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09Eindrücke und Gedanken zum lebenskundlichen Unterricht
Können Sie sich noch erinnern: Erster Tag beim Heer, Ausfassen der Ausrüstung, Bettenbau, Spindordnung herstellen, Knöpfe versorgen, „freundliche“ Tagwacherufe...? Da werden vielleicht wieder Erinnerungen wach. In diese Phase der Erinnerung noch nicht eingetreten sind die Rekruten der Stabskompanie in der Jansa-Kaserne in Großmittel. Für diese ist vieles da noch neu, ungewohnt und irgendwie unverständlich. Es heißt zwar: Leben ist Veränderungen,  doch das Leben in der  Präsenzdienstzeit ist für viele eine „ganz massive“, weil auch in dieser Form absolut unerwartete Veränderung.
In dieser Zeit, gerade im ersten Monat des Grundwehrdienstes, ist der lebenskundliche Erstunterricht der Militärseelsorge angesetzt. Hierbei geht es vorrangig nicht um Belehrung, nicht um Unterweisung …, sondern um ein Nachfragen nach deren Befindlichkeit, um ein Hineinhören, ob da massive Schwierigkeiten belasten, es geht um ein gemeinsames „Hinter-die - Kulissen - Schauen“ und um ein Erklären, wie System Bundesheer funktioniert. Es geht um ein erstes Kennenlernen der „Einrichtung Militärseelsorge“.
Immer wieder merke ich, wie erleichtert dann die Rekruten in diesen Einheiten aufatmen, wenn der soldatische Alltag durch diese Stunden unterbrochen wird und wie dankbar sie sind, wenn sie einfach mit einem „herzlichen Grüß Gott“ und „Schön, dass Sie da sind“ begrüßt werden.
Es ist wohl eine der Grundaufgaben der Militärseelsorge, gerade in dieser Zeit Präsenz zu zeigen. Nicht aufdringlich, sondern nachgehend,  nicht anbiedernd, sondern anbietend, nicht penibel auf einen Lehrplan schauend müssend, sondern sich immer wieder neu auf die jeweilige Situation der jungen Rekruten und Rekrutinnen einlassend. Denn warum es uns geht, das ist der Mensch - hier und jetzt beim Heer.
 
Foto: ÖA/Grutschnig

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