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Vom 30. April bis 2. Mai 2009 unternahm eine Gruppe Angehöriger der Militärpfarre an der Theresianischen Militärakademie eine erbauende Wallfahrt in das benachbarte Bayern. 
Organisiert wurde die Pilgerreise durch den Rektor der St. Georgs- Kathedrale, Militärdekan Mag. Siegfried Lochner.
 
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
   
Der Pfarradjunkt Vzlt Alois Marach wurde mit der Durchführung betraut und so brachen am ersten Mai-Wochenende 60 Pilger von der Militärpfarre und vom Kirchenchor St. Anton in Wiener Neustadt zu einer dreitägigen Wallfahrt auf. Mit einer Schifffahrt über den Königssee, einem Gottesdienst mit dem Flugfelder Kirchenchor in der Wallfahrtskirche St. Bartholomä, die heuer vor 875 Jahren durch den damaligen Bischof von Gurk eingeweiht wurde, und einem anschließenden Mittagessen in der historischen Schlosswirtschaft am Ufer des Königssees stimmten sich die Pilger bestens auf den kommenden Tag ein.
 
Der Königssee bot hierzu eine imposante und romantische Kulisse in den massiven Bergen. In Altötting (Bayern), dem Hauptreiseziel der Pilgergruppe, einem wohl der bekanntesten Marienwallfahrtsorte Mitteleuropas, zelebrierte der Akademiepfarrer einen Festgottesdienst in der Gnadenkapelle, welcher wiederum vom Flugfelder Kirchenchor „St. Anton“ und dem Ehepaar Imre mit Solo- und Chorgesang musikalisch umrahmt wurde. „Es war für mich ein besonderes Erlebnis, gerade am Fest der Patrona Bavariae am Gnadenaltar zu zelebrieren“, berichtete der begeisterte MilDek Mag. Lochner. Ganz solitär steht die von ungezählten Votivtafeln aus alter und neuer Zeit gezierte  Gnadenkapelle mitten auf dem weiten Platz, umrahmt von fünf weiteren Kirchen und anderen Gebäuden, welche von der bewegten Geschichte des Gnadenorts künden.
 
Im Rahmen dieser herrlichen Wallfahrt erfreute sich das Ehepaar Helga und Johann Machowetz ihres 40. Hochzeitstages und bedankte sich beim Akademiepfarrer für dessen aufmerksame Worte und einer schönen Erinnerungskerze. Den Abschluss bildete eine Führung durch das Geburtshaus des Heiligen Vaters Benedikt XVI. in Marktl am Inn, welches sich  nicht als bloßes Museum versteht, sondern eine Begegnungsstätte sein will. Schlussendlich kehrte die Gruppe reich beladen mit vielen unvergesslichen Impressionen wieder zurück nach Wiener Neustadt.
 
Ein nächstes Ausflugsziel ist auch schon geplant: Im kommenden Mai wird die Militärpfarre eine Pilgerfahrt nach Turin anlässlich der Ausstellung des heiligen Grabtuches organisieren.
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus 
  
Der Rektor der Kathedrale begrüßte am Muttertag besonders herzlich alle anwesenden Frauen und Mütter und wies darauf hin, dass eigentlich der ganze Monat Mai  für die Katholiken ein einziger Muttertag zu Ehren der Himmelsmutter sei, wenn wir auf Maria, die Mutter Gottes und Mutter der Brüder und Schwestern Jesu hören. ARS MUSICA konnte unter dem Leiter und Organisten Peter Hrncirik mit der Messe in G- Dur für Soli, Chor, Streicher und Orgel von Franz Schubert den Müttern eine musikalische Freude bereiten.
 
Am 10. Mai 2009, dem Muttertag, wurden den beim sonntäglichen Hochamt anwesenden Frauen und Müttern gesegnete Rosen durch die Militärpfarre und die AKS überreicht, dabei wurde die Mutter Gottes nicht vergessen. Der Akademiepfarrer baute seine Predigt auf das Marienbild der Kirche auf. Das Konzil von Ephesus definierte Maria als wahrhaftige Gottesgebärerin, sogar noch Martin Luther verehrte die Mutter Gottes. Das Ave Maria, das dann von ARS MUSICA in der Version von Bach-Gounod gesungen wurde, setzt sich zusammen aus Worten des Evangeliums, nämlich dem Gruß des Engels und Elisabeths.
 
Das Bild der katholischen Frau und Mutter müsse einen Abglanz des Bildes der Jungfrau und Mutter aus Nazareth darstellen, „dies ist das eigentliche  Schönheitsideal der katholischen Frau“, betonte der Militärgeistliche, „wir dürfen uns kein pervertiertes Frauenideal einer entchristlichen Gesellschaft aufzwingen lassen, die mit der Ehre und Würde der Frau nichts mehr zu tun haben“.
 
In der Georgs- Kathedrale steht seit Jahrhunderten die sogenannte „Kirschenmadonna“, die als Frau aus dem Volk dargestellt ist und die einfache Tracht ihrer Zeit trägt. Das Jesuskind auf ihrem Arm, hält einen Korb voller Kirschen in Händen. Maria zeigt uns ihr Kind als den Weg, die Wahrheit und das Leben. Die Kirschen sind ein Symbol für das Opfer: Mütter opfern einen Teil ihres Lebens für ihre Lieben,  sie sind  für ihre Familie immer da. Zur Mutter kann man immer gehen, sie ist voller Liebe, Barmherzigkeit, voller Verzeihen, voller Verständnis und damit ist das Mutterherz ein getreues Abbild des Herzens Jesu hier auf Erden.
 
„Dies ist der Anlass, dieses Marienbild zu verinnerlichen, um Menschen zu werden, die ebenso für andere da sind!“ fügte MilDek Mag. Siegfried Lochner hinzu. Der Kirschenmadonna haben unsere frommen Vorfahren symbolisch jene Krone aufgesetzt, die die Gottesmutter im Himmel durch den dreifaltigen Gott nach ihrem Heimgang erhalten hat. Am Muttertag sollen unsere Frauen und Mütter mit einer  Rose als Krone der Blumen bedacht werden.
 
Nach den Fürbitten wurden die von der AKS besorgten Blumen  dann gesegnet und verteilt.
Am 8. Mai 2009 spendete in Vertretung des erkrankten Militärbischofs Militärgeneralvikar Dr. Franz Leander Fahner zwölf Firmkandidaten in der St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt das heilige Sakrament der Firmung. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Militärmusik Burgenland und von Prof. Mag. Helmut Ebner an der Orgel.
 
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
   
Der Rektor der Georgs- Kathedrale, MilDek Mag. Siegfried Lochner, begrüßte den Militärgeneralvikar Dr. Franz Fahrner bei der feierlichen Firmmesse am 8. Mai 2009, bei der der Militärpfarrer von Wien, Dr. Harald Tripp, konzelebrierte.
In seiner Ansprache betonte der Generalvikar die Einmaligkeit von Taufe und Firmung, die einen Neubeginn im christlichen Leben bedeutet. Der Beistand, sprich der Geist Gottes, wird einem geschenkt: Firmung heißt Stärkung. Bei seinem jüngsten Truppenbesuch im Kosovo war der Generalvikar sehr betroffen  durch das Handeln von jungen indischen Schwestern aus dem Orden der Mutter Theresa. Trotz Entbehrungen und Schwierigkeiten waren sie sehr fröhlich und dies gelinge nur durch ihr absolutes Vertrauen auf Gott, aus der Kraft ihrer  Gottesbeziehung die sich aus dem täglichen Gebet und der Messfeier speise.
 
In unseren Gegenden erfährt man manchmal eher entseelte und unglückliche Menschen. Dr. Fahrner ermutigte weiter: „Heute macht ihr eine Absage: Wir wollen nicht entseelt sein, wir wollen aus Gottes Geist leben. Ich will auch so ein Mensch sein und die Firmung ist der Ausgangspunkt dazu, dabei muss man auch erkennen, wo es Barrieren gibt und sie auch beseitigen“.
 
Der Generalvikar beendete seine Predigt mit einer Anekdote von Papst Johannes XXIII., der in einer Audienz  französischen Fallschirmspringern folgende humorvoll –tiefgründigen Worte mit auf den Weg gab: „Ihr seid sehr bedacht, dass ihr richtig vom Himmel herabfallt, ich möchte nicht, dass ihr vergesst, wie ihr wieder hinaufkommt!“.
 
Der schöne Firmtag in der Wiener Neustädter Burg  klang mit einem gemeinsamen Mittagessen würdig aus.
 
 
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
   
Die letzte Maiandacht der Militärpfarre an der Militärakademie findet traditionellerweise im MilAk- Park hinter der Mariatheresienstatue statt. An diesem 27. Mai 2009 spielte ausnahmsweise seit längerer Zeit das Wetter wieder einmal mit und der Gesang des Kirchenchores St. Anton wurde vom Wind getragen!
 
Der Militärpfarrer ging in seiner Ansprache auf einen Ratschlag Mariens ein: Gott zu loben, Gott zu preisen. Durch die Natur erleben wir die Größe Gottes und man solle auch nicht aus den Augen verlieren, dass Gott uns liebe. Das zeige uns deutlich „der verlorene Sohn“. Maria führe uns durch Gebet zu Gott und zum Glauben.
 
Nach der Andacht erlebte der Pfarrer Überraschung: Er bekam im Anschluss bei der Agape eine Geburtstagstorte überreicht.
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
   
Die letzte Maiandacht der Militärpfarre an der Militärakademie findet traditionellerweise im MilAk- Park hinter der Mariatheresienstatue statt. An diesem 27. Mai 2009 spielte ausnahmsweise seit längerer Zeit das Wetter wieder einmal mit und der Gesang des Kirchenchores St. Anton wurde vom Wind getragen!
 
Der Militärpfarrer ging in seiner Ansprache auf einen Ratschlag Mariens ein: Gott zu loben, Gott zu preisen. Durch die Natur erleben wir die Größe Gottes und man solle auch nicht aus den Augen verlieren, dass Gott uns liebe. Das zeige uns deutlich „der verlorene Sohn“. Maria führe uns durch Gebet zu Gott und zum Glauben.
 
Nach der Andacht erlebte der Pfarrer Überraschung: Er bekam im Anschluss bei der Agape eine Geburtstagstorte überreicht.
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
   
In der St. Georgs-Kathedrale der Theresianischen Militärakademie wurde während des feierlichen Pfingsthochamtes die "Jugend-Messe" für Soli, Chor, Streicher und Orgel von Joseph Haydn zu seinem 200. Todestag vom Musikerkollegium ARS MUSICA unter der Leitung seines Gründers, Mag. Thomas Dolezal, aufgeführt.
 
Bei diesem Hochamt betete Rektor Mag. Siegfried Lochner nicht nur für die Pfarrgemeinde um eine Erneuerung im Heiligen Geist, sondern firmte auch im bischöflichen Auftrag die Braut eines Offiziers. In seiner Ansprache wies der Militärdekan auf die Sendung hin, die Pfingsten für den Christen bedeute und „dass Sendung ebenso Auftrag ist, den katholischen Glauben ohne Feigheit in der Gesellschaft zu bekennen. Wenn wir Joseph Haydn betrachten, sehen wir, welche Gnaden und Gaben der Hl. Geist auch im natürlichen Bereich zu schenken vermag. Um so mehr dürfen wir für unser Leben um die Erneuerung der übernatürlichen Gnaden bitten, die uns bei der heiligen Taufe und Firmung zuteil geworden sind.“
 
Die Brüder Joseph und Michael Haydn verbrachten ihre Kindheit im niederösterreichischen Rohrau, ihre musikalische Ausbildung erhielten sie aber in Wien, genauer gesagt in der bis in das vorige Jahrhundert existierenden Sängerknabenschule am Stephansdom. In dieser Zeit (1749) entstand in St. Stephan Joseph Haydns Messe F-Dur als erste Komposition des damals 17jährigen, daher der Beiname „Jugendmesse“.
 
Schon in diesem frühen, kurz gehaltenen Werk zeigt sich die für Haydn charakteristische Synthese aus gelehrter und volkstümlicher Musik, kunstvoll geformte Elemente in Verbindung mit unbekümmert fröhlichen Abschnitten. Als er sich im Alter (1805) noch einmal mit diesem Erstlingswerk beschäftigt hatte, sagte er: "Was mir an diesem Werkchen besonders gefällt, ist die Melodie und ein gewisses jugendliches Feuer…"
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
 
Am Sonntag dem 21. Juni 2009 ermutigte der Akademiepfarrer, Christus in dieser Welt spürbar zu machen. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst mit Gfr Weißenhofer an der Trompete und Prof. Mag. Manfred Perger an der Orgel.
 
An den schönen Bergfeuern in Tirol als Zeichen des „Bundes“ an das Heiligste Herz-Jesu erinnerte der Rektor der Georgs-Kathedrale am Anfang seiner Ansprache. Laut alten Aufzeichnungen wurden die Bergfeuer im Jahr 1796 das erste Mal gemacht. Zu dieser Zeit bedrängte Napoleon Tirol und so stellten die Tiroler ihr Land unter den Schutz des Herz-Jesu. Wie die Tiroler am Ende des 18. Jahrhunderts, solle heute auch das Herz von Jesus Christus die Mitte des christlichen Lebens darstellen. 
 
Wie der Hl. Petrus bei der ersten Lesung alle Sorgen auf Christus zu werfen empfiehlt, sei es an der Zeit, den Glauben öffentlich zu bekennen, Jesus noch ähnlicher zu werden. Durch die Salbung der Firmung ist der von der Liebe geprägte Wohlgeruch Christi in die heutige Gesellschaft zu bringen. Das Evangelium des guten Hirten am heutigen Sonntag zeigt, dass kein Mensch für Gott uninteressant ist. Er sucht uns ein Leben lang, um uns heim zu tragen. Die Politik müsse sich auch für Notleidenden einsetzen, es dürfe einem nicht gleichgültig sein, wenn Leute verhungern. Auch wenn es über unsere Kräfte hinausgeht, sprenge der Hl. Geist die Fesseln und ersetze Feigheit durch Glauben und Egoismus durch Dasein für anderen.
 
Der Akademiepfarrer firmte noch einen Erwachsenen und einen Jugendlichen und wünschte ihnen das Feuer des Hl. Geistes, damit Christus in ihnen und in der Pfarrgemeinde Gestalt annehme.
 
 
Ein Bericht von Mjr DI(FH) Andreas Kleinrath
   
Vom 7. bis zum 16. Juli 2009 war eine Schar von 42 Kindern zwischen 7 und 15 Jahren mit dem Neunkirchner Major DI(FH) Andreas Kleinrath vom Militärrealgymnasium, Oberleutnant Markus Kerschhofer, Direktor der Bank Austria in Neunkirchen und Leiter der Pfadfindergruppe Neunkirchen sowie Vizeleutnant Andreas Kaltenbacher von der Entwicklungsabteilung der Militärakademie am Truppenübungsplatz Allentsteig im Waldviertel auf Kinderferienlager. Unterstützt wurden sie von vier Frequentanten des BRG für Berufstätige, Korporal Thomas Brötzner, Korporal Anita Brüggl, Korporal Wilfried Pohn und Korporal Stefan Weber, und von zwei Pfadfindern der Gruppe Neunkirchen Bernhard Schwabl und Dagmar Beisteiner, von zwei Betreuerinnen, Nathalie Hanbauer und Julia Kambichler, und einem Betreuer, Dietmar Gruber, von zwei fleißigen Gehilfen, Sabine Kaltenbacher und Rekrut Michael Schedl, sowie von Johann Heissenberger, dem allseits beliebten Busfahrer der Militärakademie.
 
Am Truppenübungsplatz bauten die 3 Mädchen- und 5 Burschengruppen zuerst ein Zeltlager auf, von dem alle Aktivitäten zum Thema „Expedition Waldviertel 09 - M7“ starteten. Auf Grund des recht schönen Wetters konnten alle Vorhaben durchgeführt werden. Es gab eine Wanderung über 15 km mit verschiedenen Stationen, es gab zwei Badetage in Zwettl und Gmünd wobei in Gmünd auch das Nivea Familienfest teilgenommen wurde. Es stand ein Besuch der Rosenburg mit einer Greifvogelvorführung und der Amethystwelt in Maissau am Programm. An den Abenden fanden Filmvorführungen, Discoabende ein Grillabende sowie eine Abendmesse am Sonntag statt. Am vorletzten Abend konnten die älteren Lagerteilnehmer bei einer „Nachtaktion“ ihren Mut unter Beweis stellen.
 
Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Vizeleutnant Anton Lechner, besuchte am Donnerstag das Lager und konnte sich vom Wohlergehen der Kinder und Betreuer überzeugen. Die Kinder bekamen für ihre Ordnung und andere Pflichten des Lagerlebens sowie für ihre erbrachten sportlichen Leistungen Punkte, die sie dann am Ende gegen Sachpreise wie Bücher oder Naschereien eintauschen konnten. „Für die Kinder war es wieder ein tolles Erlebnis“ resümiert Major Kleinrath. Mein Dank gilt allen Verantwortlichen sowie den Betreuern für ihre Mitarbeit und Unterstützung am diesjährigen Kinderferienlager.
Am Samstag, dem 12. Dezember 2009 fand wieder das seit 1983 traditionelle Kärntner Adventkonzert in der überfüllten St. Georgs Kathedrale in Wiener Neustadt statt. Besinnliche und zugleich fröhliche Stunden mit Musik, dem MGV Petzen-Loibach, dem Doppelquartett-Tainach, einem Bläserensemble und Mundarterzählungen, sowie einer ausgiebigen Agape prägten einen wahren künstlerisch- religiösen Höhepunkt in der Adventzeit in der Bischofskirche.
 
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus
   

Mit auffallend langem Applaus honorierten die sichtlich stark beeindruckten Zuhörer die dargebotenen Chorsätze von einem der besten und vielfach ausgezeichneten Kärntner Chöre, dem Männergesangsverein Petzen-Loibach, der bereits zum 2. Mal das Kärntner Adventkonzert in Wiener Neustadt gestaltete.
 
Alt bewährt, aber stets sehr beliebt wurden die Kärntner Mundarterzählungen, die aus eigener Feder von und mit Oberst Ing. Hugo Schuller verfasst worden sind, wieder mit Begeisterung aufgenommen. Bei der anschließenden Agape mit Punsch und Kärntner Speck beeindruckte der MGV Petzen-Loibach durch endlos folgende Chorsätze, die dem begeisterten Publikum im Rahmen der „Kärntner Agape“ zusätzlich noch dargeboten wurden.
 
Mit dem diesjährigen Adventkonzert, das wieder gemeinsam von den Angehörigen des Militärpfarrgemeinderates der St. Georgs Kathedrale und der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten unter der Gesamtleitung von Militärpfarrgemeinderat Obst Johann Machowetz organisiert wurde, konnte die hohe musikalische Qualität der vergangenen Jahre in einer doch sehr beeindruckenden Weise fortgesetzt werden.
 
Unter den mehr als 400 Gästen, einschließlich der Stehplätze auf der Empore, befanden sich unter anderem auch der Kommandant der Theresianischen Militärakademie, GenMjr Mag. Norbert Sinn, der ehemalige Kommandant KKdt Adolf Erwin Felber und der Nationalratsabgeordneten i.R. Franz Stocker. Im kommenden Advent 2010 wird der gemischte Chor aus Fresach das nächste Adventkonzert am Samstag, dem 11. Dezember 2010, ebenfalls wieder um 19:00 Uhr gestalten.
Er ist wahrhaft auferstanden!
 
Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus   

St. Georgs-Kathedrale Wr. Neustadt: Trotz Austrittswelle in der römisch-katholischen Kirche bekannte sich eine Schülerin des Militärrealgymnasiums zu dem römisch-katholischen Glauben in der Osternacht. Die österlichen Feierlichkeiten erreichten mit diesen Sakramenten der Eingliederung ihren Höhepunkt.
 
Der Gründonnerstag ist die Stunde des letzten Abendmahles: Paulus, von dem der älteste Einsetzungsbericht stammt, berichtet, dass das Opfer nach dem jüdischen Paschamahl geschieht. Jesus spricht die Vorwegnahme seines Opfers am Golgotha. Die Apostel erleben die erste Hl. Messe und die erste Priesterweihe mit dem primären Auftrag: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“. „Vor diesem Geheimnis können wir nur anbetend unsere Knie beugen, vor dem großen Gott, der sich für uns klein macht!“, schloss der Rektor der Kathedrale an diesem Tag, mit der Bitte um das Gebet für den Hl. Vater, für den Militärbischof und für die Priester.
 
Die Karfreitagsliturgie zeigt den Gläubigen wie groß die Liebe Gottes ist. Nur Gottes Sohn allein vermag es die Sünden der Welt wegzunehmen. Der Blick auf das Kreuz und den Gekreuzigten schenkt uns die Gnade der Umkehr. „Ich bin die Wahrheit, wer aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme!“ Diese Wahrheit nimmt die Menschen in die Pflicht umzukehren und ihr Leben an dieser Wahrheit auszurichten. „Beten wir für die Bekehrung und legen wir Zeugnis für die Wahrheit des Gekreuzigten ab!“ war der Appell der Predigt.
 
In der Ostenacht sangt der Rektor das „Exultet“ mit dem „O wahrhaft glückliche Schuld“, wo uns dadurch Gott die Würde der Gotteskindschaft gebracht hat, so traten Gunda Schwab, Schülerin der 5a im Militärrealgymnasium mit ihrer zwei Schwestern Astrid und Gerhild hervor und wurden in die katholische Kirche eingegliedert. Das leere Grab ist der Prüfstein des Glaubens, die drei Schwestern begannen dadurch das neue Leben mit Christus.
Die Eingliederung in Christus und sein Leib, die Kirche, geschieht in einem "Drei-Schritt", in den drei grundlegenden Sakramenten der Taufe, der Firmung und der Eucharistie, die darum die Sakramente der Eingliederung (Initiation) heißen. Wer sie empfängt, erhält Anteil am Tode Christi; er wird aus der Herrschaft des Bösen befreit, mit Christus begraben und auferweckt. Er wird mit dem Geist der Kindschaft beschenkt und Christus immer mehr einverleibt, wenn er mit dem ganzen Volk Gottes das Gedächtnis des Todes und der Auferstehung des Herrn feiert, um als Christ in der Welt zu leben. Heranwachsende und erwachsene Taufwerber empfangen die drei grundlegenden Sakramente in einem Gottesdienst.
 
„Wie in der Lesung führt uns Gott über das Rote Meer unseres Lebens, wir dürfen die Hoffnung nie verliere, wir sind nie mehr allein, Gott bricht nie sein Wort, deshalb werden wir in der Osternacht unser Ja-Wort erneuern: Christus ist der, an den wir uns halten müssen, seine Gebote sind seine Hinweisschilder. Er lebt in uns, an seinem Sieg über den Tod werden wir Anteil haben!“ in diesem Bekenntnis wünschte MilDek Mag. Lochner allen ein Frohes Ostern.
 
Am Ostertag galt es noch den Glauben an Ostern, der einem befreit und glücklich macht, zu betrachten. „Das sichtbare Wirken des Auferstandenen ist der Beweis für Ostern“. Die Tradition der Speisensegnung fehlte auch nicht.
 
 

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