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Bischof Freistetter ist als Referatsbischof in der Bischofskonferenz für die Dreikönigsaktion zuständig.

Die Dreikönigsaktion (DKA) der Katholischen Jungschar hat das Ergebnis ihrer diesjährigen Sternsingeraktion bekanntgegeben. Exakt 17.607.617,10 Euro nahmen die insgesamt 85.000 als Könige Kaspar, Melchior und Balthasar verkleideten Kinder bei der in nahezu allen österreichischen Pfarren durchgeführten Spendenaktion rund um Jahresbeginn ein, was um rund 150.000 Euro (+ 0,84 Prozent) mehr ist als das Ergebnis im Jahr 2018. "Sternsingen hat eine Botschaft: Solidarität kennt keine Grenzen. Jeder Euro verbessert das Leben von Menschen in Armutsregionen im Süden unserer Welt", teilte DKA-Geschäftsführer Jakob Maierhofer-Wieser am Mittwoch mit. Darin dankte er allen Beteiligten der "Erfolgsstory" für das "fantastische Ergebnis".

Zwei Drittel der beteiligten Sternsinger, von denen jeder im Schnitt 200 Euro an Spenden ersingt, sind Mädchen, ein Drittel Burschen, geht aus der Aussendung hervor. Unterstützt in der Begleitung und Organisation wurden die Sänger von 30.000 Jugendlichen und Erwachsenen. Knapp 3.000 österreichischen Pfarren beteiligten sich auch 2019 an der Aktion. Die Strecke, welche die Kinder zurücklegen, entspricht laut DKA-Angaben mit einer Länge von geschätzten 420.000 Kilometern einer zehnfachen Erdumrundung.

Die Spendengelder kommen in jährlich rund 500 Hilfsprojekten in 19 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika zum Einsatz, allen voran in der Unterstützung von Straßenkindern, der Sicherung von Nahrung und sauberem Trinkwasser und in der Verteidigung von Menschenrechten. Eines der Beispielsprojekte der diesjährigen Aktion war die NGO "Agro-Eco", die auf der philippinischen Insel Mindanao den Aufbau und die Vermarktung ökologischer und klimaresistenter Landwirtschaft in armen Dörfern fördert und bislang über 3.000 Kleinbauern ausgebildet hat. Der DKA-Projektpartner wurde Mitte Jänner von der Hamburger Stiftung World Future Council als Best-Pracice-Projekt im Bereich nachhaltiger Nahrungssysteme ausgezeichnet.

Ein Blick in die Detailauflistung nach Diözesen zeigt, dass es die meisten Spenden in Oberösterreich gab, wo mit 3.531.000 Euro das Vorjahresergebnis um fast vier Prozent überboten wurde, gefolgt von der Diözese Graz-Seckau (3.179.000 Euro / -0,35 Prozent) und der Erzdiözese Wien (2.602.000 Euro / -1,6 Prozent). In der Erzdiözese Salzburg wurden 1.904.000 Euro (+1,9 Prozent) und in Innsbruck 1.583.000 Euro (-4,7 Prozent) eingenommen, während in St. Pölten mit 1.597.000 Euro (+ 4 Prozent) und Feldkirch mit 945.000 Euro (+7,4 Prozent) die größte Steigerung der Spendensumme gegenüber dem Jahr 2018 erzielt wurde. Die Diözese Eisenstadt verzeichnet 727.000 Euro (+1,35 Prozent) an ersungenen Sternsingergeldern, weiters wurden 62.616 Euro (-4,1 Prozent) im Rahmen der Aktion übers Internet an die DKA überwiesen.

Insgesamt haben sich in Österreich seit den Anfängen im Jahr 1954 bereits vier Millionen Kinder und Jugendliche an der Aktion ehrenamtlich beteiligt und dabei im Lauf der Zeiten insgesamt 450 Millionen Euro ersungen. Das österreichische Beispiel hat zudem längst über die Grenzen hinweg Schule gemacht: Auch andere Ländern Europas haben den Brauch übernommen, wobei über den ganzen Kontinent laut Dreikönigsaktion derzeit 500.000 Sternsinger beteiligt sind.

(Infos: www.dka.at/sternsingen)

 

via: Kathpress

„Ich danke euch für euren Einsatz und euer Engagement. Ihr unterstützt damit ganz wichtige Projekte“, sagte der Militärbischof zu den Sternsingern Angelika, Dorina, Philipp und Wendelin aus der Pfarre Erlöserkirche in Wien-Liesing. Sie brachten am Nachmittag des 8. Jänner Friedens- und Segenswünsche für 2019 ins Militärordinariat. Neben einer Spende für die Dreikönigsaktion der katholischen Jungschar erhielten die Könige auch Süßigkeiten als Dankeschön für ihr Kommen. Danach lud der Militärbischof zu einer kleinen Jause. Abschießend bedankte sich Militärbischof Werner Freistetter für ihre Zeit und ihren Besuch. „Ja, aufgeregt war ich zuerst schon“, freute sich Angelika. Doch die Aufregung wich bald der Begeisterung. „Ich sang hier einfach gerne.“

Nicht nur die Gruppe aus Liesing sondern weit über 85.000 SternsingerInnen waren in den vergangenen Tagen österreichweit unterwegs; zogen von Haus zu Haus und sammelten dabei für Hilfsprojekte. Allein im letzten Jahr kamen so über 17,4 Mio. Euro zusammen. Unterstützt wurden Caspar, Melchior und Balthasar auch heuer von vielen ehrenamtlichen Helfern in über 3.000 Pfarren. Werner Freistetter ist als Referatsbischof in der Bischofskonferenz für die Dreikönigsaktion verantwortlich.

Militärbischof Freistetter ist als Referatsbischof in der Bischofskonferenz für die Dreikönigsaktion verantwortlich.

Die Sternsingeraktion der Katholischen Jungschar hat am Dreikönigstag eine erfolgreiche Zwischenbilanz gezogen. Laut Rückmeldungen aus den rund 3.000 beteiligten Pfarren hätten die Österreicher den rund 85.000 Sternsingern "ihre Türen, Herzen und Geldbörsen geöffnet". Das teilte Jungschar-Vorsitzende Stephanie Schebesch-Ruf am Sonntag in einer Aussendung mit. "Wir ziehen dankbar die Krone vor unseren Spenderinnen und Spendern und natürlich vor all jenen, die unermüdlich beim Sternsingen dabei waren - sei es als Königin oder König, als Begleitperson oder Organisator/in", so Schebesch-Ruf.

Das Endergebnis der Sternsingeraktion 2019, die Entwicklungsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstütze, werde Ende März feststehen. Wer die Sternsinger versäumt habe oder noch etwas spenden will, könne dies online auf www.sternsingen.at tun.

Bei der Tour durch 3.000 Pfarren hätten die Sternsinger "geschätzte 10 Mal den Erdball umrundet", hieß es in der Aussendung. 1,7 Millionen Stunden hätten die Kinder für die gute Sache aufgewendet. Dazu kämen noch 600.000 Stunden an ehrenamtlicher Tätigkeit von Jugendlichen und Erwachsenen, die Caspar, Melchior und Balthasar unterstützen.

Die Dreikönigsaktion sei auch eine "Schule für die Zivilgesellschaft". "Beim Sternsingen macht man die Erfahrung, wie wertvoll es ist, sich für Andere einzusetzen, ohne selbst davon zu profitieren", so Schebesch-Ruf. Ein modernes Hilfswerk gehe zudem über die von den Sternsingern unterstützten Entwicklungsprojekte hinaus. "Wir müssen unseren Lebensstil hinterfragen, anpassen und müssen erkennen, dass wir als Menschheit eine große Familie sind, die füreinander und für die Schöpfung verantwortlich ist. Beim Sternsingen zeigen Kinder, wie Welt verändern geht."

Traditionell besuchen die Sternsinger zu Weihnachten zuallererst Kardinal Christoph Schönborn und danach auch die höchsten Repräsentanten der Politik. Nachdem sie Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) ihre Aufwartung machen konnten, müssen sie für andere Politiker, bei denen sich in den Weihnachtsferien kein Termin für sie fand, "Überstunden" machen.

Am Montag besuchen die Sternsinger Familienministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ), am Dienstag Finanzminister Hartwig Löger und die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (beide ÖVP), am Mittwoch Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ). Am Dienstag erhält auch das Europaparlament in Brüssel Besuch von Sternsingern aus ganz Europa.

Die Sternsinger verbanden ihre Besuche bei Spitzenpolitikern auch mit eindeutigen Appellen. "Zeigen Sie Mut, wagen Sie eine Politik der Menschlichkeit und unterstützen Sie den Aktionsplan der nachhaltigen Entwicklungsziele", hieß es bei Bundeskanzler Kurz. Bei Bundespräsident Van der Bellen bedankten sich die Sternsinger für dessen aktives Engagement in der Klimapolitik. Und an Nationalratspräsident Sobotka erging die Bitte, das Parlament solle den - auch durch Klimaveränderungen bedingten - gesellschaftlichen Wandel ökologisch und sozial verträglich gestalten.

 

via: Kathpress

Militärbischof Werner Freistetter ist als Referatsbischof für die Dreikönigsaktion zuständig.
 
In den Tagen zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag (6. Jänner 2019) sind auch heuer wieder Zigtausende als Sternsinger verkleidete Kinder in ganz Österreich von Haus zu Haus unterwegs, mit Segenswünschen und einer Sammelbox. Gesammelt wird dabei für mehr als 500 Projekte in 20 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika, die armutsbetroffenen Menschen "Hilfe zur Selbsthilfe" bieten. Anhand eines Beispiels auf den Philippinen wurde dabei gezeigt, wie Sternsinger-Projekte vor Ort die Lebensbedingungen von Menschen nachhaltig verbessern.

Insgesamt beteiligen sich an die 85.000 Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene in rund 3.000 Pfarren an der Sternsingeraktion; sie legen dabei laut einer Aussendung der Dreikönigsaktion (DKA) der Katholischen Jungschar eine Strecke von über 420.000 Kilometern zurück, was einer zehnmaligen Umrundung des Erdballs entspricht. Besuche bei Prominenten bilden den Auftakt, allen voran bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der Dreikönigs-Abordnungen aus allen Bundesländern am 29. Dezember in der Wiener Hofburg empfängt. Im Vorjahr sammelten die Sternsinger in ganz Österreich 17,5 Millionen Euro, seit Beginn der Aktion 1954 betrugen die Spenden insgesamt über 425 Millionen Euro.

Für den kompetenten Einsatz der Spendengelder sorgt die Dreikönigsaktion. Die Finanzen des Hilfswerks der Katholischen Jungschar werden jährlich von unabhängigen Wirtschaftsprüfern kontrolliert, zudem garantiert das "Spendengütesiegel" Transparenz und objektive Sicherheit bei der Spendenabwicklung. Ein von allen Sternsingergruppen mitgeführter Ausweis lässt für den einzelnen Spender leicht erkennen, dass die Kinder im Auftrag der Sternsingeraktion der Katholischen Jungschar unterwegs sind.

Schutz vor Konzernen und Klima

Eines der unterstützten Projekte ist auf der philippinischen Insel Mindanao, wo die Hälfte der 26 Millionen Einwohner in Armut lebt. Ihr Land ist zwar sehr fruchtbar, doch hat die Bevölkerung wenig davon: 80 Prozent der Anbaufläche wird von Konzernen für die Produktion von Ananas, Bananen oder Ölpalmen genutzt, die allesamt exportiert werden. Folgen des Klimawandels wie die zunehmenden Taifune, jedoch auch Dürre und Überflutungen machen der Bevölkerung zudem schwer zu schaffen und vernichten ihre Ernte.

Um dem massiven sozialen Problem der Flucht in die Städte entgegenzuwirken, gibt das von der Sternsingeraktion unterstützte Projekt "Agro-Eco" den Bauernfamilien Trainings in Bio-Landbau und Produktvermarktung, erforscht klimaresistente Reissorten, verbreitet Saatgut und organisiert die Bauern im Einsatz gegen Landraub. Die Erfolge stellen sich bereits ein: Dank Unterstützung von "Agro-Eco" können die Bauernfamilien gute Ernten erzielen und haben wieder genügend Nahrung zur Verfügung. "Überschüsse verkaufen sie direkt in der Region", schilderte "Agro-Eco"-Direktor Geonathan Barro bei der Pressekonferenz.

"Ziel unserer Projekte ist es, Kleinbauern zu stärken, damit ihre Lebensgrundalge gesichert ist", erklärte Mayella Gabmann von der Katholischen Jungschar der Diözese Linz. Bauern werde durch die Klimakatastrophen, jedoch auch durch die Großkonzerne, viel abverlangt. Etliche Sternsinger-Projekte widmen sich zudem der Stärkung von Kindern und Jugendlichen durch Aus- bzw. Weiterbildung, sowie auch der Zivilgesellschaft bei der Durchsetzung der Menschenrechte. Sternsinger-Projekte werden meist über einen längeren Zeitraum von etwa zwei, drei Jahren unterstützt, denn: "Armutsbekämpfung braucht einen langen Atem", so Gabmann.
 
 
 

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