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Diözese

Aktuelles aus der Diözese

46Militärbischof zeichnete Personen, die sich um das Militärordinariat verdient gemacht haben mit dem Georgsorden aus. Neuer Webauftritt der Diözese präsentiert.

„Der Heilige Georg gibt Beispiel für den unermüdlichen Einsatz für das Gute “, das betonte der Militärbischof von Österreich, Werner Freistetter am Dienstagabend in der St. Georgs-Kathedrale in Wiener Neustadt. Bei der Festmesse zu Ehren des Heiligen Georgs waren zahlreiche Träger des Georgsordens anwesend. Im Anschluss an die Messe zeichnete der Militärbischof weitere Personen, die sich um das Militärordinariat verdient gemacht haben mit dem Orden aus.

Auch das dreißigjährige Bestehen der Österreichischen Militärdiözese, die im Jahr 1987 gegründet wurde, wurde gefeiert. "Der Heilige Georg als beliebter Soldatenheiliger steht als Patron für unsere Diözese und ermutigt uns auch als Militärseelsorge mutig und vertrauensvoll in die Zukunft zu sehen", so Freistetter. Das Fest zu Ehren des Heiligen Georgs, sei ein "Fest für alle", so der Bischof. Dass der Heilige Georg in vielen Sprach- und Kulturkreisen verehrt werde, zeige zudem, wie weltumspannend der christliche Glaube ist, so der Bischof.
Neuer Webauftritt der Militärdiözese

"Kirche darf niemals stehen und bleiben und muss mir den technischen Entwicklungen Schritt halten", zeigte sich Bischofsvikar Alexander Wessely bei der Präsentation der neuen Webseite der Militärdiözese, die im Jänner 2018 online gehen wird, überzeugt. Ziel sei es gewesen, den Zugang zu den neuen Medien für alle Nutzer noch einfacher zu gestalten. Deswegen habe man in erster Linie an einer Vereinfachung des Designs gearbeitet. "Eine klare und deutliche Strukturierung wird die neue Webseite kennzeichnen", so Wessely.  Darüber hinaus wird der Webauftritt barrierefrei und auch auf mobilen Endgeräten, wie Smartphones und Tablet-Computern, abrufbar sein.

Auch die Wanderausstellung "30 Jahre Militärdiözese" wurde im Anschluss an den Gottesdienst eröffnet. "Die Ausstellung soll einen Einblick in das Wirken der Militärseelsorge in den letzten 30 Jahren geben", so Bischof Freistetter. So werden zum einen Charakteristika und Marksteine der Österreichischen Militärseelsorge in den letzten drei Jahrzehnten beleuchtet. Auf der anderen Seite wird auch ein Blick auf prägende Persönlichkeiten, wie die Bischöfe geworfen.

34„Das Öl spricht zu uns und vermittelt uns allen die heilende Nähe Gottes“, das betonte Militärbischof Werner Freistetter bei der Chrisammesse am Donnerstagvormittag (6. April) in der Sankt Georgs Kathedrale in Wiener Neustadt.

Unter Anwesenheit einer Reihe von Militärseelsorgern aus ganz Österreich weihte Bischof Freistetter die drei heiligen Öle: Das Chrisamöl, das Krankenöl sowie das Katechumenenöl. Sie werden während des Jahres zur Salbung und bei der Spendung von Sakramenten verwenden.

In seiner Predigt betonte der Militärbischof die große Wichtigkeit des heiligen Öls für die Christen. Diese lasse sich schon aus der Bedeutung des Namens ablesen, so sind Christen im wahrsten Sinne des Wortes „die Gesalbten“. Gleichzeitig symbolisiere das heilige Öl die Berufung für Gott. „Unsere Berufung, Christus in der Welt zu zeigen, kommt aus der Salbung“, so Freistetter. Mit der Chrisammesse wolle man Gott für diese Berufung danken und um Stärkung und Kräftigung für diesen Dienst bitten. Gleichzeitig markiere die Feier den Eintritt in die Karwoche. „Sie umfasst das Leiden und Sterben Jesu und endet mit der Auferstehung und dem Sieg über den Tod“, so Bischof Freistetter.

Die Chrisammesse nimmt in der Katholischen Kirche seit je her eine wichtige Position ein. Im Alten Bund dient Öl zur Nahrung, zur kräftigenden Salbung, als Heilmittel und zur Körperpflege. Priester und Könige wurden gesalbt – als Ritual der Amtseinführung. Den erwarteten Erlöser (hebräisch: "Messias", griechisch: "Christos") bezeichnet man als "der Gesalbte". "Öl" und "Salbung" gehören untrennbar zusammen, "Chrisam" heißt "Salbe".

28Fortbildung „am Dach der Welt“

Die außergewöhnliche Möglichkeit, Tibet in wenigen Minuten zu erreichen, hatten die Militärpfarradjunkten Österreichs während ihrer Fortbildung in Knappenberg in Kärnten vom 20. bis 24 März. Dem Tibetischen Kulturzentrum, direkt vor dem Tagungshotel gelegen, wurde natürlich ein Besuch abgestattet, bei dem man auch kultur- und religionsverständigende Gespräche führen konnte.

„Gute militärpfarrliche Arbeit braucht klare Ziele, Engagement und eine gute Kommunikation innerhalb der Pfarre“, zeigten sich die Pfarradjunkten im Gespräch mit dem Referat für Öffentlichkeitsarbeit überzeugt. Insbesondere aber auch der ständige Austausch der verschiedenen Militärpfarren untereinander sei essentiell, „deswegen ist es für uns sehr wichtig, zumindest zwei Mal im Jahr zusammenzukommen und uns auszutauschen.“

Die Fortbildung hatte ein dichtes Arbeitsprogramm: Öffentlichkeitsarbeit, Organisatorisches, Finanzfragen, Veranstaltungsplanungen nahmen einen großen Zeitbereich ein, da waren die Ruhemomente des Morgen- und Abendlobes und der Ausflug nach „Tibet“ ein guter besinnlicher Ausgleich.

Frisch gestärkt gingen die Pfarradjunkten nach der Tagung in ihren Dienst für die Militärseelsorge.

Foto: Privat

27In Österreich haben am vergangenen Sonntag in allen Diözesen Pfarrgemeinderatswahlen stattgefunden. Auch in den Militärpfarren wurde gewählt.
 
„Ich bin da. Für“, unter diesem Motto standen die Pfarrgemeinderatswahlen 2017, die am vergangenen Sonntag österreichweit durchgeführt wurden. Rund 4,6 Millionen Katholiken waren aufgerufen, mitzubestimmen, wer in den Pfarr-gemeinderat einziehen soll und für die nächsten fünf Jahre seine Energien und Ideen in diesen einfließen lassen darf. Die Wahlbeteiligung  war von Region zu Region unterschiedlich und differenzierte zwischen 10 und 31 Prozent. Während die Erzdiözese Wien und Salzburg, sowie die Diözesen Klagenfurt, Linz, St. Pölten, Eisenstadt und Innsbruck mit leichten Rückgängen schlossen, verzeichnete die Vorarlberger Diözese Feldkirch einen kleinen Zuwachs bei der Wahlbeteiligung.
 
Das endgültige Wahlergebnis wird erst mit Ende dieser Woche erwartet. Der Grund dafür liegt darin, dass etliche Pfarrgemeinden ihre PGR-Wahl nach dem sogenannten Urwahlmodell durchgeführt haben. Dabei wählen die Wahlberechtigten ihre Pfarrvertreter nicht aus einer fix vorgegebenen Kandidatenliste, sondern direkt aus allen wählbaren Mitgliedern der Pfarrgemeinde. Das bedeutet damit auch, dass erst nach dem Urnengang die Gewählten gefragt werden können, ob sie die Wahl annehmen, was das Weitermelden des pfarrlichen Wahlergebnisses an die jeweilige Diözese freilich verzögert. Aus diesem Grund liegt etwa aus der steirischen Diözese Graz-Seckau und aus der Militärdiözese noch kein repräsentatives Bild der Wahlergebnisse vor. Absehbar ist in den meisten Diözesen Österreichs aber jetzt schon eins: Der Frauenanteil beim Pfarrgemeinderat wird weiter steigen.
 
Pfarrgemeinderatswahlen auch in den Militärpfarren
Auch die Militärdiözese führte die Wahl durch, lediglich setzte man die Wahlzeit auf drei Tage unter der Woche fest, damit man den Bediensteten des Österreichischen Bundesheeres die Möglichkeit bieten konnte, ihre Stimmabgabe  innerhalb der Arbeitszeit in ihrem dienstlich zugewiesenen Beschäftigungsfeld zu ermöglichen. Die einzelnen Militärpfarren wählten ihren Wahlmodus aus einer ganzen Reihe von Möglichkeiten aus. Ausschlaggebend dafür war die „dienstlich praktikable Durchführbarkeit“. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass vereinzelt auch „fliegende Wahlkommissionen“ ausgeschickt wurden.
 
Was macht nun der Pfarrgemeinderat und welche Aufgaben kommen ihm zu?
Dieser ist gemeinsam mit dem Pfarrer verantwortlich für die Gestaltung und Entwicklung des pfarrlichen Lebens. Innerhalb dieses Gremiums gibt es verschiedene Zuständigkeitsbereiche wie Liturgie, Jugendarbeit oder Finanzen. Zusammen mit den gewählten Mitgliedern, die in etwa zwei Drittel der Pfarrgemeinderäte ausmachen, bilden amtliche Mitglieder wie Priester, Diakone, Pastoralassistenten sowie berufene bzw. entsandte Mitglieder - wie etwa Religionslehrer - die Pfarrgemeinderäte.
23Ökumenisches Symposium zum Thema der Rolle des Bischofsamtes in den christlichen Konfessionen fand in Wien statt. Bischof Freistetter: "Bischofsamt ist Amt der Einheit"
 
Das Bischofsamt soll zur Einheit führen, sowohl innerhalb der Kirchen als auch im ökumenischen Kontext, das war der Tenor auf einem Symposium am Freitag in Wien, das sich mit der Frage nach der Rolle des Bischofsamtes in den christlichen Konfessionen auseinandersetzte. Organisiert wurde die Tagung von den Theologischen Kursen in Kooperation mit der Stiftung Pro Oriente. Neben Militärbischof Werner Freistetter, nahmen die deutsche evangelisch-methodistische Bischöfen Rosemarie Wenner, der armenisch-orthodoxe Patriarchaldelegat Tiran Petrosyan, der katholische Kirchenhistoriker Klaus Unterburger, der lutherische Kirchenrechtler Karl Schwarz sowie Mönchspriester Sabri Saliba Er von der syrisch-orthodoxen Kirche an dem Symposium teil.
 
"Bischöfe müssen zuhören können"
Für Militärbischof Freistetter sei ein Bischof nicht ein "einzeln schwebender Gipfel", sondern vielmehr ein Teil in einem vielfältigen Netzwerk von Menschen, die in ihrem Wirkungsbereich für die Diözese sorgen. Er sehe deswegen, die ihm eigene Stellung weniger als Position der Macht, denn als Position der Vollmacht an. Er habe zwar die Vollmacht erhalten über verschiedene Sachverhalte zu entscheiden, vollzogen werden können diese aber immer nur innerhalb eines gemeinsamen Beratens im Kollektiv. Ein guter Bischof müsse für ihn die Fähigkeit haben, zuzuhören und auf alle Seiten einzugehen. In diesem Sinne sei das Bischofsamt auch im ökumenischen Kontext ein Verbindendes.
 
Das Bischofsamt als Baustein
Nach methodistischer Tradition sei das Bischofsamt in erster Linie als Baustein innerhalb der Pastoren und Pastorinnen zu verstehen. Der Bischof oder die Bischöfin sei auch nicht mit der alleinigen Entscheidungsmacht ausgestattet, sondern müsse sich an die Abstimmungsergebnisse der Gremien und Konferenzen halten.  "Ich möchte als Bischöfin Reisende sein, stets den Gemeinden zugewandt", so Wenner, die die einzige weibliche Bischöfin außerhalb der USA ist.
 
Das Bindeglied zwischen den Katholikos
Das Bischofsamt in der armenisch-apostolischen Tradition sei als Bindeglied zwischen dem Katholikos, also dem geistlichen Oberhaupt der Kirche, und den Gläubigen zu verstehen. Bischöfe müssten auf der einen Seite Wächter sein und auf der anderen Seite immer ein offenes Ohr für die Gläubigen sein, so Patriarchaldelegat Petrosyan.
 
Der Wandel des Bischofsamtes
Der katholische Theologe Klaus Unterburger stellte in seinem Referat den starken Wandel, den das Amt des katholischen Bischofs im Laufe der Geschichte vollzogen hat in den Vordergrund. Heute müssten die Bischöfe dafür fast alle ihnen in der Vergangenheit zugemessenen Eigenschaften bündeln und erfüllen. Gerade diese hohe Erwartungshaltung erzeuge oft eine Diskrepanz zwischen Realität und Anspruch. Nachdem das Bischofamt besonders im Mittelalter in erster Linie als juristizielles Amt verstanden wurde, habe sich dann ab erst ab dem 19. Jahrhundert der Bischof modernen Verständnisses herausgebildet.
Auch der evangelische Kirchenrechtler Karl Schwarz verwies auf den recht weltlichen Aufgabenkatalog der mittelalterlichen Bischöfe. Dies sei ja auch eine der Gründe Luthers für seine Reformbestrebungen gewesen, so Schwarz. In der evangelischen Kirche habe man allerdings recht bald in den Aufgaben ähnliche Posten schaffen müssen. Diese werden bis heute von den Superintendenten wahrgenommen, die quasi bischöflichen Charakter, was die Aufgaben anbelangt, hätten. Anders als in der katholischen Kirche werden Superintendenten konsistorial durch die Synode ernannt. Ebenso verfügen viele evangelische Landeskirchen über einen Bischof, der als summus Episkopos (oberster Bischof) fungiert. In Österreich gibt es für die evangelisch-lutherische Kirche einen Bischof, der ebenfalls per zweidrittel Mehrheit durch die Synode bestimmt wird.
 
In der syrischen Tradition sei die Bischofsweihe mit einer Eheschließung zu vergleichen. So werde der Bischof einer Diözese zugewiesen, die er danach nicht mehr verlässt. Der Bischof habe in der Diözese die Aufsichtspflicht unter den Klerikern. In der syrischen Tradition werde der Bischof mit "Mor" umschrieben, was so viel wie "mein Herr" bedeute, so Sabri Saliba.

Bildunterschrift: v.l.: Patriarchaldelegat Petrosyan, Bischöfin Wenner, Moderatorin Augustin und Bischof Freistetter.
20aGemeinsam mit dem Canisiuswerk, den Ordensgemeinschaften und anderen Trägern der Berufungspastoral präsentiert sich die katholische Militärseelsorge heuer erstmals auf der Berufsinformationsmesse "BeSt" in der Wiener Stadthalle.
 
Die BeSt Messe richtet sich an Maturanten und Maturantinnen, Schüler und Schülerinnen, Studierende, junge Erwachsene, Lehrerinnen und Lehrer, HochschulabsolventInnen, Berufstätig... . Dabei reicht der Bogen der rund 350 Aussteller von Bildungseinrichtungen wie Universitäten, Fachhochschulen, Kollegs und Akademien; bis zu Firmen, die über Arbeits- und Ausbildungsplätze und betriebsinterne Weiterbildungsprogramme informieren. Alle Themenfelder der Gesellschaft werden auf dieser wohl einzigartigen Messe abgebildet.
 
Wo Berufung zum Beruf werden kann 
Und so ist es wohl auch selbstverständlich, dass die Kirche, letztlich auch als Arbeitgeber über die Möglichkeit der hauptamtlichen Tätigkeit in der Kirche informieren möchte. Dass das Angebot angenommen wurde, davon konnten sich heute Bischofsvikar Alexander Wessely und Till Schönwälder selbst überzeugen. "Es ist gut und wichtig, dass hier auch kirchliche Berufe vorgestellt werden, wo sozusagen die Berufung zum Beruf werden kann," so Alexander Wessely, "und ich bin unserem Hauptpartner dem Canisiuswerk sehr dankbar für diese gelungene Zusammenarbeit!"
Natürlich ließ es sich Bischofsvikar Wessely aber nicht nehmen auch die Informationsstände des Heerespersonalamtes und der Militärakademie zu besuchen, denn "...schließlich reicht es wohl nicht beim eigenen Informationsstand von Militärseelsorge zu erzählen. Diese muss vor allem gelebt werden."
 
Foto: Privat
17Gesucht war eine „Jubiläumsschokolade mit Mehrwert“, fündig wurde man beim steirischen Chocolatier Zotter.
 
Auf der Suche nach einem süßen, kleinen Geschenk für die zahlreichen Veranstaltungen rund um das 30-Jahre Jubiläum der Militärdiözese, war Bischofsvikar Alexander Wessely am Freitag zu Besuch beim Schokoladenhersteller Zotter in Riegersburg. Wessely zeigte sich vom Konzept der Steirer überzeugt. So produziert Zotter ausschließlich mit biologisch angebauten und fair gehandelten Zutaten. „Wir möchten hier ganz bewusst ein Zeichen setzten, ist doch die Bewahrung der Schöpfung für uns Christen ein Auftrag Gottes“, so der Bischofsvikar.
Nachdem sich der Bischofsvikar bei einem Rundgang selbst ein Bild von der in vielen Arbeitsschritten noch händischen Produktion der zahlreichen verschiedenen Schokoladenkreationen machen konnte, wurde bei einem Gespräch mit dem Marketingchef, Werner Luef, über mögliche Sorten diskutiert und natürlich auch die eine oder andere Kreation verkostet. „Wir haben bereits eine engere Auswahl getroffen, mehr möchte ich an dieser Stelle allerdings noch nicht verraten“, die schlussendlich ausgewählte Sorte werde aber gut zur Militärdiözese passen, zeigte sich Wessely überzeugt.
 
Bild: Privat
 
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Am 23. Februar 2017 zelebrierte Militärbischof Dr. Werner Freistetter mit den Militärpfarrern für Vorarlberg und Oberösterreich das Requiem für Dr. Alfred Kostelecky und segnete anschließend sein Grab.
Dr. Alfred Kostelecky war von 1986 bis 1994 erster Militärbischof von Österreich und Titularbischof von Wiener Neustadt. Musikalisch kunstvoll umrahmt wurde das Requiem durch die Schola unter Leitung von Guillaume Fauchère.
Nach dem diözesanen Priesterrat an der Theresianischen Militärakademie feierte der Militärbischof mit Pater Johannes (Militäroberkurat Dipl.-Ing. Mag. Johannes Martin Rupertsberger) und Pfarrer Erhart (Militärkurat Mag. Alois Erhart) und mithilfe von Zeremoniär MilSuperior MMag. Stefan Gugerel und Militärdiakon Oberst Karl Kastenhofer das Requiem für den am 22. Februar 1994 verstorbenen ersten Militärbischof.
 
Dr. Freistetter sprach von trostvollen Worten, wer wünsche sich nicht diese Vollendung? „Als Kind“, schilderte der Ordinarius, „fürchtete ich mich vor einer Messe für Verstorbene, aber sie führt uns immer zur Hoffnung auf Auferstehung in Christus und durch ihn, wenn alles in dieser Welt vergeht. Nach unserem Tod erstrahlt diese Welt Gottes, die sich in einer Ahnung erfassen lässt. Die Bilder vom Paradies sind nur Versuche, wo die Dunkelheit durch den Blitz der Auferstehung durchbrochen wird.“ Mit der Bitte allen zu danken und den Verstorbenen in Liebe und Hoffnung zu gedenken, beendete er seine Predigt. Nach dem Requiem ging der Zelebrant in die Krypta, wo er das Grab von Dr. Kostelecky segnete, bevor die anwesenden Gläubigen sich vor dem Grab verneigten. Im Anschluss ließ man bei einer kleinen Agape die alten Zeiten Revue passieren.
 
Allmächtiger Gott, erbarme Dich unseres verstorbenen Militärbischofs.
Ihm hast Du die Sorge für das Militärordinariat von Österreich anvertraut.
Schenke ihm nun den Lohn für seine MühenUnd nimm ihn auf in Deine Freude.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und herrscht in Ewigkeit.

Bild: © MilRG Hptm Prof. Mag. Serge Claus
08Viele Gratulanten fanden sich am Donnerstagabend in der St. Georgs Kathedrale in Wiener Neustadt ein, um mit dem emeritierten Militärbischof die Darstellung des Herrn zu feiern.
„Ich freue mich sehr wieder hier zu sein, in der St. Georgs Kathedrale und in der Theresianischen Militärakademie, die zu einer zweiten Heimat für mich geworden sind“, betonte Bischof Werner in einer kurzen Ansprache bei seinem silbernen Weihejubiläum als Bischof (25 Jahre) am Donnerstagabend in der St. Georgs Kathedrale in Wiener Neustadt ein. Im Anschluss wurde der Bischof von Vertretern der Stadt, des Militärs und der Kirche geehrt.
„Kirche darf nicht nur von Werten predigen, sondern muss diese Haltung in allen Bereichen des Lebens vorleben“, zeigte sich Werner überzeugt. Eine Kirche sei nur so lebendig, wie es die Menschen sind, die diese füllen. Einen besonderen Appell richtete der Bischof an die Jugend, die zahlreich anwesend war. „Verliert niemals eure Hoffnung und euren Mut“, so Bischof Christian Werner.
 
Vom Licht, das „Hoffnung in einer dunkle Welt spendet“ handelte auch die Predigt von Militärbischof Werner Freistetter, anlässlich des Festes Darstellung des Herrn, oder umgangssprachlich „Mariä Lichtmess“. „Wir leben in einer Zeit die sich fürchtet und verunsichert ist und hoffen dass das Licht in unseren Händen auch unsere Herzen erhellt“. Darstellung des Herrn sei ein Fest er Erwartung und der Erfüllung. Deswegen sei es auch ein schöner Tag um ein solches Weihejubiläum zu feiern. „Wir können Bischof Christian alle danken für seine Berufung und seinen Dienst in der Militärdiözese", so Bischof Freistetter.
 
Foto: Serge Claus
07Militärbischof Freistetter: "Die Militärseelsorgen leisten seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur Einheit." Militärsenior Lattinger „Die Reformation ist gemeinsames Erbe und Auftrag von evangelischer und katholischer Kirche“.

Ökumenischer Festgottesdienst zum Thema „Freiheit und Verantwortung - 500 Jahre Reformation“.
Die Militärseelsorgen leisten seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur Einheit und sind ein Beispiel „gelebter Ökumene“ im Bundesheer. Das war der Tenor bei einem ökumenischen Festgottesdienst der evangelischen und katholischen Militärseelsorge am Dienstag in der Stiftskirche St. Peter in Salzburg anlässlich des 500-Jahre-Jubiläums der Reformation, das die Evangelischen Kirchen in diesem Jahr feiern. Der Ort wurde nicht zufällig gewählt, so war Luthers Beichtvater, Johann von Staupitz, ab 1522 Abt des Klosters. Unter dem Thema „Freiheit und Verantwortung-500 Jahre Reformation“ bildete der Gottesdienst den Auftakt der Evangelischen Militärseelsorge zum Gedenkjahr.
"Die Reformation ist gemeinsames Erbe und Auftrag von evangelischer und katholischer Kirche", so der evangelische Militärsenior Michael Lattinger, der den erkrankten Militärsuperintendenten Karl-Reinhart Trauner vertrat, in seiner Begrüßung. Neben evangelischen und katholischen Militärgeistlichen aus ganz Österreich nahmen aus der Ökumene der Salzburger Erzbischof Franz Lackner, der orthodoxe Militärseelsorger Vater Alexander Lapin sowie der Erzabt von St. Peter, Korbinian Birnbacher an dem Gottesdienst teil.
Militärbischof Werner Freistetter betonte in seiner Predigt die Wichtigkeit der Gemeinschaft der christlichen Konfessionen. „Natürlich gibt es Unterschiedlichkeiten und manchmal auch Unverständnis, auf die Suche nach der Wahrheit können wir aber nur gemeinsam begeben“, zeigte sich der Bischof überzeugt. In diesem Zusammenhang sei es wichtig sich Unzulänglichkeiten und Fehler einzugestehen. Die bedeute allerdings nicht sich ein gegenseitiges „Blanko-Schuldbekenntnis“ auszustellen, sondern sich gemeinsam auf die Suche zu begeben.
 
„Militärseelsorgen sind sichtbares Zeichen“
Als sichtbares Zeichen guter ökumenischer Zusammenarbeit bezeichnete Freistetter das gemeinsame Wirken aller Militärseelsorgen im Bundesheer. Als besonderes Beispiel nannte er in diesem Zusammenhang den ethischen und religiösen Unterricht, den die Militärseelsorgen aller Konfessionen anbieten. „Die Förderung der Bildung war ja auch eines der zentralen Anliegen Martin Luthers“, so der Militärbischof. Die Militärseelsorge wolle die Soldatinnen und Soldaten in ihrem Einsatz für Frieden, Freiheit und Sicherheit begleiten und Ansprechpartner in ethischen und religiösen Fragestellungen sein.

2017 steht für die Evangelischen Kirchen ganz im Zeichen der Reformation. 500 Jahre nach dem berühmten Thesen-Anschlags Martin Luthers an der Schlosskirche zu Wittenberg soll das Reformationsjubiläum aber auch als ökumenisches Gedenken auf dem Weg zur Einheit der Christen gefeiert werden.

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