem Geheimnis Gottes berührt wurden". Er wünsche sich sehr, dass die Wallfahrer das Erlebte mit nach Hause in ihren Alltag und in ihren militärischen Dienst nehmen und dies ihr Selbstverständnis als Soldatinnen und Soldaten mitprägt.

Traditioneller Höhepunkt der Wallfahrt war am Samstagabend die Lichterprozession durch den Heiligen Bezirk zur Esplanade. Zuvor hatten die österreichischen Pilgerinnen und Pilger einen Feldgottesdienst im Internationalen Zeltlager gefeiert. Freistetter: "Besondere Anerkennung und Dank gebührt dieses Jahr den Kameraden im Zeltlager, die trotz des vielen Regens großes Engagement gezeigt haben und sich nicht entmutigen haben lassen."

Die jährlich stattfindende Soldatenwallfahrt nach Lourdes entstand aus einer gemeinsamen Initiative französischer und deutscher Militärseelsorger. Aus einer Pilgerfahrt französischer Soldaten im vorletzten Kriegsjahr 1944 entwickelte sich eine regionale, nationale und internationale Bewegung. Österreichische Soldaten nehmen schon seit 1958 an der Wallfahrt teil.

Im Jahr 1862 wurde die Marienerscheinung von Lourdes offiziell von der katholischen Kirche anerkannt. Demnach erschien die Gottesmutter Maria im Jahr 1858 in der Massabielle-Grotte der 14-jährigen Müllerstochter und späteren Ordensfrau von der "Kongregation der Schwestern der Barmherzigkeit von Nevers", Bernadette Soubirous. Sie wurde 1933 heiliggesprochen. Jährlich pilgern rund sechs Millionen Menschen nach Lourdes.
 
 

„Lourdes ist Ort vielfältiger Begegnung“, betonte Militärbischof Freistetter beim Eröffnungsgottesdienst der 450 österreichischen Pilger in der Maria-Empfängnis Basilika.

Mit einem Eröffnungsgottesdienst in der Maria-Empfängnis-Basilika im Heiligen Bezirk von Lourdes hat am Donnerstag die 61. Internationale Soldatenwallfahrt für die 450 österreichischen Pilgerinnen und Pilger offiziell begonnen. Im Anschluss an den Gottesdienst segnete Militärbischof Werner Freistetter die Pilgerabzeichen, die an alle Teilnehmer verteilt wurden.

Wunsch nach Frieden, Heilung und Kraft

Lourdes sei ein Ort „ganz vielfältiger Begegnungen“, betonte Militärbischof Freistetter in seiner Predigt. Da sei zum einen die Begegnung mit dem Fremden, mit Pilgern und Soldaten aus verschiedensten Ländern: „Das macht neugierig, und schafft viele neue Eindrücke, die es zu verarbeiten gilt.“ Man begegne in Lourdes aber auch Krankheit und Leid in unterschiedlichen Formen: „ Viele Menschen kommen nach Lourdes in der Hoffnung auf Linderung ihres Leids.“ Die dritte Form, und gleichzeitig die tiefste Form der Begegnung, sei aber die mit einem selbst, stellte der Bischof fest. Diese sei nicht immer leicht und verlange Mut. „Ich lade aber jeden ein, sich darauf einzulassen, beispielsweise in Stille an der Grotte, das  kann etwas bewirken.“ Schlussendlich sei auch die Erscheinung Bernadettes an der Grotte, die wohl kostbarste Form der Begegnung, in der Maria uns den liebenden Gott zeigt, schloss der Militärbischof.

Wallfahrt dauert noch bis Sonntag

Noch bis Sonntag begehen 15.000 Soldaten aus über 40 Nationen die Wallfahrt, die ihren Abschluss mit einer Internationalen Messe aller teilnehmenden Pilger finden wird.
Die jährlich stattfindende Soldatenwallfahrt nach Lourdes entstand 1958 aus einer gemeinsamen Initiative französischer und deutscher Militärseelsorger. Heute ist sie die größte europäische Friedenskundgebung von Soldaten mit katholischem Bekenntnis in den europäischen Armeen. Aus der Pilgerfahrt französischer Soldaten nach Lourdes im vorletzten Kriegsjahr 1944 entwickelte sich eine regionale, nationale und schließlich internationale Bewegung. Österreichische Soldaten nehmen schon seit 1958 an der Wallfahrt teil.

Im Jahr 1862 wurde die Marienerscheinung von Lourdes offiziell von der Kirche anerkannt. Demnach erschien die Gottesmutter Maria im Jahr 1858 in der Massabielle-Grotte der 14-jährigen Müllerstochter und späteren Ordensfrau von der "Kongregation der Schwestern der Barmherzigkeit von Nevers", Bernadette Soubirous. Sie wurde 1933 heiliggesprochen. Jährlich pilgern rund sechs Millionen Menschen nach Lourdes.

Von 16. bis 20. Mai beten über 15.000 Soldatinnen und Soldaten aus 40 Nationen in Lourdes bei der 61. Internationalen Soldatenwallfahrt in Lourdes für den Frieden. Bischof Freistetter: „Frieden ist Sehnsucht und Grundauftrag für Soldatinnen und Soldaten.“

„Suche Frieden und jage ihm nach“, unter diesem Motto machen sich ab Mitte der Woche 450 österreichische Pilgerinnen und Pilger auf den Weg nach Lourdes, um gemeinsam mit zehntausenden Soldatinnen und Soldaten aus rund 40 Nationen im südfranzösischen Wallfahrtsort bei der 61. Soldatenwallfahrt für den Frieden zu beten. Die Wallfahrt ist somit die größte europäische Friedenskundgebung von Soldatinnen und Soldaten mit katholischem Bekenntnis in den europäischen Armeen. Angeführt wird die österreichische Pilgerschar auch in diesem Jahr von Militärbischof Werner Freistetter.

 „Frieden ist Sehnsucht und Grundauftrag für alle Soldatinnen und  Soldaten“, das betonte der Militärbischof in seiner Botschaft an die Pilgerinnen und Pilger im Vorfeld der Wallfahrt. Diese Sehnsucht sei so stark, dass sich viele auf den Weg in ein anderes Land machen, um gemeinsam zu beten, so der Bischof. Freistetter bat in seiner Botschaft weiters darum, ganz besonders auch diejenigen mit ins Gebet einzuschließen, die  in Unfrieden leben und deren Heimat von Krieg und Ungerechtigkeit erschüttert wird.

Für ein Europa des Friedens

Freistetter warb bereits in seiner diesjährigen Fastenbotschaft für eine Stärkung des Friedensprojekts Europa: „Wir leben seit Jahrzehnten in einer Periode des Friedens, die nun schon so lange andauert, dass sich die Jüngeren unter uns gar nichts anderes mehr vorstellen können." Friede sei allerdings nichts Selbstverständliches, es gelte vielmehr, sich jeden Tag aufs Neue darum zu bemühen. Weiters  appelliert er an den kommenden EU-Wahlen teilzunehmen: "Im Mai können wir mit der Wahl zum Europäischen Parlament die Zukunft des Friedensprojekts Europa direkt mitbestimmen. Nutzen wir diese Chance", so der Bischof.

Dichtes Programm in Lourdes

Der Eröffnungsgottesdienst für die heimischen Pilgerinnen und Pilger findet am Freitag, 17. Mai, bei der Erscheinungsgrotte statt. Am selben Tag steht auch noch die Internationale Eröffnungsfeier in der Basilika Pius X. auf dem Programm. Am Samstag, 18. Mai, feiern die österreichischen Pilgerinnen und Pilger einen Feldgottesdienst im Internationalen Zeltlager. Am Abend findet dann die Lichterprozession, der traditionelle Höhepunkt der Wallfahrt, durch den Heiligen Bezirk zur Esplanade statt. Der Sonntag, 19. Mai, steht im Zeichen einer internationalen Messfeier in der unterirdischen Basilika Pius X. und einer Abschlussfeier.

Die jährlich stattfindende Soldatenwallfahrt nach Lourdes entstand aus einer gemeinsamen Initiative französischer und deutscher Militärseelsorger. Aus einer Pilgerfahrt französischer Soldaten im vorletzten Kriegsjahr 1944 entwickelte sich eine regionale, nationale und internationale Bewegung. Österreichische Soldaten nehmen schon seit 1958 an der Wallfahrt teil.

Im Jahr 1862 wurde die Marienerscheinung von Lourdes offiziell von der katholischen Kirche anerkannt. Demnach erschien die Gottesmutter Maria im Jahr 1858 in der Massabielle-Grotte der 14-jährigen Müllerstochter und späteren Ordensfrau von der "Kongregation der Schwestern der Barmherzigkeit von Nevers", Bernadette Soubirous. Sie wurde 1933 heiliggesprochen. Jährlich pilgern rund sechs Millionen Menschen nach Lourdes.

Der Bildband gewährt einen Einblick in die Frühzeit der Soldatenwallfahrt nach Lourdes: Dokumentiert wird die Teilnahme des österreichischen Kontingents an der VII. Internationalen Militärpilgerfahrt von 3. bis 10. Juni 1964. Insgesamt rund 45 000 Soldaten aus 30 Nationen und vier Kontinenten (Europa, Afrika, Asien und Amerika) kamen damals im südfranzösischen Wallfahrtsort am Fuß der Pyrenäen zusammen. Auch die Zahl der österreichischen Teilnehmer war beträchtlich: 1 700 Pilger machten sich auf den Weg, darunter auch der Bundesminister für Verteidigung Georg Prader. Auf den Fotos ist als Mitglied des Leitungsteams auch Franz Freistetter zu erkennen, der Vater des aktuellen Militärbischofs.

Liebe Pilgerinnen und Pilger!


Suche Frieden und jage ihm nach
- unter diesem Motto, entnommen aus dem Psalm 34 (Vers 15), steht die 61. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes. Wir alle sind auf der Suche nach Frieden - für uns, für diejenigen, die uns nahe sind und für die ganze Welt. Das in allen Sprachen der Welt vorhandene Wort für Frieden drückt nicht nur eine tiefe Sehnsucht aller Menschen, sondern auch den Grundauftrag von Soldatinnen und Soldaten aus.

Auch wir, die wir uns auf den Weg nach Lourdes machen, haben diesen Wunsch nach Frieden, der so stark ist, dass wir in ein anderes Land reisen, um gemeinsam mit Pilgerinnen und Pilgern, Soldatinnen und Soldaten aus über 40 Nationen für den Frieden zu beten. Tauchen wir ein in die Atmosphäre von Lourdes, die eine ganz besondere ist. Erleben wir Momente der Ruhe, Besinnlichkeit und des Gebets, aber auch Momente der internationalen Kameradschaft und Gemeinschaft.

Suche Frieden und jage ihm nach - insbesondere der zweite Teil dieses Satzes zeigt uns aber auch,wie fragil der Wunsch nach Friede ist. Es gibt auch heute auf dieser Erde viele Menschen, die in Unfrieden leben und deren Heimat von Krieg und Ungerechtigkeit erschüttert wird. Denken wir ganz besonders auch an diese Menschen und schließen wir sie in unser Gebet mit ein. Es wird uns heute wieder in besonderer Weise bewusst, dass Friede nicht selbstverständlich ist und es sich stets lohnt, für ihn zu beten, ihn zu suchen und ihm nachzujagen.

In diesem Sinne freue ich mich, die 61. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes gemeinsam mit Ihnen begehen zu dürfen!


Ihr + Dr. Werner Freistetter
Militärbischof für Österreich

Hier geht es zum Download: pdf Lourdes Botschaft 2019 (338 KB)

Alle Informationen finden Sie hier! Ab sofort ist die Anmeldung zur 61. Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes möglich. Die 61. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes findet in diesem Jahr von 16. bis 19. Mai statt (exklusive Anreisetage) und steht unter dem Motto „Finde Frieden und jage ihm nach“, entnommen aus Psalm 34. Sie können sich gleich hier das Anmeldeformular herunterladen. Schicken Siedas vollständig ausgefüllte  Formular entweder direkt per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder postalisch an Militärordinariat, Mariahilferstraße 24, 1070 Wien. Bitte beachten Sie, dass nur korrekt ausgefüllte Anmeldeformulare bearbeitet werden können. Im Informationsfolder erhalten sie alle näheren Informationen.

Auch dieses Jahr werden wieder hunderte Österreichische Soldatinnen und Soldaten nach Lourdes reisen um mit ca. 15.000 Soldaten aus über 40 Nationen gemeinsam für den Frieden zu beten. Die jährlich stattfindende Soldatenwallfahrt nach Lourdes entstand aus einer gemeinsamen Initiative französischer und deutscher Militärseelsorger vor über 60 Jahren. Aus einer Pilgerfahrt französischer Soldaten im vorletzten Kriegsjahr 1944 entwickelte sich eine regionale, dann nationale und schließlich internationale Bewegung. Heute ist sie die größte europäische Friedenskundgebung von Soldatinnen und Soldaten mit katholischem Bekenntnis in den europäischen Armeen. Österreichische Soldaten nehmen schon seit 1958 an der Wallfahrt teil.

Im Jahr 1862 wurde die Marienerscheinung von Lourdes offiziell von der Kirche anerkannt. Demnach erschien die Gottesmutter Maria im Jahr 1858 in der Massabielle-Grotte der 14-jährigen Müllerstochter und späteren Ordensfrau von der "Kongregation der Schwestern der Barmherzigkeit von Nevers", Bernadette Soubirous. Sie wurde 1933 heiliggesprochen. Jährlich pilgern rund sechs Millionen Menschen nach Lourdes.

Hier finden Sie die Lourdesbotschaft von Militärbischof Dr. Werner Freistetter zum Download!

 

In der Militärseelsorge steht 2019 einiges an: Finden Sie hier einen Überblick über unsere Angebote!

2019 jährt sich der Todestag Maximilian I. zum 500. Mal. Für die Militärseelsorge ist Maximilian dahingehend unter anderem von Bedeutung, dass er 1459 in der St. Georgskathedrale getauft wurde und auf eigenen Wunsch hin hier auch seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Am 12. Jänner findet daher ein Requiem für den Monarchen in der St. Georgskathedrale unter der Leitung von Militärbischof Werner Freistetter statt. Bereits am Tag zuvor, am 11. Jänner, wird Militärbischof Freistetter den neuen Altar in der St. Georgskathedrale einweihen, den die Tiroler Künstler Martin und Werner Feiersinger gestaltet haben. Der neue Altar soll zugleich den Blick in die Vergangenheit auf das Grab Kaiser Maximilians I. freistellen und die zentralen Orte christlichen Glaubens in zukunftsweisender Art formen.

Die St. Georgskathedrale und das Grab Maximilians wird auch Teil der Niederösterreichischen Landesausstellung sein, die unter dem Titel „Welt in Bewegung“ von 30. März bis 11. November in Wiener Neustadt stattfinden wird.

Vom 22. bis 27. Jänner findet in Panama der Weltjugendtag statt, zu dem zehntausende Jugendliche und auch Papst Franziskus in dem lateinamerikanischen Land erwartet werden. Auch eine Abordnung der Militärseelsorge wird am Weltjugendtag teilnehmen. Wir werden selbstverständlich berichten.

Vom 18. bis 20. März ist die Österreichische Bischofskonferenz für ihre Frühjahrstagung zu Gast im Seminarzentrum Schloss Reichenau. Die Militärdiözese fungiert als Gastgeber und lädt am 19. März herzlich zum öffentlichen Gottesdienst mit den Bischöfen in die Barbarakirche in Reichenau an der Rax ein.

Am 16. April findet die Chrisammesse des Militärordinariats in der Soldatenkirche zum hl. Georg in der Schwarzenbergkaserne in Salzburg statt. Über die Osterfeierlichkeiten in der Militärdiözese werden wir rechtzeitig informieren.

Am 24. April findet das Georgsseminar zum Thema „Erinnerungskultur“ an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt statt. Am 29. April feiert die Militärdiözese das Georgsfest, bei dem Personen, die sich um das Militärordinariat verdient gemacht haben, durch Militärbischof Werner Freistetter mit dem Orden des heiligen Georg ausgezeichnet werden.

Zwischen 16. und 19. Mai findet heuer die 61. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes statt. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach!“ Auch heuer werden wieder Pilger aus Österreich mit Soldaten und Soldatinnen aus 40 anderen Nationen im südfranzösischen Wallfahrtsort für den Frieden beten.

Diözesanleitung, Militärpfarrer und Militärpfarradjunkten werden heuer vom 23. bis 27. September bei der Gesamtkonferenz der Katholischen Militärseelsorge im Bundesheer-Seminarzentrum Felbertal zur näheren Zukunft der Militärseelsorge tagen.

Von 11. bis 13. Oktober findet die Jahresversammlung der Diakone in der Theresianischen Militärakademie statt. Die Militärdiözese fungiert als Gastgeber. Dieses Jahr feiert die Katholische Kirche zudem das Jubiläum "50 Jahre Diakone in Österreich".

Am 16. Oktober findet die Enquete des Instituts für Religion und Frieden zum Thema Europas Grenzen und ihre Verschiebungen - Von Maximilians Universalherrschaftsanspruch bis zu neuen, mentalen Grenzen zwischen Ost und West bzw. Nord und Süd an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt statt.

Rund um den Nationalfeiertag am 26. Oktober wird die Katholische Militärseelsorge auch heuer wieder im Rahman der Leistungsschau des Österreichischen Bundesheers im ökumenischen Infozelt in der Wiener Innenstadt für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen.

Wir werden alle wichtigen Ergebnisse wie gewohnt über unsere Webseite und auf den sozialen Netzwerken ankündigen und begleiten und wünschen einen guten Start ins Jahr 2019!

von Hptm Mag. Hannes Zarfl

Als mir der Termin der 47. internationalen Soldatenwallfahrt nach LOURDES im Herbst des Vorjahres bekannt wurde, dachte ich mir, dass dies ja eine schöne Gelegenheit wäre, mit meiner Kompanie daran teilzunehmen.
Gemeinsam mit dem Kader und unserem Pfarrer Dr. TRIPP begannen wir frühzeitig den ET X/05 zu motivieren, daran teilzunehmen.

Am 25. Mai 2005 um 0630 Uhr begann die Reise (quer durch Österreich, Schweiz, Frankreich) für fast 80 Rekruten der 3. Gardekompanie. Freude, Ungewissheit, … spiegelte sich in den Gesichtern der Teilnehmer wider. Wo sich Jahre zuvor im Zug österreichische mit deutschen Soldaten verbrüderten, wurden heuer „nur“ Erlebnisse und Erfahrungen zwischen Soldaten der Garde, Fliegerabwehr, der Panzertruppe, usw. ausgetauscht. Am Bahnhof von LOURDES angekommen wurden wir schon von einer Musikkapelle mit einigen Märschen begrüßt.

Mit Koffern, Rucksäcken und Taschen beladen stiegen wir in bereitgestellte französische Busse ein, die uns ins Zeltlager brachten. Nach dem Beziehen der Zelte, der Begrüßung und einer Bußfeier trafen sich erstmalig alle österreichischen Pilger im Begegnungszentrum. Neue Freunde wurden dort gewonnen, alte Bekanntschaften wieder getroffen.
Früh morgens des nächsten Tages herrschte schon reges Treiben in der Stadt. Bunte Uniformen verschiedener Nationen wurden zur Schau getragen. In den Kneipen und Cafès von LOURDES ging es bis in den Abendstunden hoch her. Es wurde gesungen, getrunken und gefeiert, auch Abzeichen und Uniformteile wechselten dort mehrmals den Besitzer. Unaufhörlich spielten Musikkapellen oft bis 2 Uhr morgens. Übertönt wurden diese nur von den Dudelsäcken der Iren.

Wo sich 1953 erstmalig nach dem 2. Weltkrieg ehemalige Frontkämpfer die Hände reichten, standen sich auch heuer wieder Soldaten verschiedenster Nationen gegenüber und feierten gemeinsam. LOURDES ein Ort der Begegnung und der Versöhnung.

Die Soldatenwallfahrt nach LOURDES ist geprägt von einzelnen Höhepunkten. Einer davon ist der Gang des Kreuzweges. Dieser, hinter dem Zeltlager angelegte Weg, ist steinig und steil. Lebensgroße Statuen veranschaulichen den Leidensweg Christi.

Geht man durch die Straßen von LOURDES, so erkennt man, dass nicht nur allein uniformierte Soldaten das Erscheinungsbild bestimmen, sondern auch die Kranken. Des Öfteren werden dort kranke Soldaten auf Tragen von Kameraden mitgeführt. Junge kräftige Elitesoldaten der französischen Fremdenlegion schieben ihre, nicht mehr gehfähigen Kameraden, in Rollstühlen in die vordersten Reihen bei den diversen Veranstaltungen. Kaum anderswo auf der Welt stehen Kranke so im Vordergrund wie in LOURDES.

An der Grotte selbst sieht man Leute, die mit ihren Händen den Felsen entlang streichen um etwas Feuchtigkeit aufzunehmen. Ein deutscher Pfarrer sagte mal zu mir: „Du musst das mit dem Herzen sehen, mit dem Verstand kannst du das nicht begreifen.“

Ein weiterer Höhepunkt dieser Wallfahrt ist die Lichterprozession. Bei Einbruch der Dunkelheit schlängelt sich ein Strom von tausenden brennenden Kerzen durch die Stadt, begleitet mit dem Lourdeslied „Ave, Ave, Ave Maria“, um sich auf der Esplanade zu einem wahren Lichtermeer zu vereinen.

Kaum begonnen endet auch schon wieder die Soldatenwallfahrt. Zur internationalen Abschiedsfeier treffen sich die Lourdespilger letztmalig auf der Esplanade. Mit schweren Herzens nimmt so mancher seine Kopfbedeckungen ab und winkt damit zum Abschied. Mit diesen unvergesslichen Eindrücken traten am 30. Mai 2005 die Soldaten der 3. Gardekompanie ihre Heimreise an.

„Viele Dinge der Grundwehrdienstzeit werde ich vergessen aber die Soldatenwallfahrt nach LOURDES niemals“ sagte ein Grundwehrdiener zu mir als ich ihn beim Abrüsten verabschiedete.
 

Lourdes ist der größte Wallfahrtsort der Christenheit. Neben hunderten Wallfahrten aus aller Welt nimmt die Soldatenwallfahrt eine Sonderstellung ein. Nach dem zweiten Weltkrieg reichten sich hier ehemalige Feinde wieder die Hände.

Lourdes wurde zu einem Ort der Versöhnung und der Begegnung. Tausende Soldaten kommen jährlich mit ihren Angehörigen zu dieser größten Friedensdemonstration. In Lourdes dürfen wir miterleben, wie trotz der Unterschiede in Sprache und Uniform Teilnehmer aus über 20 Nationen eine Gemeinschaft bilden, miteinander Kirche Leben. Was jeder an persönlichem Glaubenszeugnis mitbringt, kann für alle zu einer Schule des Glaubens werden.

Hand in Hand geht so die Stärkung im Glauben, die wir erhalten, und das Geschenk des Glaubens, das wir mit anderen teilen wollen. Jeder von uns kommt mit seinen Sorgen, Anliegen, Hoffnungen und Erwartungen, alle aber sind wir eingebunden in die große Gemeinschaft der Kirche.

Keine andere Zeitepoche als unsere gegenwärtige ist so stark durch die beständige Dynamik des Wechsels und der Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen gekennzeichnet. Dies- führt auch dazu, dass viele Menschen um so heftiger wieder nach geistlichen Orientierungen und nach Traditionen suchen, die angesichts der Unbeständigkeit des Daseins das Bleibende, Wertvolle und Verlässliche verkörpern. Religiosität ist deshalb zum Teil sehr gefragt - wenn auch nicht wenige Menschen auf ihrer Suche nach Erfüllung und Sinn im Vordergründigen stecken bleiben und manchmal fragwürdigen Heilsversprechungen folgen.

Wallfahrtsorte wie Lourdes mit ihrer ganz spezifischen Eigenheit versuchen, Menschen aus aller Welt den Weg zur Botschaft des christlichen Glaubens zu ebnen. Bernadette führt die Pilger zu Maria. Die Gottesmutter verweist uns auf Jesus, ihren Sohn. Dieser offenbart uns die Liebe des himmlischen Vaters. Die Gnadenstätte in Lourdes hilft uns durch zahlreiche Symbole, das Geheimnis der Erlösung besser zu verstehen. Im Jahr 2002 steht das Zeichen des Wassers im Mittelpunkt der Betrachtung.

Durch die Stadt Lourdes fließt der Fluss Gave. Bernadette entdeckte im Laufe der Erscheinungen im Bereich der Grotte jene Quelle, die bis heute reichlich Wasser gibt. Es ist die Quelle, von deren Wasser die Pilger trinken und das in die Bäder, die sich neben der Grotte befinden, geleitet wird.

Das Wasser - Urelement des Lebens

Die Kostbarkeit des Wassers wird uns Heutigen im Zeichen des Umweltschutzes dringlich bewusst. Und nicht ohne Grund spielt das Wasser als eines der vier Elemente. auch in den großen Religionen eine Rolle. Aber nicht nur als ein beinahe überflüssiger Hinweis darauf, dass es ohne Wasser eben kein Leben gibt. Sondern als Bild, als Verstehenshilfe dafür, dass unsere Existenz ohne den Bezug zu Gott austrocknet, ohne eine letzte Ausrichtung und Sinngebung bleibt.

"Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott" (Ps 42,3) - dieser alte Psalmvers aus den großen Gebeten des Volkes Israel bringt es auf den Punkt: dem Wesen des Menschen ist der Gottesbezug von Grund auf eingegeben. Und Gott kommt dem Menschen entgegen, indem er ihm hilft, zur Fülle des Lebens zu finden.

Christus - Quelle des Lebens

Für den Christen ist die religiöse Sehnsucht nicht nur ein allgemeines Daseinsmerkmal am Menschsein. In Jesus Christus sehen wir diese Sehnsucht erfüllt, unsere grundlegenden Fragen beantwortet. In Sprach-Bildern wie denen vom "Wasser des Lebens" und von der "Quelle des Heiles" drücken die Heilige Schrift und auch die Überlieferung der Kirche aus, dass im Verhältnis zu Christus das menschliche Fragen und Hoffen nicht ins Leere geht. Die Glaubensbeziehung stiftet eine untrennbare Gemeinschaft zwischen den Gläubigen der Kirche und zwischen der Kirche und ihrem ewigen Herrn.

In diesem Jahr stellt der Wallfahrtsort Lourdes das Symbol des Wassers besonders in den Mittelpunkt. Dieses Lebens-Zeichen lädt uns Pilger ein, auf unserem Lebensweg an den Quellen des Glaubens Halt zu machen. Die Soldatenwallfahrt kann eine solche Station auf diesem Weg sein, an der wir nicht achtlos vorbeigehen sollten.

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