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Auf den Spuren des Alten und Neuen Testaments
Vom 20. bis 27.10.2019 begab sich eine Gruppe der Militärpfarre Burgenland mit Militärpfarrer Alexander Wessely auf die Spuren des Alten und Neuen Testaments im Hl. Land. Besucht wurden dabei nicht nur die biblischen Stätten wie Kafarnaum, der See Genezareth, Magdala, der Berg der Seligpreisungen, die Primatskapelle, Nazareth, Jerusalem oder Bethlehem, sondern auch militär-historisch bedeutende Stätten wie Akkon. Diesbezüglich  tief beeindruckend der Blick auf Masada und die Golanhöhen.
 
Berührende Monente, die sich einprägten
Besonders berührten jede Pilgerin und jeden Pilger  die Momente, in denen Gesang, Wort, Ort und Gefühl zu einem Ganzen wurden:  das Singen des Liedes „Stille Nacht“ direkt in der Geburtsgrotte von Bethlehem, die Hl. Messe auf den Hirtenfeldern, die Tauferneuerung bei der traditionellen Taufstelle Jesu am Jordan, oder eine Kurzandacht, zu welcher wir spontan in der melchitischen Kirche von Nazareth eingeladen wurden.
 
Tradition wahren auch fernab der Heimat
Auch das Nachdenken über die Thematik des „Gerechten Krieges“ durfte in einem Land, das seit Jahrtausenden umkämpft ist, ebenso wenig fehlen wie die Frage nach der Zukunft und eines möglicherweise friedlichen Zusammenlebens von Kulturen und Religionen in diesem dicht besiedelten Land. Hierzu hielt der Militärattaché der Republik Österreich direkt am österreichischen Nationalfeiertag für die Pilgergruppe einen Vortrag in den Räumlichkeiten des „Österreichischen Hospizes“, in welchem dann auch - in besonderer Weise - der 26. Oktober fern der Heimat und doch zuhause gefeiert wurde.
 
Das Hl. Land in all seinen Fassetten
„Ich denke, dass diese Pilgerfahrt für alle Mitreisenden eine gute Gelegenheit war, das Hl. Land in all seinen Fassetten näher kennenzulernen. Aus historischer Sicht, mit den Fragen und Problemen der Gegenwart, aber in erster Linie als fünftes Evangelium,“ so Militärdekan Alexander Wessely.
 
Ein Bericht von Militärdekan Alexander Wessely

Ein Bericht von Hptm Prof. Mag Serge Claus   
Drei Tage Pilgerfahrt in Rom mit dem Religionslehrer erfuhr die 7a des Militärrealgymnasiums vom 26. bis zum 28.Oktober 2015. Am beeindruckendsten war die Heilige Messe in den Katakomben umringt von Tausenden Christen aus der Anfangszeit.
 
Der Nationalfeiertag begann für die Militärgymnasiasten der 7a mit MilDekan Mag. Siegfried Lochner sowie Vzlt Alois Marach und Vzlt Anton Lechner im Nachtzug nach Rom. Kaum angekommen fing die Führung bereits an mit Santa Croce in Gerusalemme, einer der sieben Pilgerkirchen. Ihre Bedeutung erhält sie vor allem wegen verschiedener hier aufbewahrter Kreuzreliquien, die ihr auch den Namen gegeben haben. Der Höhepunkt des Aufenthalts war am Montag am Nachmittag in den Catacombe di San Callisto. Hier befinden sich auf einer Fläche von oberirdischen 15 ha rund 500.000 Gräber auf fünf Ebenen. Die Gänge haben eine Gesamtlänge von etwa 20 Kilometern. In einer Krypta wurden neun Päpste des 3. Jahrhunderts bestattet, darunter Papst Sixtus II. Die dort zelebrierte hl. Messe beeindruckte die Teilnehmer sehr. „Dort hätten sich einige fast verirrt, die etwas länger hinter uns waren!“ berichtet Laurenz.

Am Abend waren nach dem Essen alle bereits so müde, dass kein Abendprogramm mehr vorgesehen war.
Der zweite Tag war vormittags einer anderen Pilgerkirche gewidmet, dem Petersdom. Nach der hl. Messe in der größten der Papstbasiliken begann der Aufstieg bis zur Kuppel von St. Peter. Der Petersdom ist das Zentrum des unabhängigen Staats der Vatikanstadt. Nachher war das Pantheon, das für mehr als 1700 Jahre die größte Kuppel der Welt besaß, gemessen am Innendurchmesser, und gilt allgemein als am besten erhaltenes Bauwerk der römischen Antike. Seit dem 13. Mai 609 dient das Pantheon als katholische Kirche, geweiht der heiligen Maria (Sancta Maria ad Martyres), in der vor allem an hohen Feiertagen Messen gefeiert werden. Im Anschluss genossen manche ein köstliches „granita di caffè“ im Gran Caffè Tazza d'Oro, „Ein Muss!“ laut den militärgymnasialen Kaffeetrinker, dann ging es zur Spanischen Treppe, einer der bekanntesten Freitreppen der Welt mit insgesamt 138 Stufen, die ab 1723 erbaut wurde.

Am letzten Tag wurden zwei weiteren Papstbasiliken und Pilgerkirchen besichtigt: Santa Maria Maggiore, wo die heilige Messe in der Sixtinischen Kapelle mit den Passionsreliquien Christi gefeiert wurde, sodann Sankt Paul vor den Mauern. Die erste Paulus-Basilika wurde im Auftrag von Kaiser Konstantin über dem vermeintlichen Grab des Apostels Paulus errichtet, vermutlich 324 geweiht und bereits 386 erheblich vergrößert. Seit der Zeit Papst Gregors des Großen († 604) besteht in St. Paul eine Benediktinerabtei. Dort war für die Gruppe die Ketten des Hl. Paulus beeindruckend, das zwischen 72 und 80 n. Chr. erbaute Kolosseum war es nicht weniger. Es ist das größte der im antiken Rom erbauten Amphitheater, der größte geschlossene Bau der römischen Antike und weiterhin das größte je gebaute Amphitheater der Welt. Nachher ging es zur Piazza Venezia im Zentrum. Seine heutige Form erhielt der Platz als ab 1885 an seiner Südseite das Monumento Vittorio Emanuele II errichtet wurde, das heute noch die Piazza dominiert. Der Platz liegt am Fuß des Kapitol, der kurzen Namensform des Kapitolinischen Hügels, des zweitkleinsten der klassischen sieben Hügel des antiken Rom. „Es waren drei Tage intensivster Erlebnisse, es war für uns alle das erste Mal, dass wir in Rom waren“ berichtet Laurenz weiter, „Dekan Lochner hat alles sehr gut ausgesucht. Es gab nur kurze Momente, wo man abseits der Sehenswürdigkeiten stand, wo die Armut deutlich zu spüren ist, und da ist man froh, dass man in Österreich wohnt. Die schönen Eindrücke überwiegen!“

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