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Diözese

Aktuelles aus der Diözese

Österreich und Serbien wollen im Bereich der Militärseelsorge künftig kooperieren. Das hat Militärbischof Werner Freistetter im Interview mit "Kathpress" angekündigt. Freistetter war vergangenen Freitag und Samstag in Belgrad, wo er im serbischen Verteidigungsministerium mit den Zuständigen für die Militärseelsorge zum Austausch zusammen kam. "Die Seelsorge im serbischen Militär, sowohl orthodox, katholisch wie auch muslimisch, ist noch sehr neu. Insofern sind unsere Partner sehr froh, wenn sie von unserer bereits langjährigen Erfahrung profitieren können", so Freistetter. Demnächst würden Gespräche aufgenommen, wie die Zusammenarbeit konkret ausgestaltet werden kann.

Freistetter nahm in Belgrad u.a. auch an einer internationalen Friedenskonferenz zur Thematik der europäischen Identität teil. Er orte in Serbien sehr wohl den Wunsch zu mehr europäischer Einheit, sagte er im Anschluss. Freilich ringe man zum einen immer noch um die eigene Identität, zum anderen sei innerhalb Europas ein gewisses West-Ost-Gefälle nicht zu leugnen, so der Bischof über die großen aktuellen Herausforderungen. "Die Menschen hoffen hier jedenfalls sehr auf eine europäische Zukunft", so das Resümee des Militärbischofs, und er stellte fest: "Eine gemeinsame europäische Zukunft muss Serbien miteinschließen."

Am vergangenen Samstag stand der Bischof u.a. mit Kardinal Christoph Schönborn und dem Belgrader katholischen Erzbischof Stanislav Hocevar in der katholischen Kathedrale in Belgrad einem Gedenkgottesdienst aus Anlass des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren vor. Im Anschluss leitete er den liturgischen Teil beim Gedenken auf dem Friedhof Novo Groblje. In einem eigenen Bereich mit Kapelle sind 640 österreichisch-ungarische Soldaten, die zwischen 1914 und 1915 bei den Kämpfen um Belgrad gefallen sind, begraben. An der Gedenkfeier nahmen nicht nur militärische und diplomatische Abordnungen aus Serbien, Österreich und Ungarn teil, sondern auch aus vielen anderen Staaten, darunter u.a. Frankreich, USA, Kanada, Bulgarien, Tschechien und Griechenland.

Im Anschluss an den Gedenkakt suchten Freistetter, Schönborn und Hocevar das Denkmal für die serbischen Gefallenen auf und beteten für diese. Wie die Bischöfe mehrmals betonten, gelte das Gedenken "allen Opfern des Krieges".

Bischof Freistetter bekräftigte gegenüber "Kathpress" einmal mehr seinen Wunsch, dass von seinem Besuch in Belgrad ein "starkes Zeichen für den Aufbruch in eine gemeinsame europäische Zukunft" ausgehen möge. Er würde es begrüßen, so Freistetter, wenn Serbien rasche Schritte in Richtung Europäischer Union unternimmt.

 

via: Kathpress

Weltkirchebischof Werner Freistetter in Grußwort: "Die Aktion Familienfasttag bemühe sich um eine Kultur der Solidarität und Barmherzigkeit im Sinne von Papst Franziskus, so der Bischof."

Knapp zwei Billionen US-Dollar werden jährlich für Rüstung ausgegeben - 50 mal mehr als notwendig wäre, um global ausreichende Klimaschutzmaßnahmen zu finanzieren. Das Geflecht tiefgreifender Krisen, in denen die Welt steckt, muss durch ein Ansetzen an den "richtigen Hebeln" gelöst werden, lautete eine Kernbotschaft der Katholischen Frauenbewegung (kfbö), die am Wochenende in Salzburg mit einem Festakt und einem Symposium den 60. Geburtstag ihrer entwicklungspolitischen "Aktion Familienfasttag" feierte. Eine "Transformation" der Gesellschaft insbesondere durch Frauen-Ermächtigung ("Empowerment") spiele dabei eine zentrale Rolle.

"Teilen heißt für die Aktion Familienfasttag, sich aktiv für einen umfassenden, das heißt ökonomischen, ökologischen und sozialen Systemwandel einzusetzen mit dem Ziel, Gerechtigkeit und ein gutes Leben für alle Menschen dieser Welt sicherzustellen", erklärte die kfbö-Vorsitzende Veronika Pernsteiner beim Festakt. Das Engagement von Frauen aus Österreich für Frauen aus dem Globalen Süden, das 1958 unter ihrer Vorgängerin Herta Pammer gestartet sei, habe sich heute zu einer Zusammenarbeit mit mehr als 100 Projektpartnerinnen in Asien, Afrika und Lateinamerika entwickelt.

Hauptredner beim Salzburger Symposium war Pablo Solon, Leiter der Bolivianischen Beobachtungsstelle für Klimawandel und Entwicklung. Das "System Erde" sei in der Krise, wobei man die Wirtschaftskrise nicht getrennt von sozialen und ökologischen Krisen sehen dürfe. "Alles ist mit allem verbunden." Die Welt sei von Kapitalismus, Patriarchat, Anthropozentrismus, Fremdenfeindlichkeit und Verteilungsungerechtigkeit geprägt, und insgesamt "aus dem Gleichgewicht geraten". Besonders sichtbar sei dies im Umweltbereich, werde in Sachen Erderwärmung doch in bereits zehn Jahren der "Point of no return" erreicht.

Gegenbewegungen sind weiblich

Dieses verlorene Gleichgewicht gelte es wiederherzustellen - durch ein gleichzeitiges Ansetzen bei den Wurzeln der verschiedenen Krisen, so der Experte weiter. Global betrachtet seien Frauen bereits jetzt an der Spitze von Gegenbewegungen und würden künftig "noch mehr aufstehen", da sie die von den Auswirkungen der multiplen Krisen am stärksten betroffene Gruppe seien. An den Männern liege es, mit den Frauen solidarisch zu sein und sie bei ihrem Einsatz zu unterstützen.

Solons Appell: "Wir brauchen eine Wirtschaft, die dem Leben und der Regeneration von Leben dient, die Menschen und die Natur heilt". Dass dafür das Geld fehle, sei kein zutreffendes Argument. Dies zeigten die unvorstellbar hohen Rüstungsausgaben ebenso wie die Ausgaben für Banken: "Wäre das Klima eine Bank, wäre es schon gerettet", so der südamerikanische Aktivist. Eine "ehrliche, transformative und regenerative Ökonomie" sei nötig, die statt auf Spekulationen zu bauen in den realen Sektor - auch in "Lebens-Bereiche" wie Pflege und Haushalt- investiere, eine "Entglobalisierung" vollziehe und sich auf lokale Erzeugung und lokalen Güterkonsum konzentriere.

Mehr Energie für richtige Hebel

Einen grundlegenden Wandel mahnte auch Anja Appel, Geschäftsführerin der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für Internationale Entwicklung und Mission (KOO), ein. Die kfbö sei darum bemüht, zur Wiederherstellung des verlorenen globalen Gleichgewichts "mehr Energie auf die richtigen Hebel anzuwenden", so die Expertin. Dies treffe zu etwa für die Frage der politischen Mitbestimmung bei Wahlen, in alltäglichen Verhaltensweisen, oder auch im Umgang mit Natur und Konsum. Appel forderte im Blick auf die bevorstehenden EU-Wahlen, den sozialen Frieden nicht für selbstverständlich zu nehmen.

"Aufbruch aus der Komfortzone und respektvoller Streit in der eigenen Umgebung und Organisation" nannte Wiener Ökonomin und Anthropologin Cornelia Barger als Voraussetzungen für den nötigen Wandel. Dessen Pfeiler seien die Menschenwürde, die Kooperation, Genügsamkeit und das Gemeinwohl. Papst Franziskus habe dazu in der Enzyklika "Laudato si" mit der Bezeichnung des Planeten Erde als "gemeinsames Haus" das "Narrativ" für das Einüben eines systemischen Verständnisses geliefert. Wichtig seien zudem "Pioniere des Wandels" - Frauen und Männer, die Beispiele für Lösungsansätze vorlebten, "denn die große Transformation basiert auf vielen kleinen Veränderungen".

Pionierinnen auf vielen Ebenen

Beispiele für derartige Lösungen wurden beim Salzburger kfbö-Symposium präsentiert - etwa von Alina Menjivar, Koordinatorin der Fraueninitiative "Colectiva feminista" in El Salvador. Die "Familienfasttag"-Projektpartnerin berichtete vom Erfolg beim Einsatz für die gemeinschaftliche Verwaltung von Wasser und die Einbeziehung von Frauen in die betreffenden Entscheidungsebenen. Durba Ghose von der indischen Initiative "Mittika" erläuterte ihren Ansatz, über Kunst und Kultur verinnerlichte Haltungen wie etwa patriarchale Einstellungen und Verhaltensweisen sichtbar, bewusst und veränderbar zu machen. Aus Österreich lieferte Heidi Rest-Hinterseer von der "Ökostrombörse Salzburg" Beispiele der Förderung von Klimaschutzprojekten. Barbara Stefan vom Verein "attac" forderte angesichts einer männlich dominierten Politik "neue Methoden des Politischen" und bezeichnete die Solidarität als "mächtigstes Mittel", das dem herrschenden System entgegengesetzt werden könne.

Österreichs Referatsbischof für Weltkirche, Werner Freistetter, sandte aufgrund seiner zeitgleichen Belgrad-Reise ein Grußwort an die kfbö. Die "Aktion Familienfasttag" bemühe sich um eine "Kultur der Solidarität und Barmherzigkeit" im Sinne von Papst Franziskus, so der Bischof. Einer "Globalisierung der Gleichgültigkeit" trete die Katholische Frauenbewegung dabei entschieden entgegen. Auch die Salzburger Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer, Generalvikar Roland Rasser, Seelsorgeamtsleiterin Lucia Greiner und die Landtagsabgeordnete Martina Berthold würdigten die Tätigkeit der Aktion.

via: Kathpress

Im Zeichen der Versöhnung und der Einheit sind am Samstag die Gedenkfeiern in Belgrad zum 100-Jahr-Jubiläum des Endes des Ersten Weltkriegs gestanden. Der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn und der österreichische Militärbischof Werner Freistetter reisten dazu in die serbische Hauptstadt und leiteten gemeinsam mit dem Belgrader Erzbischof Stanislav Hocevar die Gedenkfeier auf dem Friedhof Novo Groblje. Nicht nur militärische und diplomatische Abordnungen aus Serbien, Österreich und Ungarn nahmen daran teil, sondern auch aus vielen anderen Staaten, darunter u.a. Frankreich, USA, Kanada, Bulgarien, Tschechien und Griechenland.

Am Novo Groblje begraben sind u.a. 640 österreichisch-ungarische Soldaten - jeweils genau die Hälfte aus Österreich und Ungarn -, die zwischen 1914 und 1915 bei den Kämpfen um Belgrad gefallen sind. Erst im Vorjahr hatte Erzbischof Hocevar die neu renovierte Kapelle zum Andenken an die Gefallenen der österreichisch-ungarischen Armee geweiht; Bundespräsident Alexander van der Bellen besuchte sie kürzlich gemeinsam seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vucic. Bei dem Gedenken am Samstag gingen Schönborn, Hovecar und Freistetter im Anschluss auf eigenen Wunsch zum Denkmal für die serbischen Gefallenen und beteten auch für diese. Wie die Bischöfe betonten, gelte das Gedenken "allen Opfern des Krieges".

Vor dem Gedenkakt am Friedhof hatte am Vormittag in der katholischen Kathedrale von Belgrad ein großer Friedensgottesdienst stattgefunden. Kardinal Schönborn hob dabei in seiner Predigt hervor, dass der Erste Weltkrieg die weiteren großen Tragödien des 20. Jahrhunderts eingeleitet habe. Die Folgen des "sinnlosen Blutvergießens", wie es Papst Benedikt XV. (1914-1922) genannt hatte, seien unermesslich. "Der Nationalsozialismus und der Sowjet-Kommunismus sind die beiden giftigen Pflanzen, die aus diesem sinnlosen Morden hervorgegangen sind", so Schönborn.

Wichtig sei ihm, mit dem Belgrad-Besuch ein Zeichen dafür zu setzen, "dass Serbien 1914 mit der Kriegserklärung durch Österreich-Ungarn Unrecht getan wurde", sagte der Wiener Erzbischof, und weiter: "Das Blutvergießen des Ersten Weltkriegs schreit zum Himmel, aber nicht nach Rache, sondern nach Versöhnung." Die gemeinsame Eucharistiefeier drücke aus, "dass der Glaube verbindet, was der Stolz und die Blindheit der nationalistischen Verblendung zuvor getrennt hat", nahm Schönborn Bezug auf die hochrangigen Vertreter der Orthodoxen Kirche, des Islam und auch auf den serbischen Außenminister Ivica Dacic, die ebenfalls am Gottesdienst teilnahmen.

Gemeinsam mit Dacic gab Schönborn nach der Messe eine Pressekonferenz. Der Erzbischof zeigte sich dabei besorgt über einen zunehmenden Nationalismus. Europa müsse den Weg des Miteinanders gehen und befinde sich trotz aller Probleme dennoch in einem "Einigungsprozess". "Europa muss ein Kontinent der Versöhnung und des Friedens sein", so der Kardinal. Nötig dazu sei ein "Miteinander von Vielfalt und Einheit" sowie auch eine gemeinsame Wertebasis.

Außenminister Dacic dankte dem Wiener Erzbischof für den Besuch und hob hervor, Schönborns Besuch und Worte seien als ein Zeichen der Versöhnung angekommen und für das serbische Volk "ein sehr wichtiger Akt" gewesen.

Militärbischof Freistetter war bereits am Freitag nach Belgrad gereist, um dort an einer internationalen Friedenskonferenz über die "europäische Identität" teilzunehmen und Vertretern des serbischen Verteidigungsministeriums zu begegnen. Für Kardinal Schönborn stand ein Treffen mit dem serbisch-orthodoxen Patriarchen Irinej auf dem weiteren Programm. Am Sonntag wollte der Wiener Erzbischof das auch aus Österreich unterstützte Caritas-Migrationszentrum Obrenovac besuchen, wo derzeit 600 gestrandete Flüchtlinge untergebracht sind.
 
 via: Kathpress
Österreichs Bischöfe wollen nach der Jugendsynode im Vatikan den Dialog mit Jugendlichen weiter vertiefen. Zur Debatte stünde die Themen Migration, Missbrauch und Gewalt im kirchlichen Bereich, das Zueinander und Miteinander von geistlichen Amtsträgern und Laienchristen, die Rolle der Frau in Kirche und Welt oder ein nachhaltiger Lebensstil, erläuterten die Bischöfe am Freitag in einer Erklärung nach ihrer Herbstvollversammlung im Stift Michaelbeuern (Salzburg). Wesentlich für einen gelingenden Dialog seien dabei jugendgemäße Formen der Glaubens-Weitergabe und der Begleitung im Leben.

Leitend ist für die Bischöfe ein Wort von Papst Franziskus, der sagt: "Wir dürfen weder doktrinär noch aktivistisch sein; wir sind berufen, Gottes Werk auf Gottes Art fortzuführen, nämlich in Nähe: ganz nah bei ihm, in Gemeinschaft miteinander, nahe bei unseren Brüdern und Schwestern." Wie diese Nähe konkret gelebt werden könne, zeigten die zahlreichen Jugendgruppen in der Kirche. "Sie sind unersetzlich, um sich in den Glauben einzuüben, ihn kritisch zu hinterfragen und zu bezeugen", heißt es in der Erklärung. Die Erfahrung habe gezeigt: "Wenn Gleichaltrige ihren Glauben leben und Orientierung geben, dann ist das viel überzeugender, als wenn die Kirche spricht." Junge Menschen zu bestärken und ihnen die Freiräume in der Kirche zu eröffnen, sei deshalb der wichtigste Beitrag, den die Bischöfe weiterhin geben wollen.

Dass ein solcher Dialog gelingen kann, habe die Synode gezeigt. "Es war nicht nur eine Synode über junge Menschen und ihre Lebensrealität, sondern vor allem ein gemeinsames Sehen und Hören mit Jugendlichen auf die Zeichen der Zeit und auf das, was Gott der Weltkirche heute sagen will", erläuterten die Bischöfe in der Erklärung. Mit der weltweiten Online-Umfrage und der Vorsynode habe die Kirche zeitgemäße Wege beschritten, die sich bewährt hätten und die Synodalität der Kirche förderten. "Die zentrale Erfahrung für die Teilnehmer war, dass ein Aufeinander-Hören und Miteinander-Reden zwischen den Generationen, in weltkirchlicher Vielfalt und vertrauensvoller Offenheit nicht nur möglich war, sondern eine unverzichtbare Voraussetzung für eine glaubwürdige Kirche ist und bleibt."
 
 via: Kathpress

Die Bedeutung einer lebendigen Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse des Novembers 1938 für Gegenwart und Zukunft haben die österreichischen Bischöfe unterstrichen. "Eine lebendige Erinnerung eröffnet Zukunft, weil der Blick auf die dunklen Seiten der Geschichte davor schützt, Fehler der Vergangenheit zu wiederholen", heißt es in einer Presseerklärung der österreichischen Bischofskonferenz zum Novemberpogrom von 1938, die am Freitag im Anschluss an die Herbstvollversammlung der Bischöfe in Wien veröffentlicht wurde.

In ihrer Erinnerung stünden die christlichen Kirchen heute "unverbrüchlich an der Seite der jüdischen Gemeinde und ihrer Treue im Glauben"; Christen würden zudem deutlich erkennen, "dass im Judentum die Wurzel ihres Glaubens liegt": "Ein Christ kann kein Antisemit sein", unterstrichen die österreichischen Bischöfe ein entsprechendes Wort von Papst Franziskus. Daher gelte es heute auch, Seite an Seite "gegen alle Formen des Antisemitismus entschieden vorzugehen und für das Menschenrecht auf Religionsfreiheit hier und weltweit einzutreten".

Zugleich räumten die Bischöfe ein, dass die Erinnerung an die Ereignisse von 1938 und deren Folgen für Christen und die Kirchen verbunden sei mit dem "schmerzlichen Eingestehen eines mehrfachen Versagens: Zu lange habe ein "religiös verbrämter Antijudaismus" jene Kräfte geschwächt, die nötig gewesen wären, "um als Christen dem nationalsozialistischen Rassenwahn und Antisemitismus entschieden entgegenzutreten". Zu leise seien außerdem jene wenigen Stimmen aus der Kirche gewesen, die das Unrecht deutlich benannten: "Es waren zu wenige, viel zu wenige Gerechte."

via: Kathpress

Die Österreichische Bischofskonferenz fordert eine großzügige Anwendung des humanitären Bleiberechts vor allem für gut integrierte Familien. Gleichzeitig plädierten die Bischöfe am Freitag in einer Erklärung nach ihrer Herbstvollversammlung für eine verpflichtende Einbindung der Verantwortlichen von Gemeinden und Ländern bei Bleiberecht-Entscheidungen. Nötig sei ein "nüchterner und zugleich menschlicher Blick auf jedes einzelne Schicksal". Kritik gab es am Ton in der Asyldebatte. "Wer Asyl sucht, darf nicht stigmatisiert oder gar kriminalisiert werden. Parteipolitisches Kalkül darf weder über das Recht noch über die Menschlichkeit dominieren", mahnten die Bischöfe. Aus christlicher Sicht sei klar: "Asyl ist ein heiliges Recht und darf nicht zum Schimpfwort werden."

Der Vollzug der einschlägigen Gesetze wie auch der Ton in der Asyldebatte hätten sich "verschärft, obwohl in der letzten Zeit die Zahl derer, die in Österreich Asyl suchen, stark rückläufig ist", bemerkte die Bischofskonferenz in der Erklärung zum Ende ihrer viertägigen Beratungen in der Salzburger Benediktinerabtei Michaelbeuern, die Kardinal Christoph Schönborn am Freitag bei einem Pressetermin in Wien vorstellte. Immer häufiger komme es auch zu "dramatischen menschlichen Situationen" im Zusammenhang mit Abschiebungen nach negativen Asylentscheidungen, hielten die Bischöfe zu ihrem Plädoyer für eine Stärkung des humanitären Bleiberechts fest. Auch bei jenen, die Asylsuchende helfend begleiten, sei "die Enttäuschung groß, und sie werden durch solche Entscheidungen vor den Kopf gestoßen".

Österreich habe sich vor drei Jahren, als Tausende Menschen auf ihrer Flucht das Land durchquerten, als ein "humanitäres Land mit hohem Verantwortungsbewusstsein bewährt", so die Bischöfe. Neben sehr vielen Privatpersonen und Initiativen hätten die kirchliche Caritas, Pfarren und Ordensgemeinschaften der Allgemeinheit mit Quartieren für Asylsuchende geholfen und Menschen betreut.

Das große ehrenamtliche Engagement vieler für Asylsuchende und anerkannte Flüchtlinge halte bis heute an, stellten die Bischöfe fest. Ausdrücklich dankten sie für die vielfältige Hilfe, sei es bei der Bewältigung der Alltagssorgen oder in Form von Integrations- und Sprachpatenschaften: "Dieser Einsatz ist nötig, damit Integration gelingen kann, und Österreich wird ihn weiter dringend brauchen."
 
 
 

Kardinal Christoph Schönborn und Militärbischof Werner Freistetter werden am Wochenende nach Belgrad reisen und in der serbischen Hauptstadt u.a. an einer Gedenkfeier zum Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren teilnehmen. Am Samstag, 10. November, werden die beiden am Vormittag gemeinsam mit dem Belgrader Erzbischof Stanislav Hocevar einem Gedenkgottesdienst in der katholischen Kathedrale von Belgrad vorstehen. Am frühen Nachmittag (13 Uhr) findet dann auf dem Friedhofskomplex des Novo Groblje (Neuer Friedhof) die eigentliche Gedenkfeier statt.

Wie Kardinal Schönborn im "Kathpress"-Interview sagte, wolle er mit dem Besuch ein bescheidenes aber klares Zeichen dafür setzen, dass Serbien 1914 mit der Kriegserklärung durch Österreich-Ungarn Unrecht getan wurde. "Wir können das geschehene Übel nicht wieder gutmachen, aber klar zum Ausdruck bringen, dass wir heute den Weg der Versöhnung, des Miteinanders und des Frieden gehen in einem Europa, das sich bei allen Problemen doch in einem Einigungsprozess befindet", so Schönborn wörtlich.

Ähnlich wie der Wiener Erzbischof äußerte sich auch Bischof Freistetter gegenüber "Kathpress". Er erhoffe sich von dem Besuch ein "starkes Zeichen für den Aufbruch in eine gemeinsame europäische Zukunft". Unrecht, das von der k.u.k. Armee bei der Besetzung Serbiens begangen wurde, müsse benannt und dürfe nicht beschönigt werden. Zugleich gelte es nach vorne zu blicken. Er würde es begrüßen, so Freistetter, wenn Serbien rasche Schritte in Richtung Europäischer Union unternimmt.

Der Erste Weltkrieg habe die großen Tragödien des 20. Jahrhunderts eingeleitet, so der Kardinal. Die Folgen des "sinnlosen Blutvergießens", wie es Papst Benedikt XV. (1914-1922) genannt hatte, seien unermesslich. "Der Nationalsozialismus und der Sowjet-Kommunismus sind die beiden giftigen Pflanzen, die aus diesem sinnlosen Morden hervorgegangen sind."

Der Militärbischof reist bereits am Freitag nach Belgrad. Er wird dort u.a. an einer internationalen Friedenskonferenz mit Schwerpunkt auf der Thematik der europäischen Identität teilnehmen. Geplant sind auch Gespräche mit Vertretern des serbischen Verteidigungsministeriums. Dabei sollen mögliche Kooperationen im Bereich der Militärseelsorge ausgelotet werden. In Serbien gibt es erst seit wenigen Jahren eine orthodoxe, katholische, islamische und jüdische Militärseesorge. Insofern hoffe man vor Ort, von der langjährigen österreichischen Erfahrung im Bereich der Militärseelsorge zu profitieren, hieß es.

Gedenken am Soldatenfriedhof

Am Novo Groblje sind unter anderem 640 österreichisch-ungarische Soldaten begraben, die zwischen 1914 und 1915 bei den Kämpfen um Belgrad gefallen sind. Genau 320 davon sind Österreicher und 320 Ungarn. Erst vor einem Jahr hat Erzbischof Hocevar die neu renovierte Kapelle zum Andenken an die Gefallenen der österreichisch-ungarischen Armee geweiht.

An der Feier bei der Gedenkstätte für die gefallenen Soldaten werden Vertreter der Politik, des diplomatischen Korps und des Militärs teilnehmen. U.a. werden auch österreichische, serbische und ungarische Gardesoldaten vor Ort sein. Dem jedes Jahr stattfindenden Gedenken kommt heuer anlässlich des Weltkriegsendes vor 100 Jahren besondere Bedeutung zu. Auch Bundespräsident Alexander van der Bellen hat vor Kurzem - gemeinsam seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vucic - die Gedenkstätte auf dem Novo Groblje besucht.

Auch ökumenische Akzente

Kardinal Schönborn wird in Belgrad weiters mit dem serbisch-orthodoxen Patriarchen Irinej zusammentreffen. Dabei wird neben den katholisch-orthodoxen Beziehungen sicher auch der innerorthodoxe Konflikt zwischen Moskau und Konstantinopel zur Sprache kommen. Wie der Kardinal im "Kathpress"-Gespräch sagte, freue er sich sehr auf diese Begegnung mit dem orthodoxen Patriarchen, die die geschwisterliche Verbundenheit zwischen katholischer und orthodoxer Kirche zum Ausdruck bringe. Genauso freue er sich freilich auch auf die Begegnungen mit den serbischen Katholiken und die Eucharistiefeier mit diesen.

Am Sonntag wird Kardinal Schönborn das Migrationszentrum Obrenovac besuchen. Dort sind derzeit rund 600 gestrandete Flüchtlinge, allesamt Männer, untergebracht. Sie werden zum Teil von der Caritas Serbien betreut. Diese wird dabei wiederum von der Caritas Österreich unterstützt.

 

via:Kathpress

"Aufeinander hören, miteinander reden." - Das ist aus Sicht von Kardinal Christoph Schönborn die zentrale Erfahrung der kürzlich beendeten Jugendsynode und gleichzeitig ein Auftrag an Kirche und Gesellschaft. Diese Botschaft sei "nicht originell, aber wichtig", betonte der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz am Montag im Gespräch mit Medien zum Auftakt der Vollversammlung des heimischen Episkopats in der Salzburger Abtei Michaelbeuern. Unter diesem Leitwort würden auch die viertägigen Beratungen der Bischöfe stehen, bei denen es wie bei der Jugendsynode u.a. um so unterschiedliche Themen wie Mission und Glaubensverkündigung oder Missbrauchsprävention gehen werde.

"Flächendeckende Präventionsmaßnahmen sind der beste Schutz, damit Gewalt und Missbrauch in der Kirche möglichst nicht passieren", führte Kardinal Schönborn weiter aus. Die Kirche in Österreich schaue seit 2010 bei Verdachtsfällen konsequent hin. Weil die Wahrheit frei mache, dürfe "nichts vertuscht werden", so der Wiener Erzbischof. Gleichzeitig brauche es Hilfe und Unterstützung für Opfer und Betroffene. Die Arbeit der "Klasnic-Kommission" in diesem Bereich sei "modellhaft".

Gefragt nach den kirchlichen Konsquenzen für Missbrauchstäter erinnerte der Vorsitzende der Bischofskonferenz an die bestehenden kirchenrechtliche Vorgabe, wonach jeder Verdachtsfall von Missbrauch im kirchlichen Bereich auch an ein eigenes dafür zuständiges kirchliches Gericht im Vatikan zu melden sei. Dem von einigen Kirchenverantwortlichen gemachten Vorschlag, dass Missbrauchstäter künftig mit der Exkommunikation belegt werden sollten, erteilte der Kardinal keine Absage: Voraussetzung dafür sei aber, dass zuvor "in einem rechtlichen Verfahren die Schuld eindeutig erwiesen sein muss".

Angesichts einer sich ändernden religiösen Haltung und abnehmender Kirchenbindung bei jungen Menschen misst der Wiener Erzbischof Jugendlichen eine entscheidende Rolle bei der Glaubensweitergabe bei: "Viele junge Menschen haben eine Bezug zu Gott und beten", hielt Schönborn fest. Wichtig seien dabei Unterstützung und Begleitung, nicht nur durch Erwachsene, sondern vor allem durch Jugendliche selbst. Die Kirche in Österreich habe mit ihren vielen Jugendgruppen hier nach wie vor eine große Chance. "Wenn Gleichaltrige von Gott, Glauben und Orientierung reden, dann ist es oft wirkungsvoller, als wenn die Kirche spricht", sagte der Kardinal.

Erzbischof Franz Lackner verknüpfte den Blick auf die Jugendsynode mit gegenwärtigen Veränderungen in der Erzdiözese Salzburg: Da wie dort stelle sich die Frage nach dem Zueinander und Miteinander von Priestern und Laien in der Kirche. Diese seien "kommunizierende Gefäße". Der Priestermangel öffne die Augen für die Verantwortung und das bestehende Engagement von vielen haupt- und ehrenamtlichen Frauen und Männern in der Kirche. "Priester allein repräsentieren nicht die ganze Kirche", sagte Lackner. Im Zueinander von Laienchristen und Priestern brauche es vor allem Vertrauen, aber auch die Bereitschaft, etwas abzugeben, um sich auf das Wichtige zu konzentrieren, so der Salzburger Erzbischof im Blick auf die Priester.

Eröffnet wurde die Vollversammlung der Bischofskonferenz mit einem gemeinsamen Gebet. Für zwei Mitglieder ist die Zusammenkunft der Bischöfe in der Benediktinerabtei Michaelbeuern eine Premiere: Msgr. Engelbert Guggenberger vertritt dabei als Administrator die derzeit vakante Diözese Gurk. Erstmals bei einer Plenaria der Bischofskonferenz ist auch der Administrator der Abtei Wettingen-Mehrerau, Pater Vinzenz Wohlwend.

Die Versammlung des Episkopats dauert bis Donnerstag. Liturgischer Höhepunkt ist ein Festgottesdienst der Bischöfe am Mittwoch um 19 Uhr in der Stiftskirche Michaelbeuern, zu dem alle Gläubigen eingeladen sind. Erzbischof Lackner wird der heiligen Messe vorstehen. Es predigt der Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky. Über die Ergebnisse der Bischofskonferenz wird Kardinal Schönborn im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag, 9. November, um 10 Uhr, informieren. Sie findet im "Club Stephansplatz 4" (1010 Wien, Stephansplatz 4) statt.

Die Salzburger Benediktinerabtei Michaelbeuern wurde im 8. Jahrhundert als Mönchszelle gegründet. Deren Bewohner übernahmen den Seelsorgedienst in umliegenden Gemeinden sowie später auch im 18. Wiener Gemeindebezirk, wo noch heute der nahe am Allgemeinen Krankenhaus gelegene Bezirksteil nach dem Kloster benannt ist. Heute sind die zwölf Mönche der Abtei in der Pfarrseelsorge in Salzburg und Oberösterreich, einem Exerzitienhaus und einer Schule tätig. Zudem betreibt das Stift u.a. eine Fischerei, eine Brauerei, ein Gasthaus sowie Forstwirtschaft. Abt Johannes Perkmann ist auch Vorsitzender der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften in der Erzdiözese Salzburg und seit dem Vorjahr Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation. Die Bischofskonferenz war im Stift Michaelbeuern zuletzt bei ihrer Herbsttagung im Jahr 2015 zu Gast.
 

Unter dem Vorsitz von Kardinal Christoph Schönborn beginnt am Montag die Vollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz im Salzburger Stift Michaelbeuern. Dabei werden die Bischöfe die Ergebnisse der kürzlich zu Ende gegangenen Jugendsynode behandeln, an der Kardinal Schönborn und Jugendbischof Stephan Turnovszky teilgenommen haben. Ein Fixpunkt der viertägigen Beratungen ist der "Austausch über die aktuelle gesellschaftliche und kirchliche Situation", wie der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka, gegenüber "Kathpress" erklärte.

Zum von Papst Franziskus ausgerufenen außerordentlichen Monat der Weltmission im Oktober 2019 wird der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke, Pater Karl Wallner, über die Vorbereitung informieren. Ein weiterer Gast der Bischöfe wird der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer sein, der am Dienstag mit dem Episkopat zusammentrifft. Der Apostolische Nuntius, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, wird am Mittwoch an den Beratungen der Bischofskonferenz teilnehmen, in der die derzeit vakante Diözese Gurk durch ihren Administrator, Msgr. Engelbert Guggenberger, vertreten ist. Erstmals bei einer Plenaria der Bischofskonferenz ist auch der Administrator der Abtei Wettingen-Mehrerau, Pater Vinzenz Wohlwend.

Die Versammlung des Episkopats beginnt am Montag, 5. November, nach dem Fototermin für die Presse um 15.00 Uhr. Liturgischer Höhepunkt ist ein Festgottesdienst der Bischöfe am Mittwoch, 7. November, um 19 Uhr, in der Stiftskirche Michaelbeuern, zu dem alle Gläubigen eingeladen sind. Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner wird der heiligen Messe vorstehen. Es predigt der Wiener Weihbischof Turnovszky.

Über die Ergebnisse der Bischofskonferenz wird Kardinal Schönborn im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag, 9. November, um 10 Uhr, informieren. Sie findet im "Club Stephansplatz 4", 1010 Wien, statt.

Die Salzburger Benediktinerabtei Michaelbeuern wurde im 8. Jahrhundert als Mönchszelle gegründet. Seine Bewohner übernahmen den Seelsorgedienst in umliegenden Gemeinden sowie später auch im 18. Wiener Gemeindebezirk, wo noch heute der nahe am Allgemeinen Krankenhaus gelegene Bezirksteil nach dem Kloster benannt ist. Heute sind die zwölf Mönche der Abtei in der Pfarrseelsorge in Salzburg und Oberösterreich, einem Exerzitienhaus und einer Schule tätig. Zudem betreibt das Stift u.a. eine Fischerei, eine Brauerei, ein Gasthaus sowie Forstwirtschaft. Sein Abt Johannes Perkmann ist auch Vorsitzender der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften in der Erzdiözese Salzburg und seit dem Vorjahr Abtpräses der Österreichischen Benediktinerkongregation. Die Bischofskonferenz war im Stift zuletzt bei ihrer Herbsttagung im Jahr 2015 zu Gast.

 

Beim kommenden Zusammentreffen der Österreischen Bischofskonferenz im Frühjahr 2019 in Reichenau fungiert die Militärdiözese als Gastgeber.

via: Kathpress

 

Kardinal Christoph Schönborn und Militärbischof Werner Freistetter werden Mitte November nach Belgrad reisen und in der serbischen Hauptstadt u.a. an einer Gedenkfeier zum Ende des Ersten Weltkriegs teilnehmen. Am Samstag, 10. November, wird der Wiener Erzbischof am Vormittag gemeinsam mit dem Belgrader Erzbischof Stanislav Hocevar einem Gedenkgottesdienst in der katholischen Kathedrale von Belgrad vorstehen. Am frühen Nachmittag findet dann auf dem Friedhofskomplex des Novo Groblje (Neuer Friedhof) die eigentliche Gedenkfeier statt.

Am Novo Groblje sind unter anderem 640 österreichisch-ungarische Soldaten begraben, die zwischen 1914 und 1915 bei den Kämpfen um Belgrad gefallen sind. Genau 320 davon sind Österreicher und 320 Ungarn. Erst vor einem Jahr hat Erzbischof Hocevar die neu renovierte Kapelle zum Andenken an die Gefallenen der österreichisch-ungarischen Armee geweiht.
 
Militärbischof Werner Freistetter reist bereits am Freitag, 9. November, nach Belgrad. Er wird dort u.a. an einer internationalen Friedenskonferenz teilnehmen. Geplant sind auch Gespräche im Verteidigungsministerium. Dabei sollen mögliche Kooperationen im Bereich der Militärseelsorge ausgelotet werden. In Serbien gibt es erst seit wenigen Jahren eine orthodoxe, katholische, islamische und jüdische Militärseesorge. Insofern hoffe man vor Ort, von der langjährigen österreichischen Erfahrung im Bereich der Militärseelsorge zu profitieren, hieß es. Am Samstag wird Freistetter dann ebenfalls am Gedenkgottesdienst und der Gedenkfeier am Novo Groblje teilnehmen.

An der Feier bei der Gedenkstätte für die gefallenen Soldaten werden Vertreter der Politik, des diplomatischen Korps und des Militärs teilnehmen. U.a. werden auch österreichische, serbische und ungarische Gardesoldaten vor Ort sein. Dem jedes Jahr stattfindenden Gedenken kommt heuer anlässlich des Weltkriegsendes vor 100 Jahren besondere Bedeutung zu. Auch Bundespräsident Alexander van der Bellen hat vor Kurzem - gemeinsam seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vucic - die Gedenkstätte auf dem Novo Groblje besucht.

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60 Jahre Internationale Soldatenwallfahrt: Damals und heute!

1958-2018: 60 Jahre Soldatenwallfahrt. Vizeleutnant Richard Payer ist 1958 als 20-jähriger Zugführer bei der ersten Internationalen Soldatenwallfahrt dabei gewesen. Heuer, bei der 60. Jubiläumswallfahrt, wird er wieder mitfahren. Ein Erinnerungsbericht... Weiterlesen

30 Jahre Militärordinariat

30 Jahre Militärordinariat

"Ganz nah bei den Menschen und zugleich im Militär beheimatet sein": Das zeichnet mit den Worten von Militärbischof Werner Freistetter die heimische Militärseelsorge aus. Der Bischof eröffnete mit seinen Grußworten... Weiterlesen

Festgottesdienst zum Weltfriedenstag 200…

Weiters war anwesend eine Abordnung der Parlamentarischen Bundesheerbeschwerdekommission und der Militärkommandant von Wien Bgdr Mag. Franz Reiszner, sowie der Verteidigungs- und Militärattache der Republik Kroatien. Mit Militärbischof Mag. Christian Werner konzelebrierten... Weiterlesen

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30 Jahre Militär...
Bischöfe in Bosn...
Lourdes 1958
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Lourdes 2018