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Militärpfarren

Traditionelles Totengedenken

Am 2. November 2018 beging die Garnison Zwölfaxing ihr traditionellen Totendenken. Gedacht wurde dabei aller gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege, aller im Dienst verstorbener Kameraden, sowie aller Verstorbenen der Garnison Zwölfaxing. Erstmals fand diese Feier nicht mehr beim Kriegerdenkmal statt, das direkt an der Hauptstraße liegt und damit dem Lärm des Verkehrs massiv ausgesetzt ist, sondern im Ortsfriedhof von Zwölfaxing. Hier wurde am Eingangsbereich ein Birkenkreuz als Soldatengedenkstätte errichtet.

Das Birkenkreuz – das Zeichen auf einem Soldatengrab während der beiden Weltkriege

Mit dem Birkenkreuz griff man eine Tradition auf, die während der beiden Weltkriege üblich war: Soldaten, die während der wütenden Gefechte der Kriege tot aufgefunden wurden, bekamen vorerst ein provisorisches Grab, über dem ein Kreuz aus Birkenstämmen errichtet wurde. An der Spitze des Kreuzes wurde der Stahlhelm des Gefallenen befestigt.

Militärbischof Werner Freistetter, der dieses Totengedenken, hielt, segnete diese neue Soldatengedenkstätte. Die Gedenkfeier fand unter zahlreicher Teilnahme von Gemeindebürgern, Militärs und der Gemeindevertretung, allen voran die Bürgermeisterin von Zwölfaxing Astrid Reiser, statt.

Von der Militärdiözese waren für das Dekanat I/Ost, Dechant Militärdekan Peter Papst und aus der Militärpfarre beim Militärkommando Steiermark, Militärkurat Sascha Kaspar gekommen sowie eine Abordnung der Militärpfarre beim Kommando Landstreitkräfte bei der Weihe anwesend und gratulierten dem neu geweihten Abt des Stifts Rein. Am 4. November Uhr wurde Abt Phillipp Helm von Bischof Wilhelm Krautwaschl benediziert.Pater Philipp Helm wird weiterhin als Milizpfarrer für das Österreichische Bundesheer tätig sein

Am 24. September 2018 wählten die 15 Mönche des Stiftes Rein unter dem Vorsitz von Abtpräses Maximilian Heim P. Philipp Helm zu ihrem 58. Abt. Am 4. November wurde Abt Philipp in der Basilika Rein von Bischof Wilhelm Krautwaschl feierlich gesegnet. Die Predigt hielt Bischof emeritus Egon Kapellari halten.

Die Abtbenediktion, im umgänglichen Sprachgebrauch oft „Abtweihe“ genannt, ist der Bischofsweihe liturgisch nicht unähnlich, es handelt sich aber nicht um eine Konsekration (Weihe), sondern um eine Benediktion (Segnung). Im Unterschied zur Bischofsweihe fehlen die Handauflegung, das Weihegebet und die Salbung mit den heiligen Ölen. Bei der Abtbenediktion werden dem Abt die Ordensregeln und seine Insignien (Amtszeichen) Stab, Mitra und Ring überreicht. Das Pektorale (Brustkreuz) wie das Pileolus (runde Kopfbedeckung) wurde ihm bereits nach der Abtwahl überreicht. Auch wenn ein Abt diese Pontifikalien (bischöfliche Amtszeichen – Brustkreuz, Ring, Stab und Mitra) als Zeichen der Unabhängigkeit eines Klosters trägt, ist er einem Bischof nicht gleichgestellt.

Abt Philipp Helm

Abt Philipp Helm (geb. 1971) wuchs in Peggau, nördlich von Graz, einer Pfarre (Deutschfeistritz) des Stiftes Rein auf. Er besuchte nach der Volksschule das Gymnasium im Stift Rein und trat nach der Matura in das Noviziat ein. Nach der Ablegung der zeitlichen Gelübde 1990 begann Helm sein Theologiestudium im internationalen Priesterseminar Canisianum in Innsbruck. Die ewige Profeß legte er 1993 ab und wurde nach Beendigung der Studien der Fachtheologie und der Selbständigen Religionspädagogik am 29. Juni 1996 im Stift Rein zum Priester geweiht. Danach war er in vielen Reiner Pfarren (Rein, Stübing, Gratwein, Maria Straßengel) als Kaplan, Provisor und Moderator tätig. Seit 2006 ist Abt Philipp Helm Pfarrer von Rein und Expositus von Maria Straßengel, seit 2013 Pfarrer von Rein sowie Moderator des Pfarrverbandes Rein – Gratwein – Maria Straßengel. Daneben unterrichtete er u.a. am BG Rein sowie an den Volkschulen der genannten Pfarren. Als Kurat betreute er die Freiw. Feuerwehren Großstübing und Judendorf-Straßengel sowie die Pfadfindergilde St. Georg zu Graz, zuletzt wurde er zum Militärkaplan der Reserve ernannt.

Constans in bonum - beharrlich im Guten

Als Leitspruch wählte Abt Philipp ein Zitat seines Namenspatrons des Hl. Philipp Neri: „constans in bonum“, Beharrlich im Guten, wobei der Heilige ergänzend hinzufügt, in sancta hilaritate – in heiliger Fröhlichkeit!

Ältestes durchgehend bestehendes Zisterzienserstift

Das Zisterzienserstift Rein (lat.: runa) wurde 1129 gegründet. Es ist das älteste Zisterzienserkloster der Welt, das ohne Unterbrechung aktives Kloster ist. Noch zu Lebzeiten des heiligen Bernhard erfolgte seine Stiftung durch Markgraf Leopold I. von Steyr. Es war die 38. Gründung der Zisterzienser. Die ersten Mönche kamen aus Ebrach in Franken. Reiner Mönche gründeten vier Tochterklöster: 1138 Sittich in Slowenien, 1146 Wilhering bei Linz, 1444 das Neukloster in Wiener Neustadt und 1620 Schlierbach in Oberösterreich. Bei den jüngsten Renovierungsarbeiten wurden wunderbare Funde aus der Gotik, Romanik und Römerzeit gemacht. Zum Stift Rein gehören heute 13 Pfarren.

Segnungsfeier am Vorabend des Nationalfeiertages

Am Vorabend des österreichischen Nationalfeiertages versammelte sich das Kontingent AUTCON/UNIFIL 14 (das ist das derzeitige österreichische Libanon-Kontingent des Bundesheeres), an der Spitze Oberstleutnant Sedlazcek Johannes, zur Segnung des neuen Bildstockes im österreichischen Campbereich. Die Segnung selbst wurde vom Militärpfarrer der Auslandseinsatzbasis, Militärerzdekan Harald Tripp, dem zivilen maronitischen Ortspfarrer Abouna Maroun, sowie dem finnischen und dem deutschen Militärpfarrer bei UNIFIL vorgenommen.
 
Initiative des Kontingentes AUTCON/UNIFIL 14
 
Die Initiative zur Errichtung des Bildstockes ging in den letzten Monaten seit Mitte August vom Kontingent selbst aus. Unter Planung und Konzeption von Vizeleutnant Franz Urschitz sowie den Kameraden Stabswachtmeister Pieber Bernhard, Offiziersstellvertreter Herbert Rank, Oberstabswachtmeister Franz Schasching und Oberstabswachtmeister August Wienerroither wurde in knapp zwei Monaten unter großem persönlichem Einsatz in vielen Stunden ein Bildstock nach österreichischen Vorbildern errichtet.
Im Inneren wurde eine Bronzestatue des hl. Christophorus aufgestellt, die von Major Martin Seidinger und Major Axel Alber, dem Kommandanten der Transportkompanie, gespendet wurde. An der Außenseite wurden die Bilder der hl. Maria Muttergottes, des hl. Florian als Schutzpatron der Feuerwehr, sowie der hl. Barbara angebracht.
 
Im Zeichen des Friedens
 
Die notwendigen finanziellen Grundlagen wurden durch freiwillige Spenden beim Wohlsein-Club, dem Stammtisch und der Firebrigade zum einen, und durch die großzügige finanzielle Zuwendung der katholischen Militärseelsorge unter Militärbischof Werner Freistetter zum anderen ermöglicht. Der originelle Glockenturm besteht aus einer T-Wall und trägt die Glocke, die seit den 70-Jahren beim schwedischen Bataillon Verwendung fand.
Als sichtbarer Beitrag zur Förderung des Friedens im Einsatzraum sollte in Zukunft die Aufschrift „Frieden“ in sämtlichen Sprachen auf dem Turm angebracht werden und die Soldaten an ihren eigentlichen Auftrag als „Diener an der Sicherung des Friedens und der Freiheit der Völker“ erinnern.
 
Allen sei herzlichst für diese außergewöhnliche Idee und Leistung zur Förderung des christlichen Glaubens gedankt!

Am Freitag lud die katholische Militärseelsorge zu einem Festgottesdienst in der Soldatenkirche in der Klagenfurter Khevenhüller-Kaserne ein. Werner Freistetter, Militärbischof für Österreich, zelebrierte die Heilige Messe anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Soldatenkirche. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Militärmusik Kärnten, das Quintett "Ponfeld" sowie Brigadier in Ruhe Eugen Gallent an der Orgel.

Militärdekan Mayer war treibende Kraft

"Bereits Mitte der 1960er Jahre hat sich der spätere Militärpfarrer, Militärdekan Monsignore Felix Mayer, mit der Errichtung einer Kirche für die Kärntner Soldaten befasst", erinnert sich Amtsdirektor in Ruhe Johann Seiwald. Getragen von der Idee "Soldaten bauen sich eine Kirche" wurde am 3. Mai 1967 mit dem Ausheben und Betonieren der Fundamente begonnen. Die meisten Arbeiten konnten durch Angehörige des Österreichischen Bundesheeres durchgeführt werden. Die feierliche Kirchweihe fand am 12. Oktober 1968 durch den Diözesanbischof Joseph Köstner statt. Das in den 1980er Jahren angefügte Begegnungszentrum ergänzt die Soldatenkirche zu einem Zelt Gottes unter den Kärntner Soldaten.

Schutz und Hilfe für Soldatinnen und Soldaten

Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler brach in seiner Festansprache eine Lanze für den Soldatenberuf, der in Friedenszeiten ein schöner und vielseitiger ist. "Aber auch Soldatinnen und Soldaten stoßen an ihre physischen und psychischen Leistungsgrenzen. In solchen Fällen bietet die militärische Seelsorge Schutz und Hilfe. Die Soldatenkirche ist ein wunderbares und einzigartiges Gotteshaus, genauso wie Emanuel Longin in seinem Wirken einzigartig ist. Ich bedanke mich bei dir für die umsichtige Führung der katholischen Militärseelsorge und bei deinem Team für den täglichen Einsatz zum Wohle der Soldatinnen und Soldaten", so Gitschthaler abschließend.

Seit 30 Jahren Militärpfarrer

Militärdekan Emanuel Longin leitet seit 1. Oktober 1988 die katholische Militärpfarre in Kärnten. "Seit der Kirchenweihe am 12. Oktober 1968 wurde unzähligen Soldaten und Kindern von Heeresangehörigen das heilige Sakrament der Firmung gespendet", erzählt Longin.

Auszeichnungen für Militärseelsorger

Im Rahmen dieser Feier wurde Militärdekan Longin mit dem Verdienstkreuz "Pro piis meritis" des Souveränen Malteser Ritterordens ausgezeichnet. Er wird hauptsächlich an Personen die nicht Mitglieder des Malteser-Ritterordens sind und die sich um die Ehre sowie das Ansehens des Ritterordens verdient gemacht haben, unabhängig ihrer Religionszugehörigkeit, verliehen. Landeshauptmann Peter Kaiser überreichte Pfarradjunkt Vizeleutnant Markus Stromberger das Ehrenzeichen des Landes Kärnten für besondere Verdienste. "Auf Antrag von Emanuel Longin hat die Kärntner Landesregierung einstimmig beschlossen, Markus Stromberger mit dem Ehrenzeichen des Landes auszuzeichnen", so Landeshauptmann Kaiser bei der Übergabe.

 

via: bundesheer

Der in italienischer und deutscher Sprache abgehaltene ökumenische Gottesdienst wurde vom katholischen Militärpfarrer Hans-Peter Schiestl, dem evangelischen  Pfarrer Rainer Dahnelt  und Pater Reinalt Romana aus Südtirol zelebriert.

Das Militärkommando Tirol und das Schwarze Kreuz/Landesstelle Tirol luden am Samstag, den 13. Oktober 2018, in Innsbruck am Soldatenfriedhof Amras zu einer internationalen Gedenkfeier für die Kriegstoten und Gewaltopfer aller Völker. Bei diesem Festakt waren Repräsentanten aus Deutschland, Italien, der Ukraine und Russland eingebunden. Länder, deren Gefallene in Amras bestattet sind.

Soldaten prägen Festakt 

Nachdem der Landesgeschäftsführer des Tiroler Schwarzen Kreuzes, Herman Hotter die zahlreich erschienenen Ehrengäste begrüßt hatte, bedankte er sich beim Militärkommando Tirol: "In einer einzigartigen Weise führen wir gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesheer auch heuer wieder dieses internationale Totengedenken durch. Wir freuen uns ganz besonders, dass seine Exzellenz Bischof Hermann Glettler dieser internationalen Gedenkfeier beiwohnt und unsere Gedenkansprache halten wird."

Feierliches Gedenken 

Bischof Hermann Glettler bedankt sich für die Einladung zu dieser Feier und betont: "Gedenken heißt, dass wir uns verpflichten zu einem weiten Blick des Herzens. Unser offizielles Gedenken hat heute einen dreifachen Sinn: Der bewusste Blick zurück auf die Ursprungskatastrophe des 20. Jahrhunderts. Die wertschätzende Nachfrage nach den Opfern und der aufmerksame Blick auf die aktuellen Herausforderungen unserer Zeit."

Feierlich umrahmt wurde dieser Festakt durch Ehrenzüge des Stabsbataillons 6, der deutschen Gebirgsjäger und der italienischen Alpini aus Sterzing sowie der Tiroler Kaiserjäger und der Schützenkompanie Pradl.

Die Militärmusik Tirol umrahmte musikalisch dieses besinnliche Totengedenken, das von einem sehr feierlich gestalteten Ablauf geprägt wurde.

 

via: Bundesheer

Am Donnerstag, 4. Oktober, fand am Truppenübungsplatz Bruckneudorf im Burgenland eine tierische Wallfahrt statt. Bereits zum neunten Mal wurde heuer - genau am Welttierschutztag und dem Gedenktag des Hl. Franz von Assisi - zur "Wallfahrt der Kreaturen" geladen. Der Wallfahrtsweg führte vom Kriegerdenkmal in Bruckneudorf hinauf zur Spittelwaldkapelle. Militärhunde, Suchhunde des Roten Kreuzes und zivile Vierbeiner machten sich gemeinsam mit ihren Zweibeinern auf den Weg. Ein Ensemble der Militärmusik Burgenland begleitete diese stimmungsvolle Wallfahrt, welche ihren Abschluss in der gemeinsamen Feier der Hl. Messe und einer Agape fand. Die reichlichen Futterspenden und auch ein schöner dreistelliger Betrag konnten wieder an das Tierheim Parndorf übergeben werden.

Tagung des Militärpfarrgemeinderates OÖ an einem eher unbekannten, aber sehr interessanten und hochexplosiven Ort.

Vergangenen Donnerstag kamen die Mitglieder des Militärpfarrgemeinderates der Militärpfarre Oberösterreich – angereist aus den Garnisonen Hörsching, Wels, Stadl-Paura und Ried - in der Heeresmunitionsanstalt Stadl - Paura zusammen. Erstmalig wurde hier eine Militärpfarrgemeinderatssitzung abgehalten und für die meisten der Mitglieder war es auch das erste Mal, dass sie diesen doch sehr gut abgeschirmten Ort betraten.

Zur Andacht, die den Beginn der Sitzung darstellte, wurde ein besonderer Ort ausgewählt: Nämlich die Barbara-Kapelle am Gelände der Heeresmunitionsanstalt. Da diese im militärischen Sperrgebiet liegt, ist sie für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und wird üblicherweise nur vom Kaderpersonal der Munitionsanstalt zur jährlichen Barbarafeier am 4. Dezember und zu gelegentlichen Maiandachten genutzt. Literarisch verewigt hat diese Kapelle Nikolaus Lenau im Jahre 1828 mit seinem Gedicht „Die Waldkapelle.“

In der danach abgehaltenen Pfarrgemeinderatssitzung wurde mit viel Engagement die Jahresplanung für das Arbeitsjahr 2018/2019 erstellt. Ein besonderes Dankschön wurde gegen Ende der Sitzung Vizeleutnant Josef Agrill gegenüber ausgesprochen, da er heuer sein 25. Jahr im Dienst der Militärseelsorge Oberösterreich bestreitet.

Da für die meisten Pfarrgemeinderäte hier „militärisches Neuland“ betreten wurde, führte nach der Sitzung Vizeleutnant Walter Baumgartinger durch die einzelnen Abteilungen und gewährte so Einblicke in die Lagerung bis hin zur Verwertung und Vernichtung von Munition.

Ein sehr abwechslungsreicher Sitzungstag mit viel kreativer Arbeit, Zeit zur Andacht, Zeit zum Feiern und Zeit für Einblicke in sonst eher selten zugängliche militärische Gebiete und Liegenschaften.

Am Freitag, 28. September, dem Tag der Leutnante gestalteten Militärsenior Michael Lattinger und Militärsuperior Stefan Gugerel in Der St. Georgs Kathedrlae einen ökumenischen Gottesdienst für den Ausmusterungsjahrgang „Abensperg und Traun“. Mitfeiern durften auch die Offiziere des Jahrgangs „Erzherzog Karl“, die ihr 35. Ausmusterungsjubiläum feierten.

Mit einer schönen musikalischen Umrahmung mit Sängerin Marie-Luise Schottleitner, den Organisten Stefan Weinfurtner und Florian Reithner sowie der Militärmusik wirkten die Lesungen sehr berührend auf die Kirchenbesucher. Die a-capella gesungene Ostersequenz war der Höhepunkt. Senior Lattinger ging dann auf den Psalm 37 ein: Vertrau auf den Herrn und tu das Gute, bleib wohnen im Land und bewahre Treue! Freu dich innig am Herrn! Dann gibt er dir, was dein Herz begehrt. Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertrau ihm; er wird es fügen.

„Wenn nun für Sie, Herr Leutnante, ein neuer Lebensabschnitt beginnt, werden Sie wählen müssen und dadurch manche Chancen lassen. Manche Irrwege können sich im Rückblick als gut erweisen, weil sie ein Stück eines Lebensweges sind. Gott begleitet einen auf seinem Weg und er wird es gut machen!“

Die Fürbitten wurden im Anschluss nach den Teilen des Jahrgangswappens gereiht und wirkten sehr persönlich.

Nach dem anschließenden gemeinsamen Gebet des „Vater Unsers“ und dem Segen wurde die Jahrgangsfahne „Abensperg und Traun“ auf die Galerie gebracht. „Diese Fahne hielt drei Jahre Wache in dieser Kirche, aber sie wird in Erinnerung gehalten!“, erwähnte der Kirchenrektor.

Text: Serge Claus

Das 40-jährige Ausmusterungsjubiläum des Jahrgangs Flitsch Tolmein wurde auch in der St. Georgs-Kathedrale begangen. Bei einer von Militärlektorin Gerda Haffer-Hochkrainer und Militärsuperior Stefan Gugerel gefeierten Andacht wurde die Jahrgangsfahne des Jahrganges gesegnet und auf die „Fahnengalerie“ gestellt.

„Wir können nun alle gemeinsam feiern!“ erläuterte der Rektor bei der Begrüßung des Jahrgangs, “denn Christus ist der Gastgeber!“ Die Lektorin wählte das Johannesevangelium mit der Stelle „Ich bin der gute Hirte“, um Parallele zwischen Christusbild und Offiziersbild zu stellen, durch das Vertrauen im Hirten folge die Herde, deshalb gelte als Auftrag, Acht auf die Anvertrauten zu geben!

Im Anschluss wurde die Jahrgangsfahne gesegnet, der Jahrgangsname erinnert an die zwölfte Isonzoschlacht, Abschnitt Flitsch-Tolmein, auch genannt „Schlacht bei Karfreit“ von 24. bis 27. Oktober 1917. Beim Totengedenken wurde für die kürzlich verstorbenen Kameraden eine Kerze angezündet und dabei ein sehr persönlich gehaltener Lebenslauf geschildert.

Nach dem gemeinsamen Gebet des „Vater Unsers“ wurde der Jahrgang ökumenisch gesegnet.

 

Bericht: Serge Claus

Seit Jahrzehnten pilgern Soldaten und Heeresbedienstete aus den steirischen Garnisonen jährlich nach Mariazell. Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Soldaten (AKS) organisiert seit dem Jahr 1976 diese Soldatenwallfahrt. Auch heuer machten sich über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Dienstag, 11. September auf den Weg

zur Magna Mater Austriae.

Der Wallfahrtsleiter Vizeleutnant Thomas Astecker freute sich über die große Teilnehmerzahl und ebenfalls darüber den ehemaligen Präsidenten der AKS Österreich, Herrn General i.R. Ernst König, Fußpilger bei dieser Wallfahrt begrüßen zu dürfen. Ebenfalls unter den Teilnehmern war Bischofsvikar Alexander Wessely.

Ein herzliches Dankeschön richtete Vizeleutnant Astecker an alle Mitarbeiter der AKS Steiermark für die Unterstützung dieser Soldatenwallfahrt. Ein besonders Dankeschön ergehe an Offiziersstellvertreter Edmund Kemmer.

Dem Wallfahrtsgottesdienst stand der Militärpfarrer für die Steiermark Sascha Kaspar vor in der Basilika von Mariazell vor. Ein wahrlich würdiger Abschluss dieser stimmungsvollen Wallfahrt.

(Bericht: Vzlt Thomas Astecker)

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